Anzeige
Anzeige
Anzeige
Beitrag drucken

IoT-Studie: Schwerer Einstieg, der sich lohnt

Der international agierende Elektrotechnik-Konzern Schneider Electric hat den Markt auf das Potenzial von IoT-Anwendungen abgeklopft. Befragt wurden dafür mehr als 2500 Entscheidungsträger aus zwölf Ländern.

Schneider Electric hat in seinem 'IoT 2020 Business Report' Erkenntnisse und Prognosen zum Internet der Dinge veröffentlicht. Hierfür wurden mehr als 2.500 Entscheidungsträger in zwölf Ländern befragt. Die Studie zeigt auf, wie Unternehmen bis zum Jahr 2020 Technologien des Internet der Dinge nutzen wollen und wo die größten Chancen für die Wertschöpfung liegen. Rund 75 Prozent der Befragten sehen gute Möglichkeiten im IoT.

Erkenntnisse, die aus IoT-basierten Daten gewonnen werden, lassen sich wirkungsvoll in der gesamten Organisation teilen. Davon sind 81 Prozent überzeugt. Allerdings gibt es auch Bedenken: 41 Prozent befürchten, dass Cyber-Sicherheit im IoT-Umfeld eine schwierig zu lösende Aufgabe sein wird. 42 Prozent der Teilnehmer wollen in den nächsten zwei Jahren eine IoT-fähige Lösung für Gebäudeautomation einführen. Von Gebäudeautomationslösungen versprechen sich 63 Prozent der Entscheider Einsparpotenziale, 62 Prozent wollen mit Hilfe von Industrieautomation ihre Kosten senken. Außerdem planen 63 Prozent der befragten Unternehmen noch im Jahr 2016 das Verhalten ihrer Kunden mittels IoT-Technologien zu analysieren.

Wertschöpfung mit dem Internet of Things

Ebenso kam die Umfrage zu dem Ergebnis, dass es Firmen schwerfällt, einen Einstieg in IoT-Anwendungen zu finden und die tatsächliche Wertschöpfung nachzuweisen. Außerdem kann es sich kaum ein Unternehmen leisten, die bestehende OT- und IT-Infrastruktur abzuschaffen und zu ersetzen. Das IoT werde demnach eher bestehende Investitionen ergänzen und Geschäftsprozesse und -ergebnisse im Laufe der Zeit verändern.
 
Dazu sagt Jürgen Siefert, Vice President Industrie bei Schneider Electric: „Eine Einführung gelingt am besten Schritt für Schritt. Unternehmen können die Vorteile zunächst anhand von Pilotprojekten mit schnellem ROI nachweisen, bevor sie dann den Anwendungsbereich ausweiten.”

(Quelle:Schneider Electric/Bild:Schneider Electric)


Das könnte Sie auch interessieren:

Die Zukunft ist digital. Doch sollte man im Rahmen des technologischen Fortschritts nicht die IT-Sicherheit aus den Augen verlieren. Der elfte State of Software Security (SoSS) Report zeigt, dass die Fertigungsindustrie im Vergleich zu anderen Branchen im Bereich der Anwendungssicherheit schlecht abschneidet. Julian Totzek-Hallhuber, Principal Solution Architect von Veracode, fasst die Ergebnisse zusammen.‣ weiterlesen

Im VDMA-Leitfaden Virtuelle Inbetriebnahme wird der Technologieeinstieg in eine Pilotphase und eine Produktivphase gegliedert. Dieser Artikel behandelt den zweiten Abschnitt, also wie Firmen VIBN und Engineering zusammenbringen.‣ weiterlesen

Die Software AG führt eine neue Management-Team-Struktur ein. Das neue Team soll aus den vier Vorstandsmitgliedern sowie zwei intern ernannten Mitgliedern bestehen und die Struktur ergänzen: Scott Little wird ab dem 1. August Chief Revenue Officer (CRO) und Dr. Benno Quade Chief Customer Success Officer (CCO).‣ weiterlesen

Am KIT in Karlsruhe hat der neue Hochleistungsrechner HoreKa seine Arbeit aufgenommen. Die Rechenleistung des Supercomputers soll dabei unterschiedlichen Forschungsdisziplinen neue Erkenntnisse ermöglichen.‣ weiterlesen

Der Anteil der Tätigkeiten, die heute schon potenziell von Computern erledigt werden könnten, ist in Fachkraftberufen mit 4,6 und Spezialistenberufen mit 4,8 Prozentpunkten zwischen 2016 und 2019 stark angestiegen. In den Helferberufen ist der Anteil mit 0,7 Prozentpunkten am wenigsten stark gestiegen. Das geht aus einer des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) hervor.‣ weiterlesen

Deutschen Industrieunternehmen fehlt es an Material. In einer Ifo-Umfrage geben rund 64 Prozent der befragten an, dass Probleme bei Vorlieferungen die Produktion behindern.‣ weiterlesen

Laut einer Analyse von KPMG gewinnt der Ansatz des Equipment as a Service (EaaS) an Bedeutung. Mehr als die Hälfte der befragten Unternehmen kann sich vorstellen, in den nächsten 5 Jahren dieses Modell zu nutzen.‣ weiterlesen

Mit einem dem Profil für Roboter-Systeme will eine PI-Arbeitsgruppe eine einheitliche Datenschnittstelle zwischen SPS und Robotersteuerungen definieren.‣ weiterlesen

Der Weltmarkt für elektrotechnische und elektronische Güter kam im vergangenen Jahr auf 4,6Bio.€. "Damit hat er sein 2019er-Niveau trotz Corona-Pandemie halten können", so ZVEI-Finanzexperte Dr. Andreas Gontermann.‣ weiterlesen

Die Software Visual Shop Floor von Solunio hilft Firmen, ihr Fertigungsmanagement zu digitalisieren. Mit einem neuen Kioskmodus soll die Software künftig Besprechungen und Meetings von der Fertigungshalle bis zur Chefetage besser unterstützen.‣ weiterlesen

Im Juni 2021 ist der VDI-Statusreport 'Thermografie und Strahlungsthermometrie - Stand und Trends' erschienen. Um bei Messungen mit Strahlungsthermometern und Thermografiekameras verlässliche Ergebnisse zu erzielen, müssen die Messmittel unter anderem kalibriert sowie radiometrisch und strahlungsthermometrisch charakterisiert werden.‣ weiterlesen

Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige