Anzeige
Anzeige
Anzeige
Beitrag drucken

DIN veröffentlicht Standard für Rami 4.0

Das Deutsche Institut für Normung hat im April mit der DIN Spec 91345 ihren Standard für das Referenzarchitekturmodell Industrie 4.0 veröffentlicht.

Mit der DIN Spec 91345 hat das Deutsche Institut für Normung im April 2016 den Standard für das Referenzarchitekturmodell Industrie 4.0 (Rami4.0) veröffentlicht. Rami 4.0 zielt darauf ab, mit den beteiligten Branchen zum Beispiel aus IKT, Automatisierung und Maschinenbau ein einheitliches Verständnis für das Thema Industrie 4.0 herzustellen. Die Grundlagen für die Referenzarchitektur wurden in der Plattform Industrie 4.0 entwickelt. Die Plattform steht unter der Leitung von Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel und Bundesforschungsministerin Prof. Dr. Johanna Wanka. Das DIN Spec-Projekt startete im September 2015. Rund 20 Beteiligte aus der Wirtschaft und Forschung sowie den Fachverbänden arbeiteten an der Spezifikation, die im Vorfeld der Hannover Messe 2016 veröffentlicht wurde.

"Mit der DIN Spec 91345 haben sich die maßgeblichen Branchenbeteiligten in Deutschland erstmals auf einen Standard für das Konzept Industrie 4.0 festgelegt", sagt Rüdiger Marquardt, Mitglied des DIN-Vorstandes. "Im nächsten Schritt wird die DIN Spec als englische Sprachfassung herausgegeben und in die internationale Normung eingebracht. Dies ist eine wichtige Voraussetzung, damit der deutsche Maschinen- und Anlagenbau seine führende Position auch im Bereich Industrie 4.0 erhalten und ausbauen kann."

Das Referenzarchitekturmodell Rami 4.0

Das Referenzmodell beschreibt eine Wertschöpfungskette im Sinn des Industrie 4.0-Paradigmas. Das Konzept basiert darauf, Regeln zur datentechnischen Beschreibung eines Gegenstandes zu schaffen, der für eine Organisation von Wert ist. Dies sind nicht nur physische Gegenstände, sondern auch virtuelle Gegenstände wie Ideen, Archive oder Software. Das Referenzarchitekturmodell dient der Darstellung dieser 'Assets' mit allen relevanten Aspekten von der Erzeugung über die Fertigung bis zur Nutzung und Entsorgung. Wesentliches Merkmal des Architekturmodells sind die drei Achsen Produktlebenszyklus, Anlagenhierarchie und Integrations-Layer. Entlang dieser Achsen können die Aspekte, die wichtig für eine Industrie 4.0-Architektur sind, strukturiert dargestellt werden.

Damit umfasst das Modell die unterschiedlichen Faktoren von Industrie 4.0, die von der vertikalen Kommunikation der Automatisierungskomponenten bis hin zur Bildung firmenübergreifender horizontaler Wertschöpfungsnetzwerke reichen. Rami4.0 soll darüber hinaus der schrittweisen Migration aus der heutigen Fertigungswelt in die Industrie 4.0-Welt dienen und die Kooperation und Kommunikation der verschiedenen Branchen in Sachen Standardisierung vereinfachen.

(Quelle:Deutsches Institut für Normung)

google plus


Das könnte Sie auch interessieren:

Microsoft hat Azure IoT Edge kostenfrei auf Github zur Verfügung gestellt. Der Dienst ermöglicht das lokale Ausführen von Datenanalysen und künstlicher Intelligenz (z.B. mit Azure Cognitive Services oder Machine Learning) in Geräten, Maschinen und Anlagen ohne dauerhafte Cloud-Konnektivität sowie die Übertragung dieser Daten in die Cloud für genauere Analysen. ‣ weiterlesen

Um Verwaltungsaufgaben schneller abzuwickeln, heißt es: Erst vereinfachen, dann automatisieren. Digitale Werkzeuge bieten hierzu weitreichende Möglichkeiten. Um eine umfassenden Analyse zuvor kommen Unternehmen aber nicht herum.‣ weiterlesen

Das Übersetzen der Produktdokumentation muss in internationalen Märkten heute schneller gehen als je zuvor. Software kann in Verbindung mit definierten Dokumentations- und Übersetzungsprozessen einen wichtigen Beitrag dazu leisten.‣ weiterlesen

Mit einer Strategie für die Entwicklung, Forschung und Anwendung Künstlicher Intelligenz will die Bundesregierung Deutschland zu einem führenden Standort im KI-Bereich machen. Die Eckpunkte für die Strategie wurden in dieser Woche vorgestellt.‣ weiterlesen

Anzeige
Anzeige
Anzeige