Anzeige
Anzeige

Datenverarbeitung in der Steuerung

Überblick in Echtzeit

Beitrag drucken



Das Software-Oszilloskop ist eine autonome Aufzeichnungseinheit auf der M1-Steuerung mit angebundener Embedded Datenbank. Bild: Bachmann Electronic GmbH

Klare Fakten für effizienten Service

Stillstände von Anlagen, ausgelöst durch Fehler oder um Wartungen durchzuführen, sind teuer. Dies bedeutet, dass im Service stets unter immensem Zeitdruck gearbeitet wird. Tritt ein Fehlerfall auf, müssen Techniker in kürzester Zeit reagieren. Hierfür bedarf es transparenter Informationen über das Verhalten der Anlage. Gerade im Fall von sporadisch auftretenden Fehlern bedarf es eines zuverlässigen Datenrekorders, der sich entsprechend konfigurieren lässt. Das Software-Oszilloskop des Anbieters erlaubt die gezielte und autonome Aufzeichnung, die Archivierung in der entsprechenden Datenbank und die Auswertung einer großen Anzahl von Werten parallel. Verschiedene Trigger-Bedingungen sowie Pre- und Post-Trigger-Funktionalitäten ermöglichen die Erfassung aller relevanten Daten. Auch die Langzeitarchivierung von Messwerten direkt auf der Steuerung ist möglich. Backup- und Exportfunktionen erlauben wiederum das Weiterverarbeiten der gesammelten Daten. Weiterführende Diagramm- und Analysefunktionen, wie die Konfiguration mehrerer Y-Achsen oder die Visualisierung der Kurven im Stacked-Plot – jede Zeitreihe wird in einem eigenen Diagrammbereich dargestellt – sind möglich. Selbst das Anlegen von Sollwert- beziehungsweise Referenzkurven sowie die Überlagerung vieler Aufzeichnungen lassen sich einfach erledigen.

Eine Oberfläche, zahlreiche Möglichkeiten

Der Datenrekorder wird vom Anwender über eine Arbeitsoberfläche am Engineering-PC oder Service-Laptop bedient. Variablen lassen sich ebenso live wie als Trendkurven darstellen oder zur Offline-Analyse herunterladen. Die Darstellung der Diagramme ist dabei frei konfigurierbar. Über die Positionierung zweier Mess-Cursor können Werte und Zeitbezüge einzelner Kurven exakt bestimmt werden. Verschiedene Berechnungsmethoden, die in der Kurvenmathematik Anwendung finden, stehen in dem Software-Oszilloskop zur Verfügung. Neben den Grundrechnungsarten erfolgt auch das Differenzieren und Integrieren automatisch. Selbst komplexe Berechnungen, wie beispielsweise die Transformation in den Frequenzbereich nach Fourier (FFT), sind möglich. Dem Anwender steht es zusätzlich frei, eigene Berechnungsmethoden über eine offene Schnittstelle problemlos zu integrieren.

Zukunftsträchtige Weiterentwicklung

Mit Scope 3 bringt Bachmann eine neue Version des Software-Oszilloskops auf den Markt. In diese Neuentwicklung sind die Rückmeldungen hunderter Experten und Anwender aus der Praxis eingeflossen. Die Arbeit von Technikern in der Entwicklung, der Inbetriebnahme und im Service soll mit verschiedenen Funktionen erleichtert und so die Time-to-market von Automatisierungsanlagen merklich verkürzt werden. Da der Datenrekorder in Echtzeit arbeitet und Verläufe direkt auf der M1-Steuerung abspeichert, können sich mit der Lösung neue Möglichkeiten für die Zukunft eröffnen. Themen wie Selbstoptimierung und -diagnose werden greifbar und bringen die Smart Factory der Realität einen Schritt näher.


Das könnte Sie auch interessieren:

Die Parametrierung von Anlagen ist zeitintensiv und erfordert Fachwissen - und findet demnach nur statt, wenn es nicht anders geht. Doch Datenanalyse und Algorithmen können künftig helfen, Produktionsanlagen und eingesetzten Ressourcen stets das Bestmögliche zu entlocken.‣ weiterlesen

Verbraucher können Massenprodukte wie Schuhe und Autos längst nach individuellen Wünschen gestalten. Auch im Industriebereich erwarten Kunden immer individuellere Lösungen zum Preis von Serienprodukten - obwohl Komplexität und Kosten beim Hersteller steigen. Softwaregestützte Variantenkonfiguration adressiert diese Effekte.‣ weiterlesen

PSI Automotive & Industry hat Details zum neuen Release 9.4 des ERP-Systems Psipenta bekanntgegeben. Überarbeitet wurden demnach zum Beispiel die Unterstützung bei der Exportabwicklung, die Textverwaltung, die Standardberichte im Client sowie Mehrsprachenbelege.‣ weiterlesen

Viele Unternehmen rollen Funktionalität im IIoT als Microservice aus. Dazu erstellen IT-Teams kleine Software-Container, die oft mit Kubernetes verwaltet werden. Das könnte künftig häufiger mit Bare Metal Kubernetes erfolgen.‣ weiterlesen

Angesichts komplexer werdender Prozesse und dem Wunsch nach niedrigen Durchlaufzeiten parallelisieren Unternehmen Entwicklungsabäufe per virtuellen Inbetriebnahme.‣ weiterlesen

Wollen Hersteller mehrere Werke mit einer vergleichbaren MOM/MES-Infrastruktur versorgen, steigen die Projektrisiken deutlich. Klare Zielvorgaben, offene Kommunikation und ein Exzellenzzentrum helfen, die Risiken zu bewältigen - und instanziierbare MOM-Templates zu entwickeln, die trotzdem individuelle Anforderungen berücksichtigen.‣ weiterlesen

Die Stimmung in den Unternehmen hat sich im Mai etwas aufgehellt. Der Ifo-Geschäftsklimaindex stieg auf 93 Punkte. Trotz Inflationssorgen, Materialengpässen und Ukraine-Krieg erweise sich die deutsche Wirtschaft als robust, so Ifo-Präsident Clemens Fuest.‣ weiterlesen

Aptean DACH hat zwei neue Partner im Boot: den KI-Spezialisten Prodaso sowie das IT-Systemhaus Acomm.‣ weiterlesen

Im Gegensatz zur klassischen Produktions-IT bieten Cloud-Systeme höhere Rechen- und Speicherkapazitäten. Für Anwendungen mit deterministischen Anforderungen gelten diese Infrastrukturen aber als ungeeignet. Dabei können viele Hürden mit der richtigen Konfiguration und der Nutzung von TSN überwunden werden.‣ weiterlesen

Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige