Anzeige
Anzeige
Beitrag drucken

Das Social Enterprise-Prinzip

Sozial netzwerken im Unternehmenssystem

Einfacher Wissen teilen und zusammenarbeiten – Social Enterprise verknüpft die Leichtigkeit des gegenseitigen Austauschs über soziale Netze mit der Leistungsfähigkeit von Managementsystemen für die Unternehmenssteuerung. Ein Konzept, das Epicor mit seiner jüngsten Version für Enterprise Resource Planning (ERP) als eines von fünf Prinzipien in den Vordergrund stellt.

Bild: iStockphoto.com / Anyaberkut

Unter dem Schlagwort Social Enterprise verfolgen manche Anbieter von Enterprise Resource Planning-Systemen (ERP) den Ansatz, Unternehmen innerhalb ihrer Anwendungen Spielraum für die Gestaltung ihrer Geschäftsprozesse zu verschaffen und gleichzeitig die Zusammenarbeit mit Kollegen, Geschäftspartnern und Zulieferern IT-gestützt zu erleichtern. „Dabei geht es auch, aber nicht nur darum, Technologien im ERP einzubinden, die ähnlich wie Facebook, Twitter und Co. im professionellen Umfeld den Austausch über Abteilungs- und Unternehmensgrenzen hinweg ermöglichen“, sagt Hermann Stehlik, Vice President Zentraleuropa von Epicor Software. Social Enterprise kann dabei auch als eine neue Art von Unternehmenskultur verstanden werden, die darauf setzt, im Zusammenspiel mit Unternehmensprozessen und Daten Wissen aus sozialer Vernetzung umfassend zu nutzen. Um aus diesem Vorgehen strategische Wettbewerbsvorteile schöpfen zu können, müssen diese Funktionen von zentralen Managementsystemen wie der ERP-Software abgebildet und unterstützt werden. Diesen Ansatz verfolgt der ERP-Anbieter Epicor Software in der neuen Version 10 seiner Unternehmensanwendung in beinahe allen Bereichen.

Konsequente Einbindung von Social Media-Funktionen

Aus technischer Sicht hat der Lösungsanbieter dafür eine Social Media Plattform – genannt Epicor Social Enterprise (ESE) – in sein System integriert, die auf Endgeräten wie Desktop-PC, Tablet und Smartphone lauffähig ist. Verfügbar über das ERP-System selbst und über Webbrowser ermöglicht die Plattform den Facebook-ähnlichen Austausch auch mit Nicht-ERP-Anwendern, Kunden und Partnern eines Betriebs. Durch die Social Media-Integration in das ERP-System können zwei typische Probleme gelöst werden, die häufig bei der Nutzung von externen Lösungen auftreten: Das Wissen und die Informationen, die über die Medien-Plattform ausgetauscht werden, sind in das zentrale Datenmanagement der Business-IT eingebunden und werden in Kontext mit den Unternehmensdaten gesetzt. Damit sind sie auch über Enterprise Search-Funktionen verfügbar und liegen nicht im Silo eines Drittsystems brach. Zudem unterliegt die soziale Kommunikationsplattform als Teil des ERP-Systems den IT-Sicherheitseinrichtungen des Anwenders. Aus Nutzersicht folgt die persönliche Organisation der Social Media-Inhalte den Regeln, wie sie aus Applikationen im privaten Umfeld bekannt sind. Dazu gehören Befehle wie „Hashtags oder @username, um Themen zu folgen.


Das könnte Sie auch interessieren:

PSI Automotive & Industry hat Details zum neuen Release 9.4 des ERP-Systems Psipenta bekanntgegeben. Überarbeitet wurden demnach zum Beispiel die Unterstützung bei der Exportabwicklung, die Textverwaltung, die Standardberichte im Client sowie Mehrsprachenbelege.‣ weiterlesen

Viele Unternehmen rollen Funktionalität im IIoT als Microservice aus. Dazu erstellen IT-Teams kleine Software-Container, die oft mit Kubernetes verwaltet werden. Das könnte künftig häufiger mit Bare Metal Kubernetes erfolgen.‣ weiterlesen

Angesichts komplexer werdender Prozesse und dem Wunsch nach niedrigen Durchlaufzeiten parallelisieren Unternehmen Entwicklungsabäufe per virtuellen Inbetriebnahme.‣ weiterlesen

Wollen Hersteller mehrere Werke mit einer vergleichbaren MOM/MES-Infrastruktur versorgen, steigen die Projektrisiken deutlich. Klare Zielvorgaben, offene Kommunikation und ein Exzellenzzentrum helfen, die Risiken zu bewältigen - und instanziierbare MOM-Templates zu entwickeln, die trotzdem individuelle Anforderungen berücksichtigen.‣ weiterlesen

Die Stimmung in den Unternehmen hat sich im Mai etwas aufgehellt. Der Ifo-Geschäftsklimaindex stieg auf 93 Punkte. Trotz Inflationssorgen, Materialengpässen und Ukraine-Krieg erweise sich die deutsche Wirtschaft als robust, so Ifo-Präsident Clemens Fuest.‣ weiterlesen

Aptean DACH hat zwei neue Partner im Boot: den KI-Spezialisten Prodaso sowie das IT-Systemhaus Acomm.‣ weiterlesen

Im Gegensatz zur klassischen Produktions-IT bieten Cloud-Systeme höhere Rechen- und Speicherkapazitäten. Für Anwendungen mit deterministischen Anforderungen gelten diese Infrastrukturen aber als ungeeignet. Dabei können viele Hürden mit der richtigen Konfiguration und der Nutzung von TSN überwunden werden.‣ weiterlesen

Mit einem neuen Starter-Paket will Product Lifecycle Management (PLM)-Spezialist ECS die Integration von Siemens Teamcenter und ERP-Software von SAP besser unterstützen.‣ weiterlesen

Im Rahmen einer strategischen Partnerschaft wollen Festo und Q.ANT die Kultivierung von Biomasse durch künstliche Photosynthese mittels Automatisierungstechnik beschleunigen. Ein Quantensensor gibt dabei Aufschluss über das Wachstum von Algen.‣ weiterlesen

Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige