Anzeige
Anzeige
Beitrag drucken

Condition Monitoring

Sensorgesteuertes Flottenmanagement

Die Still GmbH bietet Kunden mit dem 'Fleetmanager 4.x' die sensorgestützte Steuerung ihrer Flurförderzeug-Flotten an. Derzeit wertet das System pro Tag bei über 500 Partnern etwa eine Million Datensätze von rund 50.000 Sensoren aus. So können Auslastung, Energieverbrauch und Fahrerzuordnung erfasst und aus der Ferne kontrolliert werden.

Bild: Still

Mit dem ‚FleetManager 4.x‘ stellt Still seinen Kunden einen Service bereit, der dazu beiträgt, das Flottenmanagement zu vereinfachen, die Effizienz der Flotte zu steigern und Kosten zu senken. In Ergänzung zu den im Flottenmanagement üblicherweise gemessenen Daten zu Position oder gefahrenen Kilometern des Fahrzeugs erfasst das webbasierte Controlling-System des Hamburger Anbieters Akquinet im Rahmen eines umfassenden Condition Monitoring den aktuellen Zustand der Maschinen über Sensoren. Derzeit werden über die Anwendung rund 5.000 Flurförderzeuge verwaltet. In jedem Fahrzeug sind zehn bis zwölf Sensoren angebracht. Sie messen unter anderem, wie stark beschleunigt oder gebremst wird, sowie Drehzahl und Drehmoment des Motors.

Der Schocksensor schaltet auf Schleichfahrt

Zusätzlich zu den standardmäßig verbauten Sensoren wurden die Fahrzeuge mit einem Schocksensor ausgestattet, der speziell für diese Anwendung entwickelt wurde. Er meldet ein abruptes Abbremsen oder eine starke Erschütterung – Indikatoren für einen Unfall. Nach der Erfassung eines möglichen Unfalls schaltet das System das Fahrzeug in einen ‚Schleichfahrt‘-Modus. Der Fahrer kann dann maximal mit einer Geschwindigkeit von drei Kilometern pro Stunde weiter fahren. Alle Sensordaten speichert eine im Fahrzeug befindliche Rechnerunit, die sie je nach Relevanz sofort an den Zentralserver weiterleitet oder konsolidiert als Mittelwerte sendet. Der Flottenmanager erhält über die Webanwendung visuell aufbereitete Reports, etwa zum Energieverbrauch oder zur gleichzeitigen Nutzung der Fahrzeuge. Anhand derer kann er seine Ziele mit der Realität abgleichen und Anpassungen vornehmen, um die Fahrzeuge möglichst optimal auszulasten, ohne sie zu überlasten. Doch nicht alle Zustände eines Fahrzeugs oder einer Maschine lassen sich sinnvollerweise per Sensor erfassen. Auch um eine Anhäufung zu großer Datenberge zu vermeiden, wird das sensorbasierte Condition Monitoring durch manuelle Eingaben ergänzt: Bei Schichtbeginn prüft jeder Fahrer seinen Gabelstapler beispielsweise auf Beschädigungen von außen und gibt die Ergebnisse in das System ein.

Fahrzeuggebundene Daten für höhere Sicherheit

Das Controlling-System kann über eine Schlüssel-Chipkarte oder PIN personengebundene Informationen erfassen, zum Beispiel Daten zu Fahrverhalten oder Verbrauch. Über die Zuordnung zwischen Chipkarte beziehungsweise PIN und Fahrzeug lässt sich auch steuern, welcher Mitarbeiter welches Flurförderzeug wie lange und wie schnell fahren darf. So kann die Sicherheit auch für die Mitarbeiter erhöht werden. In Absprache mit dem Betriebsrat wird entschieden, wie weit dieser Teil der Technologie zum Einsatz kommt. Dazu bietet das System Abstufungen für die personengebundene Datenerfassung; bei Bedarf lassen sich auch nur die Nutzungsdaten des Fahrzeugs oder anonymisierte Daten über die Chipkarte ohne eine Fahrerzuordnung erfassen.


Das könnte Sie auch interessieren:

Konsumgewohnheiten ändern sich. Mit der Marke Frosch hat die Werner & Mertz GmbH, traditionsreicher Hersteller von Reinigungs- und Pflegeproduk­ten mit knapp 1.000 Beschäftigten, neben ihrer traditionsreichen Erdal-Schuhcreme seit langem eine Vielzahl weiterer bekannter Produkte im Sortiment. Zuletzt brachte das Unternehmen unter der Marke Frosch kosmetische Artikel auf den Markt. Um ihre Produktion für diese große Vielfalt an Artikeln optimal auf neue Marktanforderungen anpassen zu können, bildet Werner & Mertz sämtliche Herstell­prozesse seit vielen Jahren mit SAP MII (Manufacturing Integration & Intelligence) ab. Eine SAP MES-Lösung, die von IGZ, dem SAP Projekthaus für Produktion mit Sitz im oberpfälzischen Falkenberg, an den beiden Fertigungsstandorten in Mainz und im österreichischen Hallein eingeführt wurde. Im nächsten Schritt werden für die produktionsnahen Materialflüsse und Lagerhaltung für die Fertigwarenlogistik sowie die Verplanung von Transportkapazitäten die SAP Module SAP EWM und SAP TM eingeführt. Damit schafft das Mainzer Unternehmen auf Basis von SAP Standardsoftware systemische Durchgängigkeit in der operativen und digitalen Supply Chain von der Batch-Produktion über die Intralogistik und Verpackung bis hin zum Versand.‣ weiterlesen

Der neue Neoception Asset Tracker von Pepperl+Fuchs bietet eine cloudbasierte Überwachung von Produktionsmitteln in der Fertigung. RFID-Lesegeräte des Funksystems IdentControl des gleichen Herstellers identifizieren mithilfe eines Transponders sogenannte Assets, deren objektspezifische Informationen über ein Gateway an die Firmen-Cloud Neoception gesendet werden.‣ weiterlesen

Roboter, die Roboter produzieren - diese Vision hat Kuka bereits weitreichend umgesetzt. Für unsere Serie GPS Digital hat das Ulmer Softwarehaus untersucht, wie es um die Industrie 4.0-Konzepte in der Fertigungsstätte des Augburger Unternehmens steht.‣ weiterlesen

Renishaw, Anbieter industrieller Messtechnik und Medizintechnik, sowie die Wenzel Group, ebenfalls ein Messtechnikspezialist, wollen enger zusammenarbeiten.‣ weiterlesen

Mit den Anlagen Lasertec 65 3D und Lasertec 65 3D Hybrid von DMG Mori lassen sich komplexe Werkstücke mittels Laserauftragsschweißen herstellen und reparieren. Das eröffnet vom Prototypenbau über die Serienfertigung bis hin zu Multi-Material-Anwendungen ganz neue Einsatzmöglichkeiten.‣ weiterlesen

Nutzer erwarten von Technologien wie dem Internet der Dinge, der Cloud, Big Data oder maschinellem Lernen, greifbare geschäftliche Vorteile zu erlangen. Hier kommen die Partner von Technologieführern wie SAP ins Spiel. Sie verstehen die Anforderungen ihrer Kunden genau und können maßgeschneiderte Lösungen bereit stellen. Doch das funktioniert nur, wenn die Partner ihrerseits unterstützt werden - von der Entwicklung bis zur Vermarktung. Dafür müssen die IT-Hersteller zu echten Teamplayern werden.‣ weiterlesen

Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige