Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Beitrag drucken

Bestandsoptimierungssoftware

Steigende Produktvielfalt im Lager beherrschen

Seit Anfang der 70er-Jahre befindet sich die Kampmann GmbH auf Wachstumskurs. Spezialisiert auf Systeme für Heizung, Kühlung und Lüftung, verarbeitet das familiengeführte Unternehmen heute rund 96.000 verschiedene Artikel. Mehr als 15.500 davon sind lagervorrätig, hohe Lieferbereitschaft bei niedrigen Lagerkosten hat Priorität. Gleichzeitig stiegen die Anforderungen an die Intralogistik durch wachsende Variantenvielfalt und die Etablierung neuer Produktionswerke. Durch softwaregestützte Disposition konnte die Firma ihre die Bestände dennoch um bis zu 40 Prozent senken.

Bild: Kampmann GmbH

Im Juli 1972 begann die Erfolgsgeschichte der Kampmann GmbH aus dem niedersächsischen Lingen: Gründer Heinrich Kampmann brachte seinen ‚Großhandel und Fabrikation für Heizungs- und Baumaterialien‘ von einer Garage aus auf den Weg. Seitdem expandiert das Unternehmen kontinuierlich. Mit den klimatechnischen Erzeugnissen aus über 15 Produktfamilien bedient der Betrieb vielfältige Anforderungen und erfüllt auch außergewöhnliche Kundenwünsche. Ob Bodenkanalheizungen, Luftbehandlungsgeräte oder Luftschleier – Technologien von Kampmann sorgen im gewerblichen und industriellen Bereich für eine Klimatisierung. Die rund 700 Mitarbeiter entwickeln und produzieren heute an insgesamt drei Fertigungsstandorten und verkaufen die hochwertigen Systeme über vier nationale sowie elf internationale Vertriebsbüros und ein Netz von Außendienstmitarbeitern. Seit dem Jahr 2008 komplettiert ein multifunktional ausgestattetes Forschungs- und Entwicklungs-Center den Hauptsitz in Lingen.

In der Materialdisposition am Hauptstandort sind aktuell drei Mitarbeiter für die termingerechte Bereitstellung der benötigten Artikel zuständig; jeweils ein Mitarbeiter disponiert Waren an zwei weiteren Lagerstandorten in Gräfenhainichen in Sachsen-Anhalt und dem polnischen Leczyca. In den Kampmann-Lagern werden insgesamt über 15.500 Komponenten für klimatechnische Produkte bevorratet. Darunter befinden sich überwiegend Blech- und Elektroteile, Schalter und Baugruppen-Materialien, aber auch Fertigteile, die direkt vom Lager aus geliefert werden. Mit jeder neuen Variante und jedem neu entwickelten Produkt steigt die Menge der erforderlichen Lagerware. „Das stetige Wachstum der Kampmann GmbH hat zur Folge, dass auch unsere Varianten- und Produktvielfalt zunimmt. In Bezug auf das Bestandsmanagement erfordert dies eine zeitnahe und verlässliche Anpassung der Lagerhaltung. Nur dann können wir unseren hohen Serviceanspruch unseren Kunden gegenüber halten“, erklärt Michael Willms, Leiter Materialdisposition bei der Kampmann GmbH.

Fehlmengen im Bestand zu spät erkannt

Vor einigen Jahren arbeiteten die Disponenten noch mit einer Access-Datenbank, aus der anhand von Vergangenheitswerten grundlegende Trendberechnungen abgeleitet werden konnten. Als jedoch nahezu täglich neue Artikel hinzu kamen, war das Bestandsmanagement mit einer einfachen Datenbank nicht mehr zu bewältigen. „Es war schlicht nicht mehr möglich, bei den vielen Teilen den Überblick zu behalten. Wir standen immer häufiger vor der Problematik, dass wir Fehlmengen zu spät erkannt hatten. Und das teuerste Material ist ja bekanntlich das, welches zum Bedarfszeitpunkt nicht auf Lager ist. In einer Fachzeitschrift las ich dann von der Optimierungssoftware Add*One von Inform. Einen konkreten Eindruck von der Software haben wir dann auf einer Messe bekommen und konnten sofort viele Ansatzpunkte für uns identifizieren“, sagt Willms.

Die Ansprüche des Unternehmens an eine Software zur Prozessoptimierung waren vielfältig: Die Lösung sollte aus der wachsenden Menge an Daten möglichst exakte Bedarfsvorschauen für benötigte Teile errechnen. Gleichzeitig sollten die Bestände trotz zunehmender Produktvarianten gesenkt werden. Darüber hinaus musste eine unkomplizierte Implementierung in das Enterprise Resource Planning-System (ERP) gegeben sein: „Uns ging es darum, den klassischen Konflikt in der Materialdisposition zumindest annähernd zu lösen“, fasst Willms zusammen.


Das könnte Sie auch interessieren:

In Halle 7, Stand G01 auf der Intralogistik-Fachmesse Logimat zeigt Logivations ein neues kamerageführtes System zur Steuerung von fahrerlosen Transportfahrzeugen und zum Tracking von Gütern.‣ weiterlesen

Cyber-Angriffe auf die Unternehmens-IT finden immer wieder statt. ERP-Umgebungen als Angriffsziel bilden hier keine Ausnahme. Die zunehmende Vernetzung und das Zusammenspiel von immer mehr Komponenten führen im Ergebnis zu mehr potenziellen Angriffszielen.‣ weiterlesen

In der Automotive-Branche liegt die Messlatte für die Qualität ganz oben: Eine Null-Fehler-Produktion wird über die gesamte Lieferkette hinweg erwartet. Als hundertprozentiger Automobilzulieferer hat sich Baier & Michels mit ihrer Produktpalette diesem Qualitätsanspruch verpflichtet. Dabei unterstützt seit dem Jahr 2015 eine integrierte Lösung für das Qualitäts- und Produktionsmanagement.‣ weiterlesen

Immer mehr mittelständische Unternehmen internationalisieren sich, vergrößern sich durch Zukäufe oder schaffen durch Aufteilungen der Unternehmensbereiche effizientere Strukturen. Jeder dieser Schritte bedeutet eine komplexe Abwicklung für das eingesetzte ERP-System.‣ weiterlesen

Nicht nur Cyberattacken von außen, sondern auch Insider-Angriffe stellen für Unternehmen nach eine Sicherheitsgefahr dar. Der Securityspezialist CyberArk gibt fünf Empfehlungen, wie Unternehmen derartige Angriffe erkennen bzw. verhindern können.‣ weiterlesen

Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige