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Ad-Hoc-Arbeitsgruppe im Fachausschuss ‚Security‘ sucht Mitarbeiter

Heutige Industrieanwendungen müssen sich mit erhöhten Risiken und Bedrohungen auseinandersetzen. Erste Angriffe auf Industrieanlagen zeigen, dass industrielle Anwendungen gezielt im internationalen Fokus stehen. Der Fachausschuss 5.22 ‚Security‘ der VDI-/VDE-Gesellschaft Mess- und Automatisierungstechnik (GMA) untersucht Methoden zur Berücksichtigung von IT-Sicherheit im gesamten Lebenszyklus von industriellen Automatisierungsprodukten und -anlagen. Nun werden Mitarbeiter für eine Arbeitsgruppe gesucht, die Umsetzungsempfehlungen erarbeitet und die entsprechende Richtlinienreihe vorantreibt.

Heutige Industrieanwendungen müssen sich mit erhöhten Risiken und Bedrohungen auseinandersetzen. Erste Angriffe auf Industrieanlagen zeigen, dass industrielle Anwendungen gezielt im internationalen Fokus stehen. Der Fachausschuss 5.22 'Security' der VDI-/VDE-Gesellschaft Mess- und Automatisierungstechnik (GMA) untersucht Methoden zur Berücksichtigung von IT-Sicherheit im gesamten Lebenszyklus von industriellen Automatisierungsprodukten und -anlagen. Nun werden Mitarbeiter für eine Arbeitsgruppe gesucht, die Umsetzungsempfehlungen erarbeitet und die entsprechende Richtlinienreihe vorantreibt.
 
Neben der Arbeit zur Richtlinienreihe VDI/VDE 2182 'Informationssicherheit in der industriellen Automatisierung' gehören gemeinsame Publikationen der Ergebnisse sowie regelmäßige Sitzungen zum Gedanken- und Erfahrungsaustausch rund um das Thema IT-Security zum Programm des Fachausschusses. In derzeitigen Industrieanwendungen werden technische IT-Security-Schutzmaßnahmen in der Regel zusätzlich zu den eigentlichen automatisierungstechnischen Komponenten eingebaut. Dies führt zur Erhöhung der Komplexität von Automatisierungslösungen.
 
Namur definiert Anforderungen
 
Um der Komplexität zu begegnen, wurden seitens der Namur für zukünftige Automatisierungslösungen einige grundsätzliche Anforderungen definiert (Namur-Empfehlung NE 153 'Automation Security 2020'). Im Kern geht es den Betreibern innerhalb der Namur darum, dass IT-Security zum integralen Bestandteil zukünftiger automationstechnischer Komponenten beziehungsweise Lösungen werden muss. Konkret bedeutet dies für Hersteller, sich bereits bei der Produktentwicklung mit IT-Security-Anforderungen auseinanderzusetzen.
 
Die NE 153 enthält eine Reihe grundsätzlicher Anforderungen (Secure by Default, Secure by Design, Secure by Implementation und Secure in Deployment), die auch neue oder erweiterte Handlungsfelder für Forschung und Entwicklung aufzeigen. Dies betrifft auch den Bereich der klassischen IKT. Es besteht die Erwartungshaltung, dass innovative Sicherheitstechnologien und -konzepte frühzeitig auf ihre Anwendbarkeit in der Automatisierungstechnik geprüft und in neue Produkte integriert werden. Einige dieser meist qualitativen Anforderungen sind zeitnah umsetzbar. Der VDI möchte mit der Ad-hoc Arbeitsgruppe konkrete, praxistaugliche Umsetzungsempfehlungen erarbeiten und so die Richtlinienreihe VDI/VDE 2182 ergänzen. Dazu werden interessierte Experten gesucht – möglichst aus der Industrie -, die sich mit dem Thema beschäftigen und aktiv am regelmäßig stattfindenden Erfahrungs- und Gedankenaustausch sowie der Erstellung des Richtlinienblatts teilnehmen möchten.
 
Die Sitzung der Arbeitsgruppe wird vom Vorsitzenden des GMA-Fachausschuss 'Security' im GMA-Fachbereich 'Industrielle Informationstechnik', Dipl.-Ing. Heiko Adamczyk, Knick Elektronische Messegeräte GmbH & Co. KG, geleitet. Die konstituierende Sitzung ist für den 26. Januar 2016 um 10.30 Uhr beim VDI in Düsseldorf geplant. Interessierte können sich an Dr. Heinz Bedenbender wenden unter: bedenbender@vdi.de.

(Quelle:VDI)

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