Beitrag drucken

Richtlinienarbeit zu Manufacturing Execution-Systemen

Der GPP-Fachausschuss ?Manufacturing Execution Systems? treibt die Überarbeitung der VDI 5600-Richtlinien weiter voran.

Am 3. Dezember 2012 fand die Sitzung des Fachausschusses ‘Manufacturing Execution Systeme’ (MES) der VDI-Gesellschaft Produkt- und Prozessgestaltung (GPP) statt. Auf dem Treffen wurde beschlossen, die Richtlininenblätter der VDI 5600 durch drei Arbeitsgruppen zu überarbeiten. Die erste Arbeitsgruppe soll im Rahmen der turnusmäßigen Überarbeitung das Blatt 1 ‘Fertigungsmanagementsysteme’ um Themen wie ‘Agilität und Echtzeitmanagement’, ‘Auftrags- und Energiemanagement’ sowie Perspektiven der Prozessindustrie ergänzen. Die zweite Arbeitsgruppe fokussiert die Erarbeitung eines neuen Richtlinienblatts zum Thema ‘Energiemanagement mit MES’. Dazu wurde eine Themensammlung erstellt, die online abgerufen werden kann. Die dritte Arbeitsgruppe ‘MES in der Prozessindustrie’ soll die Belange der Prozessindustrie in der Richtlinienreihe VDI 5600 stärker berücksichtigen. Die Beteiligten wollen Gemeinsamkeiten, Abgrenzungen, Unterschiede sowie Schnittstellen von MES in der Fertigungs- und Prozessindustrie herausarbeiten. Die Mitarbeit in einer oder mehreren Arbeitsgruppen ist erwünscht; Anfragen zur Mitarbeit nimmt der Ausschuss unter der E-Mail gpp@vdi.de entgegen.

(Quelle:Verein Deutscher Ingenieure (VDI))


Das könnte Sie auch interessieren:

Die Zeit für Planung, Entwicklung und Produktion von Erzeugnissen wird immer knapper bemessen. Um mit dem Wettbewerb Schritt zu halten, kommen Unternehmen um die IT-gestützte Steuerung der Engineeringprozesse kaum herum. Es geht um die vernetzte Zusammenarbeit der verschiedenen Disziplinen am Produkt. Dabei helfen beschriebene Produktstrukturen im digitalen Zwilling. ‣ weiterlesen

Das Fraunhofer IAO lädt Interessierte zum dritten Esslinger Forum ein. Die Veranstaltung soll die Bedeutung des Internets der Dinge deutlich machen.

‣ weiterlesen

Planung und Einkauf entlastet

Präzise Technik fordert vom herstellenden Unternehmen ein hohes Maß an Präzision in allen Prozessen. Beim Spanntechnikhersteller Zeroclamp ist das ERP-System die zentrale Instanz zur Unterstützung dieser Prozesse. Und die Lösung wächst mit dem Erfolg des Unternehmens. ‣ weiterlesen

Erfolg für alle sichtbar machen

Ein mittelständischer Metallverarbeiter aus Rheinland-Pfalz hat mit wenig Aufwand enorme Effektivitätssteigerungen seiner Fertigungsanlagen erreicht. Wichtige Kennzahlen werden nun direkt an der Fertigungslinie dargestellt. ‣ weiterlesen

Die komplette Kette vernetzen

Laut einer aktuellen Studie des Marktforschungsunternehmens IDC steigt die Zahl der Industrie 4.0-Pilotprojekte, während die Zahl der umgesetzten Initiativen stagniert. Nur fünf Prozent der befragten Industrieunternehmen besitzen derzeit eine zentrale Datenplattform, die alle Abteilungen entlang der Wertschöpfungskette vernetzt. Alle anderen verschenken Potenzial. ‣ weiterlesen

Smart Electronic Factory mit zweitem Standort

Bei Lenze ist eine Entwicklungsplattform des SEF Smart Electronic Factory e. V. in Betrieb genommen worden. Der Verein möchte mit realen Anlagen den Mehrwert von Industrie 4.0-Lösungen belegen.

‣ weiterlesen