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Ransomware weiterhin großes Problem

Cybersicherheitsvorfälle

Ransomware weiterhin großes Problem

Ransomware ist nach wie vor ein großes Problem für Unternehmen, so eine aktuelle Kaspersky-Analyse. Von Januar bis November 2021 stand fast jeder zweite Sicherheitsvorfall (46,7 Prozent), der vom Global Emergency Response Team von Kaspersky bearbeitet wurde, im Zusammenhang mit Ransomware. Dies entspricht einem Anstieg um fast 12 Prozentpunkte im Vergleich zum Jahr 2020.

Bild: ©PR Image Factory/stock.adobe.com [1]

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Vladimir Kuskov, Head of Threat Exploration bei Kaspersky, nimmt Stellung zu den aktuellen Entwicklungen: „Wir haben im Jahr 2020 damit begonnen, über sogenannte Ransomware 2.0 zu sprechen und in diesem Jahr haben wir gesehen, dass diese neue Ära der Ransomware in vollem Umfang in Kraft getreten ist. Ransomware-Betreiber verschlüsseln nicht nur Daten; sie stehlen Informationen von kritischen, großen Zielen und drohen damit, diese zu veröffentlichen, wenn die Opfer nicht zahlen; und diese Art von Ransomware 2.0 wird im kommenden Jahr bleiben.“ Fedor Sinitsyn, Sicherheitsexperte bei Kaspersky, fügt hinzu: „Gleichzeitig arbeiten die Strafverfolgungsbehörden nun daran, Akteure zu Fall zu bringen, da Ransomware in den Schlagzeilen ist – genau das ist in diesem Jahr mit DarkSide und Revil passiert. Die Lebenszyklen dieser Banden werden komprimiert. Dies bedeutet, dass sie ihre Taktiken im Jahr 2022 verfeinern werden, um profitabel zu bleiben, insbesondere wenn Regierungen solche Lösegeldzahlungen als illegal erklären – was derzeit diskutiert wird.“