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Modulare Produktbaukästen für CPQ-Systeme

Zusammen eine Basis bilden

Um CPQ-Systeme einzurichten, müssen Vertrieb, Produktmanagement, Engineering und IT früh an einem Strang ziehen – etwa um das einheitliche Verständnis von Begriffen herzustellen. Gehen solche Details unter, legen Pilotprojekte auch mal einen Fehlstart hin.

Bild: IT-Motive AG

Bild: IT-Motive AG

Erfolg und Nutzen von Produktkonfiguratoren hängen im Wesentlichen von dem im Rahmen des Variantenmanagements definierten Produktbaukasten und dessen Pflege im Produktlebenszyklus ab. Die Anforderungen und Möglichkeiten haben sich diesbezüglich durch die Digitalisierung verändert. Der Wechsel von einer dokumenten- auf eine modellbasierte Konzeption stellt eine der wesentlichsten Änderungen dar, verbunden mit einigen Vorteilen: Während die dokumentenbasierte Sicht auf ein Produkt oft die jeweiligen Knowhow-Silos nicht verlässt, kann der Produktbaukasten mit Modellen weitreichend beschrieben und dokumentiert werden. Da immer mehr Produkte auch mit Software und elektrotechnischen Komponenten ausgerüstet werden, ist das essentiell für den Nutzen eines Produktbaukastens.

Abhängigkeiten einordnen

Abhängigkeiten und Qualität der gesamten Produktstruktur lassen sich bei einem Netzwerk-Diagramm auf einen Blick grob einordnen. Diese Möglichkeit ist bei den in Expertensystemen beschriebenen Produktmodellen oft nicht möglich. Im Durcheinander der Informationen kann so wesentliche Information verloren gehen. Auch ist Knowhow nötig, um ad-hoc einen Einblick in den Produktbaukasten zu bekommen. Schulungen, Lizenzen für Expertensysteme sowie deren Installation können dem Einsatz im Wege stehen.

Single Point of Truth

Der Produktbaukasten sollte in einer Informationsbasis als Single Point of Truth hinterlegt werden. Eine Mind-Map-basierte Darstellung in Form eines Netzwerk-Diagramms kann diesen Baukasten visualisieren. Bei Bedarf kann eine bereichspezifische Sicht – technische Zeichnung, Schaltplan, Explosionszeichnung etc. – daraus generiert werden. Grundlage bilden kontextbezogene Daten, die in einem Wiki definiert sind. Standards sowie eine abteilungsübergreifende Begriffsdefinition ist dafür unabdingbar. Die Strukturen dafür zu schaffen, ist meist Aufgabe des Managements. Gesetzte Vorgaben, Richtlinien, Standards und Automatismen müssen in den IT-Systemen abgebildet werden. Die organisatorische Einflechtung kann durch Zugriffs- und Berechtigungskonzepte in einer Datenbank abgesichert werden.

Grundlagenarbeit

Bei dieser Grundlagenarbeit ist der Management-Einsatz enorm wichtig. Vor der Einführung von etwa CPQ-Systemen müssen Ziele, die Informations-Basis und der ‚Theorie-Baukasten‘ erarbeitet werden. Voreilige Pilotprojekte erweisen sich ohne diese konzeptionellen Festlegungen oft als sinnlos. Ist die Vorarbeit hingegen sorgfältig erledigt, geht es im Anschluss umso einfacher und schneller voran. Eine visualisierte, vernetzte und modellbasierte Produktstruktur auf Grundlage einer einheitlichen Begriffswelt ist ein Schlüssel für den Erfolg.


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