Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Beitrag drucken

Anlagenbau

Projektzeiten und Controlling transparent

Bei der Stadler + Schaaf GmbH geht man weite Wege, um den Kunden ganzheitliche Lösungen rund ums Messen, Regeln und Automatisieren zu bieten. Die eigene Lohnabrechnungssoftware kam mit diesem Anspruch jedoch nicht ganz mit. Dann implementierte der Anlagenbauer das Duo Datev zur Lohnabrechnung sowie die Zeus Zeiterfassung und BDE.

 (Bild: IVS Zeit+Sicherheit GmbH)

(Bild: IVS Zeit+Sicherheit GmbH)

Was muss eine Zeiterfassung in einem hoch spezialisierten Dienstleistungsunternehmen leisten? Welche Prozesse müssen optimal abgebildet werden, um die Effizienz nachhaltig zu steigern? Bei dem Automatisierungsspezialisten Stadler + Schaaf in Offenbach an der Queich gab es einen klaren Ausgangspunkt für die Beantwortung dieser Fragen: Doppelerfassungen im Bereich Lohnabrechnung auszuschließen war das vorrangige Ziel. Ebenso die Implementierung einer einheitlichen Urlaubsplanung, damit im Büro und auf der Baustelle identische Listen zur Verfügung stehen. Die Frage war weiterhin, welches System am besten zur eingesetzten Lohnabrechnungslösung Datev passte.

Flexible Arbeitszeiten

Wer sich wie Stadler + Schaaf konsequente Kundenorientierung auf die Fahne geschrieben hat, muss jederzeit flexibel sein. „Entscheidend ist für uns immer die Kundenanforderung vor Ort, das heißt was der Kunde wünscht, setzen wir um“, schildert Personalleiterin Claudia Hartkorn. So kämen feste Arbeitszeiten ebenso vor wie Gleitzeit, spezielle Servicezeiten oder standortabhängige Arbeitszeiten – neben dem Hauptsitz in Offenbach unterhält die Firma bundesweit eine ganze Reihe von Niederlassungen und Service-Stützpunkten. Es sei auch kein Problem gewesen, die vielen verschiedenen Tages- und Wochenmodelle mithilfe der Zeus Zeiterfassung abzubilden. Die Mitarbeiter haben gleichzeitig die Möglichkeit, ihre Arbeitszeit auf drei verschiedene Arten zu buchen: entweder über ein Zeiterfassungsterminal mit RFID-Transponder, über die IVS-Telefonzeiterfassung für Mitarbeiter die unterwegs sind, oder aber über den PC mit dem Zeus Modul WebServices.

3.000 aktive Projekte in Abas

Die Zeus BDE bietet eine bidirektionale Schnittstelle zum ERP-System des Herstellers Abas Software. „Die Verantwortlichen können dank der BDE sofort sehen, wie viele Stunden im jeweiligen Projekt anfallen bzw. angefallen sind, und das bis in jeden einzelnen Leistungsbereich“, sagt Jens Dietrich, Projektverantwortlicher bei Stadler + Schaaf. Bisher erfolgten Stundenbuchungen manuell, jetzt kann man den jeweils interessierenden Projektstatus in Echtzeit abrufen. Ausgehend von einem Gesamtvolumen von 3.000 aktiven Projekten beim Anlagenbauer kann man sich ausmalen, was für ein Managementvorteil sich aus der direkten Abbildung der eingesetzten Arbeitsstunden ergibt: und zwar für Vor- und Nachkalkulation sowie für das Controlling. Die Arbeitszeiten werden dafür mit der Zeus-Zeiterfassung protokolliert. Die laufenden Projektnummern werden aus dem ERP-System in Zeus importiert, die Arbeitsstunden der Mitarbeiter werden dem jeweiligen Projekt zugewiesen, und die Zeus BDE meldet die aktuellen und kompletten Daten wieder an abas zurück.

Wertvolle Auswertungen

Die exakte Zuordnung der Arbeitszeit pro Projekt bedeutet auch für die Personalleitung eine enorme Arbeitserleichterung. „Hier beweist Zeus hohe Flexibilität, und ich kann mir jederzeit Auswertungen und Listen ziehen, wenn mir noch wichtige Detailinformationen fehlen“, schildert Personalleiterin Claudia Hartkorn. So komme man ohne zusätzlichen programmierungsaufwand an relevante Daten über Abteilungen, Kostenstellen, beschreibt Claudia Hartkorn.

640 Mitarbeiter online

Mit dem Zeus Modul WebServices können die Mitarbeiter der Firma ihr persönliches Arbeitszeitjournal weitgehend selbständig verwalten. Ein großer Teil der insgesamt 640 Mitarbeiter sind an dem Modul WebWorkflow, angebunden und die von Ihnen online gestellten Anträge, etwa für Urlaub oder vergessene Buchungen, können umgehend vom Abteilungsleiter genehmigt werden und müssen nicht mehr den Umweg über die Personalabteilung nehmen. Das verhindert jede Art von Datenduplizität infolge paralleler Listenführung und entlastet die Personalabteilung spürbar. Eine Ausnahme sind hierbei die Monteure, die so gut wie immer beim Kunden sind und deshalb auf keinen eigenen PC zugreifen können. Ihre Montagezeiten werden deshalb von einem zentralen Sekretariat erfasst und ins System eingepflegt. Die verwendete Hardware für die Zeiterfassung und BDE erwiesen sich im Einsatz als zuverlässig und wartungsarm.

Starkes Doppel mit Datev

Die Zeus-Zeiterfassung und Datev-Lohnabrechnung sind bereits in vielen Unternehmen im Einsatz und harmonieren gut miteinander. Ein Blick auf die Referenzen des Unternehmens war den Projektbeteiligten beim Anlagenbauer dann auch sehr wichtig, da man bislang mit der Lohnabrechnungsprogramm sehr unzufrieden gewesen war. Das abgelöste System watete immer wieder mit unangenehmen Überraschungen auf: fehlende Gesetzeskonformität, fehlende Updates, fehlende Hintergrundprogrammierung und damit einhergehend beständige Rechtsunsicherheit, insgesamt ein verheerendes Zeugnis für eine Lohnabrechnungssoftware. Die bekannten Mängel traten mit dem neuen System nicht mehr auf, es erwies sich als qualitätssicher, anwenderfreundlich und zuverlässig. Damit passt die Lösung gut zum Qualitätsanspruch bei Stadler + Schaaf, der auf dem Prinzip des Total Quality Managements (TQM) basiert. „Was mich besonders überzeugt hat, war die hoch professionelle Anwendungsberatung der IVS Projektleiter Reinhard Dubas (BDE) und Holger Depta (Zeitwirtschaft)“, fasst Personalleiterin Claudia Hartkorn ihre Erfahrungen mit Beratung und Service zusammen.


Das könnte Sie auch interessieren:

Digitalgestützte Assistenzsysteme gewinnen in Fabriken an Bedeutung. Gerade komplexe Fertigungsaufgaben lassen sich so schnell, mit weniger Fehlern und von geringer qualifizierten Mitarbeitern ausüben. Für eine Studie haben 144 Produktionsverantwortliche darüber gesprochen, wie es in ihren Werken um die digitale Assistenz bestellt ist.‣ weiterlesen

Laut aktueller Zahlen des ZEW — Leibniz-Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung, blickt die Deutsche Wirtschaft zuversichtlicher in die Zukunft, als noch Ende des vergangenen Jahres. Im Vergleich zum Dezember stieg der Wert der Konjunkturerwartungen um 16 Punkte.‣ weiterlesen

Um Mobilität in Zeiten von Verstädterung, Ressourcenknappheit und Klimawandel zukunftsfest zu machen, bündeln die Universität Stuttgart und das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) ihre Forschungskompetenzen im Innovationscampus ‘Mobilität der Zukunft‘ (ICM).‣ weiterlesen

Viele Unternehmen haben das Thema Kundenbeziehungsmanagement auf ihrer digitalen Agenda. Und es geht voran, gerade im Maschinen- und Anlagenbau. Eine aktuelle Umfrage zeigt aber auch, woran es auf dem Weg zur 360°-Kundensicht noch hakt.‣ weiterlesen

Mixaco stellt Industriemischer für Chemikalien, Farben und Kunststoffe her. Jetzt hat die Firma ihr Angebot um eine IoT-Lösung erweitert, mit der Anlagenbetreiber die Leistung ihrer Maschinen online überwachen und sie vorausschauend warten können. In Verbindung mit anderen Bausteinen der IoT-Plattform sind aber noch viel mehr Anwendungen möglich.‣ weiterlesen

Im 23. Global CEO Survey von PWC rechnet mehr als die Hälfte der 1.581 befragten CEOs mit einem Rückgang des Weltwirtschaftswachstums. Auf lange Sicht zeigen sich die Befragten jedoch optimistischer.‣ weiterlesen

Weit mehr als 200 Aussteller auf werden auf der All About Automation im am 4. und 5. März am Bodensee erwartet. Bei der aktuellen Auflage sind die Themen Robotik und MRK zunehmend stark vertreten.‣ weiterlesen

Trendthemen wie künstliche Intelligenz oder Nachhaltigkeit haben Auswirkungen auf die gesamte Supply Chain. Auf der diesjährigen Logimat, die vom 10. bis zum 12. März in Stuttgart stattfindet, zeigen mehr als 1.650 Aussteller, wo die Reise in der Intralogistik in den nächsten Jahren hingehen könnte.‣ weiterlesen

Mit der Übernahme der Data One GmbH will Orbis das eigene SAP- und Microsoft- Beratungsangebot stärken.‣ weiterlesen

Ein neuer Trend in der Marketing-Kommunikation ist die KI-gestützte Stimmungsanalyse der Gesprächspartner: Sentimentanalysen in Verbindung mit Spracherkennung wie bei Amazons Alexa, IBM Watson, oder Google Speech API geben viele neue Aufschlüsse über Kundenverhalten. Im Beitrag geht es um die Nutzung dieser Techniken für das Verkaufsgespräch.‣ weiterlesen

In einer aktuellen Studie hat das Wirtschaftprüfungs- und Beratungsunternehmen Deloitte weltweit mehr als 2000 C-Level-Führungskräfte zum Thema Industrie 4.0 befragt, 125 davon aus Deutschland. Die Analyse zeigt, dass für die Unternehmen neben Wertschöpfung und Wachstum zunehmend auch Nachhaltigkeit und soziale Verantwortung an Bedeutung gewinnen.‣ weiterlesen

Anzeige
Anzeige
Anzeige