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Einleitung zum Covid19-Spezial

Was kommt nach der Pandemie?

Die Lage ist paradox: Die einen verdammt das Virus zur Untätigkeit, weil Lieferketten reißen, Aufträge ausbleiben, Quarantäne ansteht – oder der Betrieb geschlossen ist. Andere geben 130 Prozent in der Forschung, im Gesundheitswesen oder im Ringen um das wirtschaftliche Überleben ihrer Firma.

(Bild: ©dusanpetkovic1/stock.adobe.com)

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Solche Gefälle prägten das Jahr 2020 und sie sind wohl auch ein wichtiger Grund, warum die verqueren Ideen der Querdenker vielerorts Zuspruch erfahren. Zwischen solchen Ungleichheiten möglichst zu vermitteln, wird auf Sicht in Gesellschaft und Wirtschaft eine Herausforderung bleiben – natürlich auch in der produzierenden Industrie.

Unsicherheiten absichern

Seit der Gesellschaft im März noch weitgehend kollektiv der Atem stockte, haben wir dazugelernt. Wohl am wichtigsten: Der Fortschritt bei der Impfstoffentwicklung lässt hoffen, dass Quarantäne, Lockdown und Grenzschließungen bald als schärfste Waffen des Infektionsschutzes ausgedient haben. Eine weitere Erkenntnis ist, dass die Fertigungsindustrie noch lange nicht aus dem Schneider sein dürfte. Denn anders als im Sommer prognostiziert, erholt sich die Wirtschaft deutlich langsamer als erwartet. Die Konjunkturen annähernd aller Märkte haben ihre Dellen. Weniger liquide Unternehmen werden zahlungsunfähig und fallen als Abnehmer und Lieferanten aus ihren Netzwerken heraus. Damit müssen sich die Fertigungsunternehmen in den nächsten Jahren auseinandersetzen. Der Ausfall eines Unternehmens ist zwar oft die Geschäftschance eines anderen. Doch die Industrie konkurriert weltweit miteinander. Vor allem global agierende Produzenten erwartet daher vermutlich ein nochmals intensivierter Wettbewerb auf dem Weltmarkt. Effizienz, Anpassungsfähigkeit und weitsichtige Führung sind immer wichtig. Es sieht aber so aus, als ob Fehler derzeit besonders schnell gravierende Folgen haben werden.

And the winner is …

Ohne Digitaltechnik wäre die weltweite Wirtschaft in diesem Jahr vielleicht kollabiert. Die bereits offenkundigen Paradigmenwechsel bei Meetings und Homeoffice ersparen wir Ihnen an dieser Stelle (fast). Wohl keine der virulenten Herausforderungen etwa bei Lieferketten, Absatzplanung, Geschäftsmodellen und Prozessoptimierung sind ohne Bits und Bytes lösbar. Besitzen Unternehmen also derzeit noch strategischen Spielraum, werden sie ihre digitale Transformation eher noch forcieren. Gut ist: Klassische IT-Projektierung lässt sich hervorragend auf das Zeitalter von Teams und Zoom adaptieren. (ppr)


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