Anzeige
Anzeige
Anzeige
Beitrag drucken

Von der Applikation zur Innovation

Partner als Schlüssel zum intelligenten Unternehmen

Nutzer erwarten von Technologien wie dem Internet der Dinge, der Cloud, Big Data oder maschinellem Lernen, greifbare geschäftliche Vorteile zu erlangen. Hier kommen die Partner von Technologieführern wie SAP ins Spiel. Sie verstehen die Anforderungen ihrer Kunden genau und können maßgeschneiderte Lösungen bereit stellen. Doch das funktioniert nur, wenn die Partner ihrerseits unterstützt werden – von der Entwicklung bis zur Vermarktung. Dafür müssen die IT-Hersteller zu echten Teamplayern werden.

 (Bild: SAP SE)

(Bild: SAP SE)

Die Fortschritte hinsichtlich KI, Machine Learning, IoT und Cloud sorgen für ganz neue Möglichkeiten im Bereich der Geschäftsapplikationen. Diese Lösungen helfen Unternehmen dabei, vorhandene Daten effizienter zu nutzen und wertvolle Erkenntnisse daraus zu ziehen – eine wesentliche Voraussetzung für einen schrittweisen Wandel hin zum intelligenten Unternehmen.

Wie Partner helfen

Doch damit diese Weiterentwicklung funktioniert, ist neben innovativen Technologien ein weiterer Faktor absolut unabdingbar: Partner, die wissen, welche speziellen Anforderungen ein Unternehmen hat und die dafür eigenständige Lösungen anbieten können. Dabei muss die Zusammenarbeit zwischen Partner und IT-Hersteller immer enger werden, um die für den Kunden bestmöglichen Ergebnisse zu erzielen. Im Fall von SAP heißt dies:

  • • SAP liefert mit innovativen Technologien und darauf aufsetzenden Lösungen das Fundament. Das schafft die Voraussetzung, um immer komplexere Ansätze zu entwickeln und miteinander zu kombinieren. Etwa Technologien wie künstliche Intelligenz und maschinelles Lernen, die im Zusammenspiel mit IoT- und ERP-Lösungen aus der Cloud neue Einsatzfelder erschließen. Dazu zählt die vorausschauende Wartung (Predictive Maintenance) in einer vernetzten Fertigungsumgebung.
  • • Partner von SAP entwickeln auf dieser Grundlage eigene Lösungen, die auf die individuellen Anforderungen von Kunden oder Branchen zugeschnitten sind. Sie sind am besten in der Lage, die SAP-Lösungen zu identifizieren, zu bauen, zu implementieren und zu betreiben, die ein spezifisches Unternehmen benötigt.

Das Ergebnis einer solchen Arbeitsteilung ist, dass sich die Gewichtungen verschieben: Der Entwickler und Lieferant von Technologien nimmt sich zurück. Dafür rücken Partner und deren Lösungsansätze viel stärker in den Vordergrund und werden auch dementsprechend gefördert. Das gilt vor allem für die Zusammenarbeit der Partner mit Endanwendern in Unternehmen und Organisationen.

Wachstumschancen in der Cloud

Eine zentrale Rolle bei einem solchen Modell spielt die Cloud in ihren vielen Ausprägungen. Aktuell stellt SAP beispielsweise seinen Partnern einen kostenlosen Zugang zur SAP Cloud Platform zur Verfügung. Dadurch haben sie die Möglichkeit, eigene Softwarelösungen kostenfrei zu entwickeln und zu vermarkten. Unerlässlich ist, dass Entwickler von Partnerunternehmen über eine solche Cloudplattform auf eine möglichst große Zahl von Lösungen des Technologieanbieters zugreifen können. Nur dann lassen sich neue Services und Business-Anwendungen konzipieren, bei denen mehrere Technologien und Plattformen zusammenspielen – von der ERP-Lösung über Big-Data-Anwendungen bis hin zu Plattformen, mit denen sich ‚Mobile-Ready‘-Geschäftsapplikationen erstellen lassen. Welche Vorteile ein cloudbasierter Ansatz Partnern eröffnet, zeigt eine Analyse des Marktforschungshauses IDC: SAP-Partner werden demnach in den kommenden fünf Jahren einen Umsatzzuwachs von 200 Milliarden Dollar erzielen. 60 Prozent davon entfallen auf Lösungen, die Partner über die Cloud vermarkten. Diese Geschäftschance wollen offenkundig immer mehr Partner nutzen. So ist die Zahl der SAP-Partner, die ihre Lösungen über die Cloud vermarkten, zwischen 2017 und 2018 um 250 Anbieter gestiegen. Diese Entwicklung wird sich in Zukunft noch weiter beschleunigen, zumal die Cloud auf Seiten der Anwender in Deutschland auf immer größere Resonanz stößt.


Das könnte Sie auch interessieren:

Das Forschungsprojekt ReInnovate soll kleinen und mittleren Unternehmen dabei helfen, eigene Forschungskompetenzen zu entwickeln, um daraus neue Arbeits- und Weiterbildungsmodelle zu generieren.‣ weiterlesen

Das Human Machine Interface: selbst programmieren, parametrieren oder etwas dazwischen? Stefan Niermann ist Vertriebsingenieur bei der Inosoft GmbH und berichtet über die Möglichkeiten aktueller Ansätze zum Erstellen eines HMI.‣ weiterlesen

Unternehmen sind sich bewusst, dass es in naher Zukunft zu Krisensituationen für den eigenen Betrieb kommen kann. Laut dem ‘PWC Global Crisis Survey‘, sind viele Unternehmen auf eine solche Situation aber nicht ausreichend vorbereitet.‣ weiterlesen

Der Aufsichtsrat von IBM Deutschland hat Christian Noll zum Geschäftsführer ernannt und ihm die Leitung der Beratungssparte Global Business Services übertragen.‣ weiterlesen

Das Fraunhofer Institut für System- und Innovationsforschung (ISI) hat im Rahmen einer Studie untersucht, wie Plattformen in der Industrie angekommen sind. Demnach nutzt etwa ein Drittel der Betriebe im Verarbeitenden Gewerbe ‘digitale Marktplätze‘.‣ weiterlesen

Kaum eine Digitalstrategie kommt heutzutage ohne künstliche Intelligenz aus. Doch was zeichnet eine KI aus und wo kommt sie zum Einsatz?‣ weiterlesen

Fortinet übernimmt den Advanced Endpoint Security-Anbieter enSilo. Mit der Akquisition will der IT-Sicherheits-Spezialist seine Security Fabric erweitern sowie sein Lösungsportfolio stärken.‣ weiterlesen

Der Mittelstand öffnet sich immer mehr den Themen Industrie 4.0 und Digitalisierung: Das geht aus einer Umfrage des Finanzdienstleisters Creditshelf unter rund 250 Finanzentscheidern aus mittelständischen Industrieunternehmen hervor. So haben in 2019 bereits 86 Prozent der befragten Unternehmen Echtzeit-Daten erfasst, um diese im Sinne einer Industrie 4.0 zu nutzen. Gegenüber 2017 ist das ein Anstieg um 9 Prozent.‣ weiterlesen

Im zweiten Teil unserer VDI-Serie zu autonomen Systemen und künstlicher Intelligenz geht es um die Frage, wie autonom unsere Systeme überhaupt sein sollen. Im Interview der Reihe spricht Dr. Eckhard Roos, Leiter Industry Segment Management Process Automation bei Festo, Mitglied des Vorstands der VDI/VDE-GMA, außerdem über den feinen Unterschied zwischen Autonomie und Automatisierung.‣ weiterlesen

Anzeige
Anzeige
Anzeige