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Vom Testfeld in die Produktion

Hightech für die Audi-Logistik

Mit einem Trainer übt eine Mitarbeiterin der Audi-Verpackungslogistik, wie sie Bremsscheiben und andere Großteile fachgerecht für den Versand nach Übersee verpackt. (Bild: Audi AG)

Mit einem Trainer übt eine Mitarbeiterin der Audi-Verpackungslogistik, wie sie Bremsscheiben und andere Großteile fachgerecht für den Versand nach Übersee verpackt. (Bild: Audi AG)

Planen mit Virtual Reality

Andere Projekte des Autoherstellers befassen sich mit der weltweiten Zusammenarbeit. Audi-Mitarbeiter weltweit kooperieren zum Beispiel mit Virtual Reality-Technik (VR) standortübergreifend. In der Verpackungslogistik trainieren Mitarbeiter seit mehreren Jahren mit VR. Das Training ist wie ein Videospiel gestaltet und lässt sich ohne Programmierkenntnisse auch für andere Tätigkeiten abwandeln. Auch bei der Produktion des Audi e-tron GT, der ab 2020 in den Böllinger Höfen gefertigt werden soll, setzt das Unternehmen auf VR-Technologie. Im Rahmen eines Pilotprojekts erproben die Logistikplaner in Neckarsulm, wie sich Spezialbehälter komplett im virtuellen Raum und ohne physische Prototypen planen und testen lassen. Diese Behälter kommen für besonders empfindliche Bauteile wie Elektrik, Scheinwerfer oder Frontscheibe zum Einsatz und ihre Planung ist aufwendig.

Komplexe Prozesse

Im Auslieferungsprozess kann es vorkommen, dass bestimmte Modelle kurz zwischengelagert werden müssen. Doch welche der Lagerflächen ist die passende? Für die Beantwortung dieser Frage spielen viele Faktoren eine Rolle – etwa die Distanz des jeweiligen Parkplatzes zum Werk und zum Auslieferungsziel, die Kosten für den Transport zwischen den Stationen oder die Kapazität der Parkplätze. Mit derart kompexen Planungsprozessen beschäftigt sich das ‚Smart Decisions‘-Team bei Audi. Es ‚übersetzt‘ vielfältige Fragen in mathematische Modelle und finden mittels eines Hochleistungscomputers Lösungen. In diesem Fall lässt sich mit dem mathematischen Modell Autos optimiert auf Lagerflächen verteilen. Der Prototyp ist fertig, die Weiterentwicklung läuft.


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