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Unikate ausdem Online-Shop

Teile für Prototypen online bestellt

Unikate aus dem Online-Shop

Festo ist ein weltweit agierender Hersteller von pneumatischer und elektrischer Steuerungs- und Antriebstechnik. In der Produktentwicklung werden die Weichen gestellt, um dem hohen Innovationsdruck standzuhalten. Den Bau der Funktionsprototypen unterstützt der Zulieferer Facturee mit passgenauem Zuspiel von gespanten Einzelteilen.

(Bild: ©Chok Chokchai/ shutterstock.com) [1]

(Bild: ©Chok Chokchai/ shutterstock.com)

Festo beliefert als unabhängiges Familienunternehmen 300.000 Kunden in über 35 Branchen mit pneumatischer und elektrischer Automatisierungstechnik. Die Firma bringt regelmäßig neue Entwicklungen auf den Markt, die Voruntersuchungen und Funktionsprüfungen unterzogen werden. Dazu benötigen die Entwickler immer wieder kurzfristig neue Bauteile. Um Entwicklungsprozesse nicht zu verzögern und gleichzeitig eigene Ressourcen zu schonen, lässt Festo gespante Einzelteile vom Zulieferer Facturee zuliefern. „Bisher gab es oft zeitliche Engpässe in der Beschaffung von Protoypenteilen. Wir sind aus diesem Grund dazu übergegangen, die Fertigung der entsprechend benötigten spanend hergestellten Teile dem Online-Fertiger zu übergeben“, erklärt Bodo Neef

Produktionsnetzwerk

Facturee ist eine Marke der CWMK GmbH, die ein Produktionsnetzwerk von mehr als 1.000 Fertigungspartnern aus den Bereichen CNC-Bearbeitung, Blechbearbeitung, 3D-Druck und Oberflächentechnik mit ca. 8.000 Maschinen unterhält. Alle Partner unterliegen einem Qualitätsmanagementsystem, das nach ISO9001 zertifiziert ist. Da in dem Netzwerk Spezialisten für eine große Bandbreit an Fertigungstechniken und Oberflächenbehandlungen agieren, können die Kunden von Facturee stets auf ausreichende freie Kapazitäten und kurze Lieferzeiten vertrauen. So betraute Festo das Berliner Unternehmen u.a. mit der Fertigung von gespanten Einzelteilen für die Voruntersuchung eines neuen Stellungsreglers. Dazu wurden unter anderem Ventilblöcke unterschiedlicher Bauart benötigt. Der Auftrag beinhaltete die vollständige mechanische Bearbeitung spezieller Einzelteile. Axel Müller, Entwicklungsabteilung Stellungsregler bei Festo, sagt: „Die benötigten Bauteile besitzen ihren Anspruch in den sehr komplexen Konturen und der hohen Oberflächenqualität. Die vielfältigen Fertigungsarten und -möglichkeiten sowie die zugesicherte schnelle Lieferzeit und unkomplizierte Angebotserstellung waren entscheidende Kriterien für den Zuschlag. Es gibt einige Anbieter, die ein ähnliches Portfolio anbieten, aber sie konnten nicht in der Kürze der Zeit liefern.“

 (Bild: Festo SE & Co. KG) [2]

(Bild: Festo SE & Co. KG)

Beschaffungsprozess durch Online-Fertigung

Der Beschaffungsprozess gestaltete sich dabei einfach: Bei Festo erstellten Konstrukteure die 3D- und 2D-Daten als Fertigungsvorlage. Die Angebotserstellung ging schnell. Auf der Website von Facturee konnte Festo die vorbereiteten Daten per Upload übermitteln und anschließend die Fertigungsart sowie das Material auswählen. Die Auslieferung der Bauteile war fristgerecht. Eine Bauart der in Auftrag gegebenen Ventilblöcke erwies sich in der Funktionsüberprüfung als einwandfrei und konnte sofort eingesetzt werden. Bodo Neef schildert: „Das andere Bauartmuster wurde an Facturee zur Nacharbeit zurückgesandt, da es einen kleinen Fehler enthielt. Der Support gestaltete sich durchgehend sehr positiv. Die nachzubearbeitenden Teile wurden umgehend von einem von Facturee beauftragten Transportdienstleister abgeholt und nach der zügigen Überarbeitung erneut an uns ausgeliefert.“ Diese Bauteile erfüllten sämtliche Vorgaben und Eigenschaften.

Keine Simulation kann alle Praxistests ersetzen. Werden Prototypen gebaut, werden sogar Unikate schnell benötigt, um die Entwicklung nicht zu bremsen. (Bild: Festo SE & Co. KG) [3]

Keine Simulation kann alle Praxistests ersetzen. Werden Prototypen gebaut, werden sogar Unikate schnell benötigt, um die Entwicklung nicht zu bremsen. (Bild: Festo SE & Co. KG)

 

Stabile Zusammenarbeit

Der langjährige Kunde Festo beabsichtigt auch weiterhin, Teile vom Lieferranten zu beziehen. Gerade bei der Fertigung komplexer Bauteile für spezielle Einsatzbereiche eröffnet dieses Zusammenspiel dem Automatisierer wichtigen Handlungsspielraum. „Auch die sehr moderate Preiskalkulation haben wir als positiven Aspekt verbucht“, resümiert Axel Müller. n freie Journalistin.