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Field Service Management bei Yaskawa Europe

Serviceprozesse europaweit standardisiert

Yaskawa Europe betreibt 23 Standorte mit 110 Servicetechnikern in den Bereichen Antriebstechnik und Robotik. Um die Einsätze der Fachkräfte bestmöglich zu disponieren, hat der Mechatronik- und Robotikspezialist die europaweiten After Sales-Abläufe mit Servicemanagement-Software von MobileX vereinheitlicht.

 (Bild: Yaskawa Europe GmbH)

(Bild: Yaskawa Europe GmbH)

2015 hat der japanische Roboterhersteller Yaskawa entschieden, seine heterogene ERP-Landschaft europaweit mit SAP zu standardisieren. Dabei sollten auch die Serviceprozesse durch die Einführung einer Field Service Management-Lösung modernisiert und vereinheitlicht werden. Dies sollte sich vor allem in einer Steigerung der Kundenzufriedenheit niederschlagen. Bis dato nutzte der Hersteller in Europa verschiedene Tools, um seine Servicetechniker für Inbetriebnahmen, Wartungen und Instandsetzungen zu planen und zu steuern. Dabei verwenden die Disponenten Excel-Listen, manuelle Plantafeln und eine Access-Datenbank. Ihre Rückmeldungen füllten die Techniker auf Papier aus.

Anbindung zu SAP-Systemen

Bei der Suche nach einer passenden Lösung spielten der Offline-Zugriff auf SAP-Daten sowie eine Vereinfachung der Materiallogistik und des Retourenprozesses eine wichtige Rolle. Die Wahl fiel schließlich auf die Lösungen der MobileX AG, da diese eine einfache SAP-Anbindung versprechen und eine Funktionsvielfalt bieten, die dem komplexen Serviceprozess von Yaskawa entspricht.

Einsatzplanung und Auftragsabwicklung

Die Einführung von MobileX-Dispatch und MobileX-MIP for Field Service begann im September 2016 in Deutschland. Die individuellen Anpassungen der Standardprodukte an die Anforderungen von Yaskawa erfolgten nach dem agilen Prinzip in fünf Sprints zu jeweils drei Wochen. Die größte Herausforderung stellte dabei die SAP-Integration in eine zu Projektstart noch nicht vorhandene SAP-Systemlandschaft dar. Seit Mai 2017 arbeiten nun auch die Kundendiensttechniker in Spanien, Frankreich, den Niederlanden, Belgien, Luxemburg, Polen und Großbritannien mit der mobilen Lösung. Sie werden von einem Disponenten in Deutschland und einem Disponenten in Großbritannien gesteuert. Bei den europaweiten Einsätzen handelt es sich um Wartungen oder Instandsetzungen, die in der Regel zwei bis fünf Tage vorab geplant werden.


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