Anzeige
Anzeige
Anzeige
Beitrag drucken

Funkgestütztes Supply Chain Management

RFID-Tags am Ladungsträger

Viele große Unternehmen investieren derzeit in Digitaltechnik, um Transparenz in ihre Lieferketten zu bringen – und so Kosten einzusparen. Mit Radio-Frequency-Identification(RFID)-Technik von Kathrein werden die Durchläufe bei einem Stuttgarter Automobilhersteller besser planbar und Wartezeiten kürzer.

Bild: ©metamorworks/stock.adobe.com

Bild: ©metamorworks/stock.adobe.com


Der weltweite Markt fordert neue Maßstäbe an das Supply Chain Management. In diesem Rahmen führte ein Stuttgarter Automobilhersteller eine RFID-gestützte Infrastruktur in seiner Produktion ein, die auch Zulieferer integrieren sollte. Mit diesem technologischen Fundament sollten valide Echtzeit-Erkenntnisse erhoben werden, die für eine höhere Verlässlichkeit in Supply Chain sorgen sollten. Zuvor wurde in der Logistik mit Barcode-gestützten Systemen gearbeitet. RFID-lesbare Informationsträger automatisieren heute die Lokalisierung und Identifizierung entlang der Liefer- und Vermarktungskette.

Zertifizierte Komponenten

Bei dem Automobilhersteller kommen passive UHF RFID-Hardware und CrossTalk, ein IoT Device Management und Integrationsplatform von Kathrein Solutions zum Einsatz. Alle relevanten Positionen in der Supply Chain des IoT-End-to-End-Prozesses wurden mit der zertifizierten Hardware ausgestattet. Die Anforderungen an die Technologie waren höchste Performance, eine einfache Montage und gute Wartungsmöglichkeiten. Die Komponenten werden über CrossTalk Device Management miteinander verknüpft. Mittelpunkt des Konzepts ist der ‚intelligente Ladungsträger‘. Dieser wird bereits vom Zulieferer mit einem RFID-Tag und Identifikationsnummer versendet. Sowohl Sortierungen im Crossdock, als auch der Transport kann so funkgestützt erfolgen.

Prozessrelevant automatisieren

Automatisch identifiziert wird überall dort, wo es technisch machbar und prozessrelevant ist – beispielsweise im Wareneingang und -ausgang. Dabei werden die Ein- und Auslagerung sowie die Bestückung der Routenwagen und Versorgung am Montageband weitgehend automatisiert gesteuert und dokumentiert. Selbst das Leergut am Montageband wird noch im Regal automatisch über spezielle Kanban-Antennen zum automatischen Materialabruf erfasst.

Durchläufe besser planbar

Die heute produktive Lösung wurde während des Projektes auf die speziellen Bedürfnisse des Autoherstellers angepasst. So wurde etwa das automatisierte Kanban-Regal in die Systemlandschaft implementiert. Die Ergebnisse des Rollouts sind positiv: Durchläufe sind heute besser planbar und die Wartezeiten im Logistikprozess ließen sich deutlich verbessern.


Das könnte Sie auch interessieren:

Teile auf die Schnelle beim Dienstleister zu drucken, klingt zunächst nach einer Erleichterung. Doch das Knowhow in diesen Bauteilen muss geschützt sein. Damit beschäftigt sich das Forschungsprojekt ProCloud3D, an dem auch der Verschlüsselungsspezialist Wibu-Systems beteiligt ist.‣ weiterlesen

Hotellobbys, Produktionshallen oder Tiefkühlzonen von Lagerhäusern - überall dort reduzieren Luftschottanlagen den Wärme- und Stoffaustausch zwischen verschiedenen Bereichen. Arwus aus Chemnitz produziert diese Anlagen nach Kundenanforderung - und bringt mit ERP-Software von Delta Barth Transparenz in die Abläufe.‣ weiterlesen

Bei HeidelbergCement in Ennigerloh entsteht aus Rohmaterial Zementklinker, der dann zu Zement vermahlen wird. Nachdem die Leitstand zur Überwachung in die Jahre gekommen war, entschieden sich die Verantwortlichen für eine Neugestaltung. Jungmann Systemtechnik errichtete den Kontrollraum mit zwei ergonomischen Arbeitsplätzen und flexibel einsetzbarer Technik.‣ weiterlesen

Cyberangriffe nehmen zu – in Anzahl und auch Heftigkeit. Die Konsequenzen sind vielfältig und können im schlimmsten Fall sogar existenzbedrohend sein. Laut einer Untersuchung von Techconsult sehen sich jedoch lediglich 40 Prozent der DACH-Unternehmen gut gegen Cyberangriffe gerüstet.‣ weiterlesen

Mit Simulationssoftware können Hersteller und Systemintegratoren oft vielfältiges Optimierungspotenzial im Automatisierungssystem aufspüren - entlang ihrer gesamten Lebenszyklen. Die Tools helfen bei der Auslegung der Systeme, beschleunigen die Implementierung und unterstützen im laufenden Betrieb bei Verbesserungen sowie Umbauten.‣ weiterlesen

Mit einem kostenfreien Leisten-Konfigurator und einem 3D-Druck-Service verkürzt Protiq die Vorlaufzeit für die Maßanfertigung orthopädischer Schuhe auf wenige Tage. Dieser Anwendungsfall ließe sich leicht auf andere industrielle und handwerkliche Bereiche übertragen.‣ weiterlesen

Die HTC-Tochter G-Reigns kooperiert mit dem Netzwerkspezialisten Iconec. Im Fokus der Partnerschaft steht die Nutzung privater 5G-Netze bzw. deren Demonstration.‣ weiterlesen

Im Vergleich zum Vorjahresmonat verzeichneten die deutschen Maschinen- und Anlagenbauer einen Auftragsrückgang von 9 Prozent. Im ersten Halbjahr bleibt jedoch unterm Strich ein Auftragsplus.‣ weiterlesen

Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige