Anzeige
Anzeige
Anzeige
Beitrag drucken

Online-Plattform für Bauteile

Verlängerte Werkbank für Dreh- und Frästeile

Bei der Fertigung von individuellen Bauteilen sind hohe Präzision und schnelle Bereitstellungszeit unabdingbar – also lieber selbst fertigen? Der Maschinenbauer Parker Hannifin bestellt solche Teile stattdessen auf der Online-Plattform Facturee.

 (Bild: Parker Hannifin GmbH)

(Bild: Parker Hannifin GmbH)

Die Parker Hannifin Corporation ist ein Maschinenbauunternehmen mit Hauptsitz in Cleveland, USA. Der Fertiger von Antriebs- und Steuerungstechnologie beschäftigt weltweit rund 55.000 Mitarbeiter. Seit 1962 operiert der Konzern auch in Deutschland. Parker Hannifin ist auf Hydraulik, Pneumatik, Elektromechanik, Filtration, Verbindungstechnik, Kälte-Klimatechnik, Dichtungstechnik, Luft- und Raumfahrt sowie EM-Abschirmung spezialisiert.

Spezielle Anforderungen

Bei vielen Unternehmen in Industrie und Produktion unterliegt die Beschaffung von Dreh- und Frästeilen auf Grund betrieblicher Strukturen sowie speziellen Anforderungen sehr komplexen Prozessen. Material, Bearbeitung, Ausführung und Lieferzeit sind essenzielle und zeit- sowie kostenintensive Faktoren, die gründlich geplant werden müssen und in der Regel viele verschiedene Ressourcen wie Personal und Kosten binden. So ist auch Parker Hannifin eine kurze Beschaffungszeit und präzise Ausfertigung angewiesen. Daniel Scharnowski, Prüfstandstechniker bei Parker Hannifin, sagt: „Bis November 2019 erfolgte die Fertigung entsprechender Komponenten bei uns noch im Musterbau. Bis zu 80 Prozent unserer Auszubildenden waren in den Prozess einbezogen, was im Unternehmen als problematisch gesehen wurde. Bei uns reifte daher der Entschluss, an dieser Stelle eine elementare Umstellung vorzunehmen.“

Herstellung outsourcen

Das Unternehmen entschied sich dafür, die Herstellung der Bauteile an einen Online-Fertiger outzusourcen. Durch diese Form der Beschaffung von Dreh- und Frästeilen über ein Online-Netzwerk sollte eine durchgehende Digitalisierung erreicht bzw. die Automatisierung des Bestellprozesses verbessert werden. In Verbindung mit hoher Qualität sollte sich daraus ein Wettbewerbsvorteil ergeben. „Die oftmals mühsame Suche nach immer wieder neuen Fertigern, wechselnde Ansprechpartner bei Vertragsabschlüssen, nicht eingehaltene Lieferfristen usw. wollten wir klar vermeiden“, schildert Scharnowski. Nach einer Evaluationsphase entschied sich Parker Hannifin für das Berliner Unternehmen Facturee.


Das könnte Sie auch interessieren:

Mit Dimitrios Koutrouvis hat Lütze Transportation ab Oktober einen neuen Geschäftsführer. Er tritt die Nachfolge von André Kengerter an.‣ weiterlesen

Der Bitkom schätzt die Schäden durch Cyberangriffe auf jährlich 220Mrd.€. Unternehmen sind also gefragt, sich bestmöglich gegen solche Vorfälle zu schützen. Wie? Darüber können sich Interessierte vom 25. bis zum 27. Oktober auf der Security-Messe It-sa informieren.‣ weiterlesen

Low Code-Entwicklungsplattformen helfen Unternehmen, ihre IT an stetig wechselnde Strukturen und Prozesse anzupassen. Es gilt: Wo programmiert wird, kann meist Low Code-Technologie eingesetzt werden – erst recht im IIoT-Projekt.‣ weiterlesen

Planung und Überwachung sind entscheidende Faktoren für die Effzienz einer Produktion. Die Basis dafür bilden Daten. Daher setzt die Firma GGK in ihrer Fertigung auf die IIoT-Plattform Toii. Mit ihr erfasst der Hersteller von Kabelmanagement-Systemen alle relevanten Daten, um die Transparenz zu verbessern und etwa Störungen schneller zu beseitigen.‣ weiterlesen

Korrekte Stammdaten sind beim Wechsel auf SAP S/4Hana enorm wichtig. Drei Tools für das Product Structure Management helfen, die Engineering-Stückliste mit der Manufacturing-Stückliste automatisiert abzugleichen.‣ weiterlesen

Eine industrielle IoT-Plattform unterstützt dabei, auf digitaler Basis Transparenz zu erzielen, Prozesse zu optimieren und Fehler zu vermeiden. Dafür werden Menschen, Produktions-IT-Systeme und Maschinen miteinander verknüpft. Doch wie funktioniert das?‣ weiterlesen

Mit einem Plus von 0,7 Prozent im Vergleich zum Juni liegt der Auftragsbestand im verarbeitenden Gewerbe im Juli auf einem neuen Höchstwert. Die Reichweite der Aufträge bleibt unverändert bei 8 Monaten.‣ weiterlesen

Digitalisierung und Klimaschutz lassen den Bedarf an Beschäftigten in Ingenieur- und Informatikerberufen steigen. Der neue VDI-/IW-Ingenieurmonitor zeigt weiter eine angespannte Lage – doch es gibt auch positive Trends.‣ weiterlesen

Die Pandemie hat dazu geführt, dass mehr Menschen von zu Hause aus gearbeitet haben. Und viele der Beschäftigten wollen diese Möglichkeit auch weiterhin nutzen, wie eine Ifo-Studie zeigt.‣ weiterlesen

Unternehmen wollen und müssen etwas zum Klimaschutz beitragen, im eigenen Unternehmen oder mit innovativen Produkten oder Dienstleistungen. Beides kann erhebliche Investitionen erfordern - die sich durch zahlreiche Förderprogramme abfedern lassen. Energieberater Jörg Lieske vom BFE Institut für Energie und Umwelt hat sich auf diese Fördermittel spezialisiert und nennt die wichtigsten.‣ weiterlesen