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Cloudbasierte Infrastruktur bei Škoda Auto

Innen transparent, außen gehärtet

Wenn Lieferzahlen und Produktvarianz steigen, wächst auch das Kommunikationsaufkommen in den Netzwerken. Um solchen Flaschenhälsen vorzubeugen, hat Škoda auf eine cloudbasierte Netzwerklösung umgerüstet.

Bild: Škoda Auto a.s

Bild: Škoda Auto a.s

Das zum Volkwagenkonzern gehörende Unternehmen Škoda Auto mit Sitz in Mladá Boleslav ist einer der ältesten Automobilhersteller überhaupt und beschäftigt mehr als 42.000 Mitarbeiter weltweit. Angesichts steigender Liefervolumina und der Erweiterung des Produktportfolios benötigte man bei Škoda eine Netzwerkinfrastruktur, die das erhöhte Kommunikationsaufkommen abwickeln sollte, das mit steigender Produktionskapazität einher gehen würde und um die Standorte miteinander zu vernetzen. Die größte Produktionsstätte befindet sich in Mladá Boleslav, die Montagewerke in Kvasiny und Vrchlabi. Hinzu kommen verschiedene Zweigstellen und Bürostandorte. Alle Standorte sollten in das neu geplante Netzwerk einbezogen und dabei zentral verwaltet werden. Daher hat Škoda sein Backbone-Netzwerk am Hauptsitz erneuert und gleichzeitig auf eine virtuelle Infrastruktur migriert, um die Zentrale und die Produktionsstätten über ein einziges System zu verbinden.

Transparentes Netzwerken

Management- und Analysesoftware ermöglicht nun das zentrale Monitoring und die Verwaltung der Netzwerkleistung sowie der Anwendungen über die gesamte Infrastruktur hinweg. Dabei hat Škoda auf eine cloudbasierte Netzwerkinfrastrukturlösung gesetzt, um verschiedene Effekte zu erzielen:

  • • Automatisierte Prozesse im Netzwerk tragen dazu bei, dass neue Geräte und Dienste ohne Wartungsfenster aktualisiert und implementiert werden können. Das entlastet das IT-Personal. Diese automatisierte Bereitstellung verringert auch das Risiko von Fehlern.
  • • Mehrere heterogene Netzwerke können zu einem Gruppennetzwerk mit logischer Trennung der Dienste zusammengeführt werden. In Kombination mit einer Netzwerkmanagementsoftware verfügen Unternehmen über mehr Transparenz und Kontrolle ihrer Netzwerke in Echtzeit.
  • •  Eine cloudbasierte Netzwerkinfrastrukturlösung bietet zudem die Möglichkeit einer Hypersegmentierung. So können sich verschiedene Datenverkehrstypen, Anwendungen oder Nutzer abgrenzen sowie Stealth-Funktionen aktivieren lassen, die die Sichtbarkeit des Netzwerks nach außen einschränken. Das reduziert die Angriffswahrscheinlichkeit durch Hacker. In Verbindung mit den Sicherheitsvorkehrungen am Netzwerkrand sorgt dies für eine verbesserte Sicherheitslage, die durch die Ergebnisse entsprechender Software unterstützt wird.

Rückgrat der Digitalisierung

Eine leistungsfähige Infrastruktur ist Voraussetzung für den Geschäftserfolg in Zeiten zunehmender Digitalisierung. Ein sicheres, flexibles und resilientes Netzwerk unterstützt kontinuierliches Wachstum ebenso wie unternehmerische Initiativen zur Leistungssteigerung.


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