Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Beitrag drucken

ERP-Systeme im Zeitalter der Digitalisierung

Keine Handbreit Platz zwischen den Systemen

Lange Zeit verstand man unter Systemintegration, möglichst viele Funktionen und Aufgaben in das zentrale ERP-System zu verlagern. Die Folge: Komplexe Lösungen, die am Ende doch nicht alle betrieblichen Anforderungen abdeckten. Im Zuge der Digitalisierung ändert sich die Strategie. Moderne Standardschnittstellen und offene Technologien erlauben es, Software und Systeme lückenlos miteinander zu vernetzen.

ERP-System - Die Cloud ist hervorragend geeignet für die Systemintegration mit Kunden, Lieferanten und Partnern.

Bild: © Syda Productions/iStock.com

Mittels Standardschnittstellen und offenen Technologien ist es einfacher, die jeweils besten Lösungen zu einem Gesamtsystem zusammenzuführen. Entscheidend ist dabei, die verschiedenen Systeme auf einer gemeinsamen Plattform zu verknüpfen. Auf dem Weg vom klassischen ERP-System zur individuellen Lösungsplattform gibt es einiges zu beachten.

So wichtig wie das ERP-System

Mit der Zahl der in das Internet of Things involvierten Systeme steigt die Komplexität. Sämtliche Datenströme durch das ERP-System zu schleusen, kann einen hohen Anpassungsaufwand bedeutet. Deshalb empfiehlt es sich, über flankierende Maßnahmen nachzudenken, die einen einfachen, prozessoptimierten Ansatz für die Integration der Unternehmenssoftware erlauben. Sinnvoll sind Lösungen, die eingehende Informationen aggregieren, analysieren, aufbereiten und erst dann der ERP-Software zur Verfügung stellen. Künftige IT-Strategien integrieren das ERP-System daher auf Ebene einer prozessübergreifenden Technologieplattform, die am Ende alles miteinander verbindet: Maschinen, Sensoren, Business Intelligence, Dokumentenmanagement – oder eben ERP-System. Deckt das ERP-System nicht mehr alle betrieblichen Aufgaben ab, verändert sich das Gesicht der IT-Landschaft. Dann steigt unter anderem die Zahl der Anwendungen. Die Herausforderung besteht darin, das stetig komplexer werdende Ökosystem so zu orchestrieren, dass daraus eine effiziente Gesamtlösung entsteht. Die technische Entwicklung schreitet aber gerade in puncto Systemintegration rasant voran. Offene Schnittstellen und verlässliche Standards erleichtern es, die unterschiedlichsten Anwendungen zu vernetzen. Allerdings hängt viel von der eingesetzten Technologie ab. Bei der Auswahl eines ERP-Systems kommt es also nicht mehr allein auf den Funktionsumfang an, ebenso wichtig ist es, dass die Software mit angrenzenden Anwendungen prozesstechnisch verschmilzt.

Einfach in der Cloud integrieren

Nicht nur die Integration der eigenen Systemlandschaft verlangt dem ERP-System viel ab. Die Vernetzung erstreckt sich künftig entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Denn die Digitalisierung verändert über kurz oder lang viele Geschäftsmodelle: Es gibt neue Produkte und Dienstleistungen, man arbeitet enger mit Partnern und Zulieferern zusammen, der Umfang individueller Kundenanforderungen wächst. Das funktioniert nur, wenn man die IT-Infrastruktur ein Stück weit für die Außenwelt öffnet. Das bedeutet zwangsläufig mehr Schnittstellen und somit auch ein ein Sicherheitsrisiko. Der Cloud hingegen ist es egal, wo die angeschlossenen Systeme physisch laufen und wer von wo aus darauf zugreift. Es gibt dann nur noch eine Anbindung: die zum Cloudanbieter. Da viele Unternehmen Cloudlösungen nutzen, ergeben sich speziell bei der Schnittstellenpflege oft erhebliche Skaleneffekte. Die hohe Verbreitung senkt die Kosten für den Nutzer.


Das könnte Sie auch interessieren:

Harting und Expleo haben im Rahmen der SPS 2019 in Nürnberg eine Kooperationsvereinbarung geschlossen. Vorstandsvorsitzender Philip Harting und Peter Seidenschwang, Head of Industry bei Expleo Germany, unterzeichneten die Vereinbarung, mit der beide Parteien die langfristige Zusammenarbeit im Bereich datengesteuerter Dienste und IoT-Lösungen für Industriekunden bekräftigen.‣ weiterlesen

Laut einer Accenture-Studie können Unternehmen, die in die Skalierung von Technologieinnovationen investieren, mehr als doppelt so hohe Umsatzwachstumsraten erzielen. Dies betrifft in der Studie lediglich zehn Prozent der befragten Unternehmen.‣ weiterlesen

Mit steigender Auftragszahl stieß das ERP-System der ITV GmbH an seine Grenzen. Viele Prozesse erforderten zudem noch viel Handarbeit, etwa beim Einpflegen von Daten. Diese dokumentenbasierten Prozesse sollten mit einer Branchenlösung künftig digital ablaufen.‣ weiterlesen

Digitalgestützte Assistenzsysteme gewinnen in Fabriken an Bedeutung. Gerade komplexe Fertigungsaufgaben lassen sich so schnell, mit weniger Fehlern und von geringer qualifizierten Mitarbeitern ausüben. Für eine Studie haben 144 Produktionsverantwortliche darüber gesprochen, wie es in ihren Werken um die digitale Assistenz bestellt ist.‣ weiterlesen

Laut aktueller Zahlen des ZEW — Leibniz-Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung, blickt die Deutsche Wirtschaft zuversichtlicher in die Zukunft, als noch Ende des vergangenen Jahres. Im Vergleich zum Dezember stieg der Wert der Konjunkturerwartungen um 16 Punkte.‣ weiterlesen

Um Mobilität in Zeiten von Verstädterung, Ressourcenknappheit und Klimawandel zukunftsfest zu machen, bündeln die Universität Stuttgart und das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) ihre Forschungskompetenzen im Innovationscampus ‘Mobilität der Zukunft‘ (ICM).‣ weiterlesen

Viele Unternehmen haben das Thema Kundenbeziehungsmanagement auf ihrer digitalen Agenda. Und es geht voran, gerade im Maschinen- und Anlagenbau. Eine aktuelle Umfrage zeigt aber auch, woran es auf dem Weg zur 360°-Kundensicht noch hakt.‣ weiterlesen

Mixaco stellt Industriemischer für Chemikalien, Farben und Kunststoffe her. Jetzt hat die Firma ihr Angebot um eine IoT-Lösung erweitert, mit der Anlagenbetreiber die Leistung ihrer Maschinen online überwachen und sie vorausschauend warten können. In Verbindung mit anderen Bausteinen der IoT-Plattform sind aber noch viel mehr Anwendungen möglich.‣ weiterlesen

Im 23. Global CEO Survey von PWC rechnet mehr als die Hälfte der 1.581 befragten CEOs mit einem Rückgang des Weltwirtschaftswachstums. Auf lange Sicht zeigen sich die Befragten jedoch optimistischer.‣ weiterlesen

Weit mehr als 200 Aussteller auf werden auf der All About Automation im am 4. und 5. März am Bodensee erwartet. Bei der aktuellen Auflage sind die Themen Robotik und MRK zunehmend stark vertreten.‣ weiterlesen

Trendthemen wie künstliche Intelligenz oder Nachhaltigkeit haben Auswirkungen auf die gesamte Supply Chain. Auf der diesjährigen Logimat, die vom 10. bis zum 12. März in Stuttgart stattfindet, zeigen mehr als 1.650 Aussteller, wo die Reise in der Intralogistik in den nächsten Jahren hingehen könnte.‣ weiterlesen

Anzeige
Anzeige
Anzeige