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ERP-Rollout in sechs Wochen

Minimum Viable Product bei Sanivac

ERP-Rollout in sechs Wochen

ERP-Projekte müssen keine Ewigkeit dauern. In nur sechs Wochen implementierte Sven Mahn IT ein Dynamics 365 von Microsoft als Minimum Viable Product bei der jungen Sanivac GmbH. Das ging nur, weil die Teams beider Firmen eng und mit agiler Methodik kooperierten.

 (Bild: ©NDABCREATIVITY/stock.adobe.com) [1]

(Bild: ©NDABCREATIVITY/stock.adobe.com)

Sanivac ist ein 2019 gegründetes, schnell wachsendes Unternehmen mit Sitz in Wedel. Im Fokus der norddeutschen Gründer steht die Entwicklung und Integration innovativer Module und Lösungen rund um Sanitärsysteme im Schienenfahrzeugbau. Das Unternehmen hat sich für Dynamics 365 als ERP-System entschieden, um seine Prozesse weitreichend darin abzubilden. Die Schrittgeschwindigkeit dorthin sollte dem Unternehmenswachstum entsprechen. Die besonderen Herausforderungen des Projektes waren der Wunsch nach einer kurzen Implementierungszeit sowie zum Startschuss nicht vollständig bekannte Anforderungen. Daher entschieden der beauftragte Systemintegrator Sven Mahn IT und Sanivac, in drei Sprints à zwei Wochen ein Minimum Viable Product bereitzustellen, mit dem die zunächst relevanten Prozesse abgedeckt werden sollten.

Rapid Deployment

Mithilfe des SMIT RapidKit, einem von Sven Mahn IT entwickelten Tool zur Konfiguration und Implementierung, konnten die Prozesse der Finanzbuchhaltung praktisch out of the box implementiert werden. Auch die Prozesse für Procurement und Engineering ließen sich so zügig umgesetzen. Mit dem Go-live am Ende des dritten Sprints standen Sanivac damit wie geplant die Kernprozesse zur Verfügung. „Wir wollten von Anfang ein System einführen, das uns vollumfänglich bei der Erfüllung der Anforderungen unserer Kunden unterstützen wird, und nicht mit einem Kompromiss starten. Auch wenn wir heute noch nicht alle Funktionalitäten benötigen, sind wir bestens gerüstet für die Zukunft“, sagt Annett Kugel, Geschäftsführerin von Sanivac.

Nur mit Teamwork möglich

Sven Mahn, Geschäftsführer des Systemhauses, hebt die Zusammenarbeit des Implementierungsprojektes hervor: „Wir haben das Minimum Viable Product nicht für den, sondern mit dem Kunden geliefert. Denn der Anteil des Sanivac-Teams an den Tests und der reibungslosen Vorgehensweise war signifikant. Innerhalb von sechs Wochen zum gewünschten Go-live – in einer Zeit des Shutdowns. Das verdient den Respekt gegenüber unseren, aber insbesondere auch den Mitarbeitern von Sanivac, die sich parallel in einer Startup-Phase des Geschäftsmodells befinden.“

Begleiter im Wachstum

Bei der weiteren Implementierung von Dynamics 365 Finance und Supply Chain Management soll der Geist dieser Zusammenarbeit erhalten bleiben. Schon in den nächsten Wochen werden die nächsten Prozesse digitalisiert. Das Systemhaus ist mit seinem Microsoft-Dynamics-365-Portfolio jedenfalls in der Lage, auch rasantes Unternehmenswachstum zeitnah in der Business-Software abzubilden.