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Ein ERP-System für die Zulieferindustrie

Durch die digitale Transformation der Automotive-Branche werden ganz neue Anforderungen an die Zukunftsfähigkeit der Software gestellt. OEMs und Zulieferer müssen folglich sehr genau darauf achten, dass ein ERP funktionell und technologisch auf ihre Branche zugeschnitten ist.

 (Bild: ©Morsa Images/istockphoto.com / PSI Automotive & Industry GmbH)

(Bild: ©Morsa Images/istockphoto.com / PSI Automotive & Industry GmbH)

Keine Frage: Jedes ERP-Projekt ist so einzigartig, wie die Herausforderungen des Unternehmens, das mit der Umsetzung die eigenen Prozesse neu gestalten und verbessern möchte. Dennoch lassen sich gewisse Aspekte identifizieren, die mittelständische Automotive-Unternehmen bei der Auswahl des passenden ERP-Systems beachten sollten.

Anbindung der Geschäftspartner durch eine EDI-B2B-Lösung

Insbesondere Automobilzulieferer müssen ein großes Netz von Lieferanten und Kunden mit unterschiedlichen Kommunikationsstandards (UN/EDIFACT, VDA, ANSI ASC X12, XML, etc.) und Formularen händeln. Diese manuell in die eigenen Planungssysteme zu übertragen, kostet Zeit und ist fehleranfällig. Aus diesem Grund sollte ein ERP-System EDI-Daten verarbeiten und konvertieren sowie partnerspezifische Besonderheiten abbilden können. Dabei punkten vor allem ERP-Lösungen, die sowohl die Konvertierung als auch das Mapping abbilden. Denn hierdurch lassen sich auch Änderungen in den Normen schnell und leicht anpassen.

Der Automobilzulieferer Polycontact AG beispielweise setzt im hart umkämpften, internationalen Wettbewerb auf das für die Zulieferindustrie zugeschnittene ERP-System PSIpenta des Berliner Softwarehauses PSI Automotive & Industry. „In den letzten Jahren haben wir unsere Prozesse enorm verbessert und mit Hilfe von PSIpenta sehr gut umgesetzt“, beschreibt Luli Shkodra, Logistic Manager bei Polycontact. Bestellt ein Kunde per EDI, gelangen die Abrufe automatisch ins System, das im nächsten Schritt einen Fertigungs- und Versandauftrag generiert. Über notwendige Beschaffungen wird der Einkauf automatisch und umgehend informiert. Nach der Produktion gelangt die Ware ins Lager, wo sie die Mitarbeiter für den Versand vorbereiten – die Ausstellung der Rechnung und des Lieferscheins inklusive.

Simulationen verschaffen Übersicht bei kurzfristigen Planungsanpassungen

Zum Produktionsalltag der Automobilzulieferer gehören Ereignisse wie die geplante oder ungeplante Wartung und Reparatur von Maschinen oder auch der kurzfristige Ausfall von Mitarbeitern. Bei einer engen Taktung, dem Diktat der Rüstzeitoptimierung und hohem Liefertermindruck ist es umso wichtiger, in diesen Fällen präzise, schnell und zuverlässig die Produktion anpassen zu können.

Hier kann ein Leitstand – und damit eine MES-Komponente – unterstützen. Nach dem Motto „Was wäre, wenn?“ simuliert er automatisiert die Auswirkungen auf die Auftragsnetze – also die Abhängigkeiten zwischen den Aufträgen – und passt sämtliche Planungen optimal an. Dabei können die Planungen nach individuell einstellbaren Regeln und mit unterschiedlich gewichteten Prioritäten erfolgen, z. B. Rüstzeitoptimierung vor Endtermin oder andersrum.

Komplexen Packmittelstrukturen Herr werden

Die stringenten, individuellen Vorgaben der OEMs für komplexe Packmittelstrukturen geben z. B. vor, in welche Behälter wie viele Teile verpackt werden müssen, in wie vielen Ebenen eine Palette beladen werden darf, welche Trennmittel zu benutzen sind oder ob ein Deckel verwendet werden muss.

Der mittelständische Automobilzulieferer Lenz, Kämper GmbH & Co. KG, kurz Lenzkämper, hat dafür einen starken Partner an seiner Seite. „Wir profitieren immer wieder von dem Automotive-Know-how unserer Ansprechpartner, die eben nicht nur das eigene System kennen, sondern vor allem auch wissen, wie die OEMs ticken und auf welche VDA-Normen und Zertifizierungen vielleicht gerade wieder umgestellt werden muss.“ weiß Holger Diedrich, EDV und Controlling bei Lenzkämper. Das sich im Einsatz befindende ERP-System PSIpenta bildet die Packmittelanforderungen mittels der sogenannten Packmittelverwaltung ab. Das System errechnet anhand der Produktions- oder Versandmengen den Bedarf an Packmitteln und löst entsprechende Anforderungen aus. „Zudem führen wir über dieses Modul pro Geschäftspartnerschaft ein sogenanntes Packmittelkonto, in dem der gesamte Bestand verwaltet wird, Umpackprozesse gesteuert werden und die geforderte Rückverfolgbarkeit der Waren bis zum Einzelpackstück gewährleistet ist“, so Holger Diedrich. „Heute haben wir immer eine ausreichende Stückzahl der geforderten Packmittel vorrätig. In der Vergangenheit sind wir hier manchmal ins Schwitzen gekommen. Insbesondere Reklamationen können nun deutlich schneller bearbeitet und Strafen reduziert bzw. vollständig vermieden werden.“

Integrierte ERP-MES-Lösungen verschaffen erhebliche Vorteile

Wer auf die Suche nach einem geeigneten ERP-System für Automobilzulieferer geht, trifft auf zahlreiche Standards des Supply-Chain-Managements. Vor allem integrierte ERP-MES-Lösungen schaffen erhebliche Vorteile, da sie Schnittstellen reduzieren, händische Dateneingaben oder doppelte Datenhaltung vermeiden und so wertvolle Zeit und Kosten sparen.

Erleben Sie in der vierteiligen Webinar-Reihe „Driving Production“ der PSI Automotive & Industry, welche Module und Strukturen, die speziell für die Erfüllung der vielfältigen OEM-Anforderungen konzipiert sind, Sie in der Praxis unterstützen können.

 

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Disclaimer: IT&PRODUCTION ist weder für den Inhalt noch für ggf. angebotene Produkte verantwortlich.

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