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E-Commerce

Wie man zum eigenen Onlineshop gelangt

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Bild: TreoLabs GmbH

Bild: TreoLabs GmbH

Konzeption

Um zu einem guten Ergebnis zu gelangen, sollten Projekte in drei Phasen ablaufen:

  1. Konzept erstellen und abstimmen,
  2. Design erstellen und abstimmen,
  3. den Onlineshop umsetzen.

Die Konzeption ist genauso wichtig wie das Fundament beim Bau eines Hauses – auf einem schlechten Fundament kann man keinen guten Onlineshop aufbauen. Das Konzept muss nicht unbedingt gewisse Standards und Regeln erfüllen. Viel wichtiger ist, dass die wichtigsten Anforderungen schriftlich formuliert werden, z.B. als strukturierte Liste, die Beschreibung von typischen Funktionen eines Onlineshops kann dabei weggelassen werden. Diese Liste kann etwa nach Seitenarten strukturiert werden – Startseite, Kategorieseite, Produktdetailseite, Warenkorb, Bestellabwicklung usw. Für uns Menschen gibt es nichts Besseres als die visuelle Wahrnehmung, daher sollte man unbedingt Skizzen der notwendigen Seiten erstellen und gemeinsam abstimmen. Diese können auch mit einem Bleistift auf Papier aufbereitet sein, die Tools sind hierfür unwichtig.

Design

Erst wenn die Mockups abgestimmt sind, lohnt sich die Erstellung des Designs. Wenn dieses direkt auf die vorher erstellen Skizzen angelehnt ist, spart das viel Zeit für Änderungen, denn Skizzen sind schneller als Designs erstellt. Die Rolle des Designs wird öfter überschätzt und Kunden konzentrieren sich oft auf Kleinigkeiten, die eigentlich wenig von Bedeutung scheinen. Hierzu können E-Commerce-Agentur beraten. Ein Tipp: Nicht alle Wünsche des Herstellers müssen umgesetzt werden, denn der Shop muss den Kunden gefallen und nicht dem Betreiber. Das Design und dessen Umsetzung ist ein wesentlicher Kostenfaktor. Die modernen Shopsysteme bieten ein gutes Design und anspruchsvolle Layouts direkt aus der Box an, und die Erstellung von einem meist teuren Individualdesign lohnt sich seltener. In den meisten Fällen wird die Anpassung der Standard-Templates voll und ganz ausreichen. Auf diese Weise kann man bis zu 50 Prozent der Kosten einsparen. Umgekehrt gilt: Möchte ein Unternehmen etwas ganz Besonderes und ist bereit, dafür zu zahlen, sollte das Design auch gleich für Smartphones separat erstellt und abgestimmt werden. Auch hier ist es wichtig, dass die Abstimmung pro Seitenart erfolgt. Es gilt auch hier, dass Änderungen in dieser Projektphase viel günstiger als bei der Programmierung sind.

Umsetzung

Jede Shop- Software hat eigene Richtlinien und Vorschriften für die Programmierung. Diese sind strikt und unbedingt einzuhalten, um spätere Probleme zu vermeiden, etwa den Verlust der Updatefähigkeit. Änderungen während der Umsetzungsphase sind teuer. Vielleicht ist eine gewünschte Veränderung es nicht wert. Expertise von außen und ein Kostenvoranschlag für jede gewünschte Änderung helfen, böse Überraschungen später zu vermeiden.

Optimierung und Support

Auch wenn der Onlineshop gelauncht ist, ist die Arbeit nicht zu Ende, denn dieser braucht einen professionellen Support und Weiterentwicklung. Die Anforderungen der Kunden können sich schnell ändern. Auch die Themen Suchmaschinenoptimierung und Online-Werbung sollten nun bearbeitet werden. Dabei spielt die Qualität der Produktinformationen eine besondere Rolle – ein Produkt ohne Beschreibung wird niemals gefunden. Ist bereits ein PIM-System im Einsatz, sollte es unbedingt mit dem neuen Shop integriert werden.

Schlussfolgerung

Die Erstellung eines Onlineshops ist keine einfache Angelegenheit. Es kommt auf den richtigen Dienstleister an und auf die Projektierung. Dabei kann die Auswahl der Software und des Designs die Entwicklungskosten sehr stark beeinflussen.


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