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Cloud-ERP beim Scaleup HPS

Sonnenstrom das ganze Jahr

Bis 2030 will die noch junge Firma HPS eine Million Kunden mit Lösungen für grünen Wasserstoff versorgen. Jetzt ist das System markttauglich und die Firma will gehörig wachsen. Die Business Software-Plattform auf Microsoft-Basis ist jedenfalls bereit für diesen Plan.

(Bild: Zollner Elektronik GmbH)

(Bild: Zollner Elektronik GmbH)

Picea beinhaltet – kompakt und komplett – alle für eine sichere und effiziente Speicherung und Nutzung von Strom benötigten Komponenten. Ein Elektrolyseur zur Erzeugung von Wasserstoff aus Sonnenstrom, eine Brennstoffzelle zur Versorgung mit Strom in der Winterzeit, mindestens 300 kWh Langzeitspeicher, 25 kWh nutzbare Batteriekapazität zur Kurzzeit-Speicherung, Solar-Wechselrichter zum direkten Anschluss einer Photovoltaik-Anlage, intelligentes Energiemanagement und App für Tablet, ein Lüftungsgerät inkl. Wärmetauscher und damit die Möglichkeit für eine kontrollierte Wohnraumlüftung.

Picea bietet ein sehr kompaktes Konzept und ist das erste Energiesystem seiner Art weltweit. Im Gegensatz zu anderen Systemen mit weniger Leistung benötigt die HPS Lösung keine großen Flächen oder Umbauten am Haus. Alle Schnittstellen zwischen der Anlage und dem Haus sind standardisiert.

Mit dem Energieversorgungssystem Picea bietet HPC Home Power Solutions eine Technologie, um Sonnenenergie für die Erzeugung von Haushaltsstrom und Wärme zu speichern und zu nutzen. Bereits 2014 gründeten Zeyad Abul-Ella und Dr. Henrik Colell die Firma in Berlin. Mit dem System lässt sich Sonnenstrom dauerhaft zwischenspeichern, um Hausbesitzer ganzjährig mit eigenem Strom zu versorgen. Im Jahr 2019 konnten die ersten produzierten Systeme für Ein- und Zweifamilienhäuser ausgeliefert werden.

Vom Startup zum Scaleup

Mit Hilfe eines Elektrolyseurs wird an sonnigen Tagen der überschüssige Sonnenstrom aus der Photovoltaikanlage als Wasserstoff gespeichert und mit einer Brennstoffzelle wieder ins Hausnetz eingespeist werden. Abwärme wird für die Warmwasserspeicherung und Heizungsunterstützung genutzt und die Raumluft verbessert. Jetzt steigt HPS in die Serienproduktion ein: „Bis 2030 wollen wir eine Million Kunden den Traum der Energiewende in ihrem eigenen Haus erfüllen“, sagt HPS-Geschäftsführer Jewgeni Elster. Damit das gelingt, muss aus der Ingenieursleistung ein kundenorientiertes und leistungsfähiges Unternehmen entwickelt werden. „Uns war von Anfang an bewusst, dass wir exzellente Partner und Lieferanten benötigen, damit die Vision ein Erfolg wird. Deshalb haben wir uns nach der Startup-Phase bewusst dafür entschieden, ein ausgereiftes ERP-System einzuführen, mit dem wir die komplexe Lieferkette und die Auftragsfertigung sowie die Disposition der Einbauaufträge auch in Zukunft stemmen können.“ Operations-Chef Christopher Ebert erläutert den Auswahlprozess: „Modus Consult konnte uns mit seinem Rapid-Start-Ansatz überzeugen, dass wir hier den richtigen Partner für unsere agile und dynamische Unternehmensentwicklung gefunden haben.“

Cloud-basierte Lösungen

Nach drei Monaten stand der Go-Live mit Microsoft Dynamics 365 Business Central an. Als Cloud-SaaS-Lösung benötigt HPS keine Serverräume und kein Personal für die Wartung des ERP-Systems. Jetzt sind alle Waren- und Werteströme transparent und die Mitarbeitenden wissen genau, wo jeder Auftrag steht. „Wir entwickeln in unserer eigenen Fertigung die Systeme beständig weiter. Mit der Zollner Elektronik AG haben wir einen kompetenten Partner für die Großserienproduktion gefunden. Es ist für uns sehr wichtig, dass wir die Fremd- und Auftragsfertigung vollständig im System abbilden können“, sagt Jewgeni Elster. Jede Anlage, die das Haus verlässt, wird im Testzentrum geprüft und später mit einer von HPS entwickelten IoT-Monitorings überwacht. „Deshalb können wir auch jetzt schon 10 Jahre Garantie auf unsere Systeme geben“, sagt Ebert.

Kunden dauerhaft begleiten

Um die Kundenzufriedenheit im Blick zu halten, hat HPS mit Modus Consult zusammen Microsoft Dynamics 365 Field Service und ein Kundenportal eingeführt. „Hier können wir alle Kunden und Kundinnen von der ersten Anfrage bis zur Wartung des Systems begleiten.“ Der Wandel von der Kleinserienfertigung zur Serienproduktion und das damit verbundene Wachstum des Unternehmens bringt viele Veränderungen in allen Prozessen mit sich. „Es ist uns wichtig, schnelle einfache Lösungen zu finden, die gleichzeitig in hohem Maße skalierbar sind,“ sagt Ebert. „Mit Modus Consult und Microsoft Dynamics 365 haben wir die Partner, die uns in dieser stürmischen Zeit begleiten.“


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