Anzeige
Anzeige
Anzeige
Beitrag drucken

Agile Unternehmensanwendungen

ERP ist mehr als nur Ressourcen verwalten

ERP-Lösungen aus der Cloud bieten selbst kleinen Firmen eine erschwingliche Möglichkeit, leistungsfähige Business-Software zu nutzen. Dabei zeigt diese Reihe an Beispielen, was so eine Anwendung außer der Ressourcenverwaltung noch leisten sollte.

 (Bild: ©StockPhotoPro/stock.adobe.com)

(Bild: ©StockPhotoPro/stock.adobe.com)

Der Wettbewerb wird immer globaler und härter. Kontinuierliche Innovationen sichern das Überleben. Das gilt für das eigene Geschäft, das immer wieder hinterfragt und weiterentwickelt werden muss. Für Mitarbeiter, die moderne Arbeitsweisen einfordern und für Kunden, die online und offline mehr Leistung erwarten. Um diese Anforderungen zielgerichtet anzugehen, unterhalten viele Firmen eine eigene Abteilung für die Geschäftsentwicklung. Für viele kleine und mittelständische Unternehmen ist das aber personell und finanziell nicht zu stemmen. Hier muss die Geschäftsführung diese Aufgabe lösen – und dabei Schlagworte wie IIoT, 360-Grad-Kundenbild, Mobilität oder Datenschutzgrundverordnung mit Leben erfüllen. Doch was, wenn das turbulente Tagesgeschäft dafür keine zeit lässt?

Innovation durch Business-Software

Um einen Nährboden für diese Form der Innovationsförderung zu schaffen, können Firmen auf entsprechende Unternehmensosftware setzen. Besondere Bedeutung kommt dabei dem Enterprise Resource Planning-System zu, das häufig mehr kann als nur Kapital, Personal und Material verwalten. Doch was muss eine solche Lösung leisten, um Innovationsmanagement zu unterstützen?

Geschäft mit dem IIoT

Vernetzung gehört zu den wichtigsten Trends in der Produktion. Ein Treiber dafür ist IIoT – sprich die Nutzung des Internets der Dinge im industriellen Umfeld. Das umfasst etwa Sensoren, die in Geräten verbaut sind. Sie ermitteln in Echtzeit Werte, die über das Web an verbundene Systeme geschickt werden -etwa das ERP-System. Dort wird entweder automatisch eine Reaktion ausgelöst oder ein Mensch prüft den Wert und leitet die nächsten Schritte ein.

Praxisbeispiel: Ein Werkzeughersteller will sein Geschäft mithilfe einer IIoT-Lösung ausbauen. Noch vor wenigen Jahren hat er nur Werkzeuge produziert und verkauft – mittels Sensoren hat der Betrieb nun sein Angebot um Reparaturen erweitert. Dazu haben die Produktentwickler Sensoren in jedes Werkzeug eingebaut, die der ERP-Lösung des Herstellers automatisch den Abnutzungsgrad des Werkzeuges übermitteln. Ist der Wert kritisch, wird er in Form eines Tickets an das Service-Team geschickt. Dort angekommen, prüft der Support erneut den Wert, sendet eine Warnung an den Kunden und vereinbart einen Termin – automatisch.


Das könnte Sie auch interessieren:

Cenit will sein Marktpräsenz in Osteuropa ausbauen und plant eine Übernahme des Dassault Systèmes-Geschäfts des rumänischen Software-Hauses Magic Engineering SRL.‣ weiterlesen

Mit einer Marktstudie will das Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik Energieeffizienz und Treibhausgas-Emissionen von Logistikstandorten untersuchen. Unternehmen sind aufgerufen, an der Erhebung teilzunehmen.‣ weiterlesen

Herbert Hufnagl ist neues Vorstandsmitglied und General Manager beim österreichischen Softwarespezialisten TTTech Industrial. Er zeichnet für die Bereiche Vertrieb, Marketing und Produktmanagement verantwortlich.‣ weiterlesen

Mit dem Mess- und Analysesystem Leakwatch beugen Techniker Problemen durch unerwünschte Ableitströme vor. Das System der Firma EPA kennt die Ableitströme entlang der Auslösekennlinien marktüblicher Fehlerstrom-Schutzschalter und hilft Anwendern so bei der Wahl des passenden FIs.‣ weiterlesen

Die IAB-Stellenerhebung für das zweite Quartal hat den Höchstwert aus dem Vorquartal übertroffen, und mit 1,93 Millionen offenen Stellen ein neues Allzeithoch erreicht.‣ weiterlesen

Im ersten Halbjahr haben deutsche Unternehmen insgesamt mehr Waren exportiert als im Vorjahreszeitraum. Die wichtigsten Exportgüter waren dabei Kraftfahrzeuge und Maschinen.‣ weiterlesen

Die Strecke zur Industrie 4.0 bewältigen Anlagenbetreiber nicht im Sprint, sondern im Marathon. Reifegradmodelle helfen ihnen, die vielversprechenden Meilensteine anzusteuern. Wobei bereits die Visualisierung zahlreiche Ansätze zur Modernisierung bietet – in der Balance zwischen Funktionalität und Sicherheit.‣ weiterlesen

So gut die Förderanlagen von Kühne im Betrieb auch funktionierten - bei den internen Fertigungsabläufen war Luft nach oben. Eine weitreichende Digitalisierungskampagne sollte das ändern. Heute fertigt die Firma vom Auftragseingang bis zur Auslieferung in einem durchgängigen Prozess - was künftig Optimierungen auf einem ganz neuen Niveau erlaubt.‣ weiterlesen