Anzeige
Anzeige
Beitrag drucken

Schlüsselinnovationen zum Energie sparen

Energieeffiziente Technik für automatisierte Verteilzentren

Wird weniger Energie verbraucht, sinken Betriebskosten ohne Produktivitätsverlust. Gerade im Verteilzentrum könnte viel Sparpotenzial brach liegen. Denn dort haben technische Fortschritte die Leistung, aber auch den Energiebedarf, in die Höhe getrieben. Daher sind zuletzt viele Materialflusshersteller an ihre Reißbretter zurückgekehrt, um energiesparende Varianten ihrer Fahrzeuge, Kräne und Managementsysteme herzustellen.

(Bild: Swisslog)

(Bild: Swisslog)

Die Fortschritte in der Lagerautomatisierung, die die enormen Verbesserungen bei der Kommissionierung, der Auftragsgenauigkeit und der Durchsatzgeschwindigkeit ermöglicht haben, und die erforderlich sind, um mit der Omni-Channel-Fertigung und dem verteilten Auftragsmanagement Schritt zu halten, haben auch den Energiebedarf für den Betrieb dieser Anlagen erhöht. Hinzu kommen die ständig steigenden Energiekosten, Probleme mit der Stromqualität und die Verschärfung der Umweltschutzbestimmungen, sodass der Bedarf an einer Optimierung des Energieverbrauchs im Verteilungsbetrieb noch nie so groß war wie heute.

Innvationen für Effizienz

Doch hat sich parallel zu den Fortschritten in der Logistikautomatisierung eine stetige Entwicklung von Innovationen vollzogen, um die Energienutzung effizienter zu verwalten und die Energierückgewinnung in diesen Verteilungsanlagen zu nutzen. Einige dieser Schlüsselinnovationen umfassen neu gestaltete Geräte mit leichten Materialien, Geschwindigkeitsreduzierung während Schwachlastzeiten, drehzahlvariable Niederspannungsantriebe, Energierückgewinnung und -teilung, Vermeidung von gleichzeitigen Spitzenbelastungen der Geräte und integriertes Systemenergiemanagement.

Den Verbrauch nachverfolgen

Die Möglichkeit, den Energieverbrauch in der gesamten Verteilungsanlage in Echtzeit zu messen, zu visualisieren und zu verfolgen, bietet ein hohes Maß an Transparenz in Bezug auf den Energieverbrauch und ermöglicht einen sehr energieeffizienten Betrieb der Verteilungssysteme. Energieüberwachungsgeräte, die über Ethernet oder das Internet der Dinge (Internet of Things, IoT) in der gesamten Materialtransportanlage (MHE) positioniert sind, liefern Echtzeitinformationen über den Energieverbrauch. Die Leistungsüberwachungsgeräte liefern den Betreibern ein Bild des Energieverbrauchs einschließlich Ampere, Spannung und Leistungsfaktor, wobei die Gesamtzahlen für jede Phase und jeden Strom angegeben werden. Mit dieser Fähigkeit können Berechnungen und Messungen des Energieverbrauchs für jeden Bereich der Verteilungsanlage, sogar für jeden Antrieb und Motor, den Bedienern über eine HMI präsentiert werden. Wenn ein Bereich nicht effizient arbeitet, können die Bediener erkennen, wo die Ineffizienz liegt, und entsprechende Anpassungen vornehmen.

Modelle für den Energiebedarf

„Wir verbringen viel Zeit mit unseren Kunden, um die Energieleistung zu messen, zu analysieren und darüber zu berichten“, sagte Marcus Wilcox, CEO von Cascade Energy, einem Unternehmen für industrielles Energiemanagement mit Sitz in Portland, Oregon. Das fängt beim Zähler des Versorgungsunternehmens an, der die gesamte Leistungsaufnahme der Anlage misst, dann werden Prozesse und Subsysteme gemessen, dann spezifische Geräte, dann bis hinunter zur E/A. Bei diesen Messungen handelt es sich um Echtzeit-Energieverbrauchsmessungen. Im Anschluss werden unabhängige Schlüsselvariablen wie Produktionsschwankungen und Wetter festgelegt und auf dieser Grundlage ein Basismodell des Energieverbrauchs erstellt.


Das könnte Sie auch interessieren:

Telefónica Tech erwirbt BE-terna und will damit seine Position als Technologie-Dienstleister stärken.‣ weiterlesen

Tim van Wasen tritt die Nachfolge von Stéphane Paté an und wird Geschäftsführer von Dell Technologies Deutschland.‣ weiterlesen

Überwachungssysteme, die vor Einbrüchen schützen sollen und sich per Smartphone-App steuern lassen, sollen die Nutzer in Sicherheit wiegen. Dass dieses Gefühl trügen kann, haben Studierende aus dem Studiengang Informatik an der Hochschule Emden/Leer im Rahmen eines Forschungsprojektes aufgedeckt.‣ weiterlesen

Das IT-Unternehmen Checkmarx hat das Tool Supply Chain Security vorgestellt. Das Programm zielt aber nicht auf die physische Lieferkette eines Produktionsunternehmens ab, sondern überwacht im Zusammenspiel mit Checkmarx Software Composition Analysis (SCA) den Health- und Security-Status von Open-Source-Projekten mit Blick auf mögliche Anomalien.‣ weiterlesen

Unternehmen haben bezüglich der Digitalisierung ihrer Qualitätsprozesse heute mehr Möglichkeiten denn je. Beim Blick auf klassische Produktionsunternehmen und deren Systemlandschaften kommen ERP- und CRM-Systeme, MES-Software und CAQ-Lösungen zum Vorschein, die durch offene Schnittstellenkonzepte wie OpenAPI in Summe wesentlich mehr Integrationsmöglichkeiten als früher mitbringen.‣ weiterlesen

Mit der weltgrößten Spaltrohrmotorpumpe mit Explosionsschutz konnte Hermetic-Pumpen für Aufsehen sorgen. Um bei der Entwicklung und Fertigung der Spezialpumpen erforderliche Normen und Vorgaben möglichst effizient umzusetzen, setzt der Hersteller aus Gundelfingen auf ein Integriertes Managementsystem.‣ weiterlesen

Mit einem Manufacturing Execution System (MES) können mittelständische Fertigungsbetriebe ihre Produktion digitalisieren und sie so auf komplexere Marktanforderungen ausrichten. Auf welche Funktionalitäten Fertiger achten sollten, zeigt der folgende Beitrag.‣ weiterlesen

Das Maschinenbauunternehmen Schenck Process hat die serverlose, modulare IoT-Plattform Coniq Cloud auf den Markt gebracht. Das System ist als IoT-Backbone für die eigenen Maschinen gedacht und bietet Anwendungsprogramme etwa zu Optimierung von Produktionszeiten und für Datenauswertungen.‣ weiterlesen

Komplexe Fertigung in Kombination mit hohem Termindruck führten beim Maschinenbauer Knoll dazu, dass lediglich 53 Prozent der Liefertermine zu halten waren. Nach der Einführung der PPS-Lösung von LF Consult liegt die Termintreue bei über 90 Prozent - bei kürzeren Durchlaufzeiten.‣ weiterlesen

Wenn sich am 30. Mai die Hallentore zum Flagschiff der Deutschen Messe öffnen, kann das als Startschuss für das postpandemische Messegeschehen gelten. Denn die Hannover Messe nimmt traditionell eine Sonderrolle unter den Industrieausstellungen ein. Grund dafür ist auch das hochkarätige Begleitprogramm, das diesmal mit 600 Vorträgen auf sechs Bühnen die Angebote der 2.500 Aussteller einrahmt.‣ weiterlesen

In diesem Jahr findet die Intralogistikmesse Logimat wieder in Präsenz statt. Und laut Veranstalter bewegen sich die Buchungen wieder auf Vor-Pandemie-Niveau. 1.500 Aussteller werden vom 31. Mai bis zum 2. Juni in Stuttgart erwartet.‣ weiterlesen

Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige