Anzeige
Beitrag drucken

Prozesse eingeschweißt ins Kerngeschäft

Prozesse eingeschweißt ins Kerngeschäft

Mit einer Software-Suite zum Enterprise Content Management hat die Speckenheuer Maschinen- und Apparatebau GmbH ihre Effizienz verbessert und Arbeitsabläufe beschleunigt. So gelang der Umstieg von einem projekt- auf ein kundenbezogenes Arbeiten.

 (Bild: Speckenheuer Maschinen und Apparatebau GmbH)

(Bild: Speckenheuer Maschinen und Apparatebau GmbH)

Die Speckenheuer Maschinen- und Apparatebau ist ein inhabergeführtes Familienunternehmen in der dritten Generation und beschäftigt rund 20 Mitarbeiter. Das Unternehmen produziert seit 1946 im sauerländischen Eslohe hochwertige Ketten- und Zahnräder. Diese werden weltweit in Produktionsanlagen aller Branchen wie dem Maschinenbau, der Holzverarbeitung, der Schüttgutindustrie, dem Bergbau und der Nahrungsmittelindustrie eingesetzt. Antriebe sind das Herzstück einer Produktionsanlage. Sie müssen sicher und zuverlässig funktionieren. Um sich langfristig am Markt zu behaupten, müssen neben der Qualität auch Aspekte wie Kunden- und Mitarbeiterzufriedenheit sowie Liefertreue stimmen. Seit 1999 verfügt das Unternehmen daher über ein nach ISO9001:2008 zertifiziertes Qualitäts-Managementsystem, in das alle Zulieferer und Mitarbeiter eingebunden sind. Es deckt alle Bereiche der Fertigung und der Verwaltung ab.

Fertigt nach Kundenwunsch

Als zertifizierter Schweißfachbetrieb fertigt Speckenheuer individuell nach Kundenwunsch. Vor allem das Fertigen von Einzelteilen führt zu einer Menge an Daten und jährlich mehreren Tausend Projekten – pro Projekt wird jeweils eine Mappe angelegt. Bei Nachbestellungen musste man früher im Archiv nach der entsprechenden Mappe suchen. Das kostete unnötig viel Zeit. Daher wurden im Jahr 2015 alle Unterlagen digitalisiert, um einen schnellen und direkten Zugriff zu ermöglichen. Aber die damals gewählte Lösung funktionierte nicht zufriedenstellend.

Geschäftsprozesse optimieren

Die Verantwortlichen wünschten sich effizientere Arbeitsabläufe. Daher wollten sie den Daten- und Informationszugriff beschleunigen sowie von einem projektbezogenen auf ein kundenbezogenes Arbeiten umstellen. Im Februar 2015 erfolgte deshalb der Wechsel zu einem System für Enterprise-Content-Management (ECM) des Stuttgarter Herstellers ELO Digital Office. Geplant waren auch weitere Automatisierungen, beispielsweise in der Buchhaltung und beim Qualitätsmanagement. Die ECM-Software unterstützt Speckenheuer seither dabei, die Prozesse genau auf das Kerngeschäft abzustimmen. Grund für die Auswahl der Lösung waren zum einen deren Zukunftssicherheit, die Benutzerfühung und Flexibilität der Software. Zum anderen aber auch die Beratung des Business-Partners BCIS IT-Systeme GmbH aus Kassel, der auch für die Umsetzung des Projektes federführend verantwortlich war.


Das könnte Sie auch interessieren:

Seit gut eineinhalb Jahren betreibt Simus Systems eine Online-Plattform, auf der Auftraggeber und Auftragnehmer die Metallbearbeitung von Bauteilen kalkulieren - und das Interesse am Tool ist rege. Anwender laden ihr CAD-Modell hoch und erhalten eine valide Vorkalkulation des geplanten Bauteils.‣ weiterlesen

Erst die Interoperabilität von Maschinen und Anlagen ermöglicht Unternehmen die Teilhabe an neuen digitalen Strukturen und ist Grundvoraussetzung für neue digitale Geschäftsmodelle. Durch interoperable Schnittstellen können neue Maschinen effizienter integriert werden. Die VDMA-Studie ‘Interoperabilität im Maschinen- und Anlagenbau‘ zeigt die Relevanz von interoperablen Schnittstellen und dazugehörigen Standards in den Unternehmen.‣ weiterlesen

Im Gewerbebau gehört ein differenziertes Zutrittsmanagement zum Standard der meisten Ausschreibungen. Für Betriebe lohnt es, sich mit dem Thema zu beschäftigen. Denn die Infrastruktur sollte später neue Anforderungen im Besuchermanagement ohne hohe Mehrkosten abbilden können.‣ weiterlesen

Die Vor- und Nachteile von SQL-, NoSQL- und Cloud-Datenbanken in Produktionsumgebungen werden noch immer diskutiert. Es wird höchste Zeit für ein Datenbankmanagement-System, das die Stärken aller drei miteinander verbindet.‣ weiterlesen

Predictive Maintenance, oder auch vorausschauende Instandhaltung, bildet einen der primären Anwendungsfälle im Spektrum der Industrie 4.0. Doch noch sind viele Unternehmen von den Ergebnissen enttäuscht, nachdem ihnen die technische Umsetzung gelungen ist. Eine planvolle Roadmap beugt dem vor, indem ein vorteilhafter Rahmen um das Werkzeug gezogen wird.‣ weiterlesen

Das Systemhaus Solid System Team wird von einer Doppelspitze geleitet. Neben Werner Heckl ist seit 1. April auch Torsten Hartinger mit der Geschäftsführung betraut.‣ weiterlesen

Materialise erwirbt Kaufoption von MES-Anbieter Link3D. Mögliche Übernahme könnte den Weg zum cloudbasierten Zugriff auf die 3D-Druck-Software-Plattform von Materialise ebnen.‣ weiterlesen

Ist die IoT-Infrastruktur in der Fertigung erst einmal installiert, müssen die erfassten Daten analysiert und in Nutzen überführt werden. Dabei kommt Event-Streaming-Technologie vor allem dann in Frage, wenn Anwender ihre Daten echtzeitnah verarbeiten wollen.‣ weiterlesen

Frank Possel-Dölken (Phoenix Contact) ist neuer Vorsitzender des Lenkungskreises der Plattform Industrie 4.0. Er übernimmt das Amt von Frank Melzer (Festo).‣ weiterlesen

Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige