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Wie Ophardt Maritim die ZeroDark-Boote konstruiert

Pfeilschnelles Engineering

Da die Boote ohne Formen gebaut werden, lassen sich individuelle Anpassungen vergleichsweise schnell umsetzen. (Bild: OP-Shipp Module GmbH)

Da die Boote ohne Formen gebaut werden, lassen sich individuelle Anpassungen vergleichsweise schnell umsetzen. (Bild: OP-Shipp Module GmbH)

CAD als Vertriebswerkzeug

Seit kurzem nutzen die Ophardt-Konstrukteure das ebenfalls von Inneo vertriebene Keyshot, um fotorealistische Ansichten bzw. Renderings der Boote zu erzeugen – sehr hilfreich bei den strengen Ausschreibungsverfahren der öffentlichen Auftraggeber. Auch über den Einsatz von Virtual und Augmented Reality (VR/AR) denkt Bouassaria nach, vor allem, um die Ergonomie der Boote zu untersuchen: „Der Bug des Boots hebt sich beim Beschleunigen, da wäre es interessant, virtuell am Steuer zu stehen und nachzuvollziehen, inwieweit das die Sicht stört.“

Zusatztools erhöhen Effizienz

Inneo liefert auch die Genius Tools, in denen alle Kaufteile verwaltet werden. Mathias erläutert: „Mit Hilfe des in den Genius Tools verfügbaren Baugruppenreports kann der Einkauf sofort an die Arbeit gehen, wenn die Konstruktion fertig ist, und die Kaufteile bestellen.“ Zudem lasse sich so die Teilevielfalt begrenzen und die Wiederverwendung fördern. Die Genius Tools bieten zudem ein Benennungstool, in dem Benennungen für Teile und Baugruppen gesucht und vergeben werden können. Da dort auch Benennungen in anderen Sprachen hinterlegt sind, ist das Übersetzen von Zeichnungen auf Knopfdruck möglich.

Durchgängiges Engineering

„Wenn wir nicht in der Lage sind, Boote in wenigen Tagen oder Wochen umzubauen, funktioniert das Geschäft nicht“, fasst Mathias zusammen. „Früher entwickelten wir ein Produkt und suchten dann dazu einen Einsatzzweck, heute sind wir in der Lage, sehr schnell, und effizient das Boot zu entwickeln, das unser Kunde wirklich braucht. Das wäre ohne die umfassende und durchgängige Lösung, die Inneo für uns geschaffen hat, nicht möglich.“

Ob ein Design funktioniert, prüfen die Konstrukteure zunächst mit den CAD-Integrierten Simulations-Werkzeugen. Für genauere Ergebnisse greifen die Spezialisten auf Ansys-Software zurück. (Bild: OP-Shipp Module GmbH)

Ob ein Design funktioniert, prüfen die Konstrukteure zunächst mit den CAD-Integrierten Simulations-Werkzeugen. Für genauere Ergebnisse greifen die Spezialisten auf Ansys-Software zurück. (Bild: OP-Shipp Module GmbH)


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