Anzeige
Anzeige
Anzeige
Beitrag drucken

Vom Aufmaß bis zum Endprodukt

Stahlharte Prozesse abgebildet

Individuelle Metallkonstruktionen sind das Spezialgebiet von Luxforge. Um den kompletten Prozess – vom ersten Kundenkontakt bis zur Fertigung – mit Software von Autodesk abzubilden, setzt Luxforge auf den IT-Dienstleister Cideon.

Maßgeschneiderte Treppen, Geländer, Tore und andere Metallkonstruktionen gehören zum Leistungsumfang. (Bild: Luxforge)

Bild: Luxforge

Unweit des Dreiländerecks zwischen Deutschland, Belgien und Luxemburg fertigt und montiert Luxforge maßgeschneiderte Treppen, Geländer, Tore und andere Metallkonstruktionen für viele Einsatzzwecke. Das für seine Innovationstüchtigkeit ausgezeichnete Unternehmen stellte seine komplette IT auf den Prüfstand, um vom Aufmaß bis hin zum Endprodukt einen reibungslosen Prozess mit Autodesk-Software einzurichten. Dabei nimmt das nach DIN EN 1090 zertifizierte Unternehmen aus dem Norden Luxemburgs die Dienste von Cideon an Anspruch.

Überzeugt vom Portfolio

In der frühen Phase des Projektes galt es, den Metallbauer erst einmal restlos vom Autodesk-Portfolio zu überzeugen. Denn neben den Lösungen des amerikanischen Softwareherstellers standen anfangs noch Anwendungen anderer Anbieter im Raum. Durch Cideons Erfahrungen mit den Autodesk-Produkten entschied sich Luxforge schließlich, bei seiner Engineering-Systemwelt komplett auf Tools von Autodesk zu setzen: von Autocad sowie der Ausbaustufe Mechanical über Inventor für die 3DCAD-Konstruktion und die Layoutplanungslösung Factory Design bis hin zur Reality-Capture-Software Autodesk Recap. Am Stammsitz der Firma in Troisvierges ist hierfür bereits seit August 2016 die Product Design & Manufacturing Collection im Einsatz.

Schwung aus der Entwicklung

Um die Lösung passgenau zuschneiden zu können, analysierte der Systemintegrator zuvor die Prozesse bei Luxforge. Schnell stand fest, was für die Optimierung von Konstruktion und Layoutplanung notwendig war: eine leistungsfähigere CAD-Umgebung, die 3DCAD nicht nur unterstützt, sondern vereinfacht und zu qualitativ besseren Konstruktions- und Layoutergebnissen sowie zu einer effizienteren Arbeitsweise führt. Weiterhin sollte der Schwung aus der verbesserten Produktenwicklung auch auf nachfolgende Prozesse übergehen – mit einer flexiblen Product Lifecycle Management-Lösung (PLM), die Konstruktionsdaten unternehmensweit versionsgetreu zugänglich macht und kontextbezogen mit kaufmännischen Informationen verknüpft. Der hierfür erforderliche durchgängige Datenfluss, die Prozesssicherheit und die Abläufe sollten über die PLM-Software Pro.File von Procad realisiert werden.

Das Portfolio von Luxforge umfasst neben dem Stahl- und Metallbau auch Blechberarbeitung, Pulverbeschichtung, Tankbau und Demontage.

Bild: Luxforge

Unternehmensweiter Rollout

Erste Schritte sind bereits getan. Im Zuge der geplanten Ablösung der alten CAD-Umgebung am Stammsitz Troisvierges und in Trier wird die Product Design & Manufacturing Collection künftig unternehmensweit genutzt. „Unsere Produktentwicklung und konstruktiven Prozesse haben schon jetzt merklich an Effizienz zugelegt“, sagt Dirk Treinen, Geschäftsführer bei Luxforge. Eine Entwicklung, die der Luxemburger Metallbauer in den Werkzeugen für die mechanische CAD-Konstruktion, der verbesserten Zusammenarbeit der Konstruktionsteams, einer höheren Standardisierung zum Beispiel durch integrierte Bibliotheken für wiederkehrende Bauteile und in der Beschleunigung der Konstruktionsdokumentation begründet sieht. Auch auf dem Weg zu durchgängigen Abläufen kam das Unternehmen bereits voran: Was das Produktdatenmanagement (PDM) betrifft, werden unternehmensweit alle Mitarbeiter bei Luxforge an die Cideon Partnerlösung Pro.File angebunden. So können die anfallenden Daten aus Produktentwicklung und Fabrikplanung jederzeit aktuell und auf Basis einer definierten Rechtevergabe zur Verfügung gestellt werden. Arbeitsvorbereitung, Fertigung, Einkauf, Vertrieb und Service sollen von der neuen IT-Infrastruktur profitieren. „Der Plan ist, Pro.File ab Mitte 2018 im Unternehmen integriert und die Mitarbeiter in der Anwendung geschult zu haben“, schildert Dirk Treinen. Hierzu steht als nächstes die Schulung der Mitarbeiter außerhalb der Konstruktion an, was auch zum Portfolio des Engineering-Dienstleisters Cideon gehört. Der Geschäftsführer verspricht sich von der Systemeinführung schnellere Abläufe vom Kundenkontakt bis zur Fertigung. Da alle CAD-Modelle, Zeichnungen, Stücklisten und Projektdokumente im gleichen System gespeichert werden, sollen die Projektlaufzeiten mittelfristig deutlich kürzer ausfallen.

Die Digitalisierung geht weiter

Beendet ist das Projekt nach der Implementierung von Pro.File noch nicht: „Der nächste Schritt wird sein, die Lösung mit dem zukünftigen ERP-System zu verbinden“, erläutert Dirk Treinen. Stand heute wird die ERP-Kopplung jedoch noch etwas warten müssen, da die Wahl des ERP-Systems noch nicht getroffen ist. Für den Metallbauer ist die Frage der Auswahl nicht nur eine Frage der Funktionalität und der Prozessqualität, sondern auch der Ressourcen. Zu Kompatibilitätsproblemen soll es jedoch nicht kommen, da der Produzent weiterhin auf die Erfahrungen Cideons als Implementierungspartner und die Systemarchitektur von Pro.File vertraut. Ist das ERP-System erst einmal angebunden, geht es weiter: In der Diskussion steht der mobile Zugriff für Mitarbeiter auf Pro.File über einen webbasierten Client. Auch an dieser spannenden Anforderung wird schon heute gearbeitet.

Das Ziel des IT-Projektes war die Installation einer leistungsfähigeren CAD-Umgebung, die gerade die Arbeit in 3D verbessert. (Bild: Luxforge)

Bild: Luxforge

google plus
Stahlharte Prozesse abgebildet
Bild: Luxforge



Das könnte Sie auch interessieren:

Vor allem in der Automotive-Branche sind die Anforderungen an die Rückverfolgbarkeit von Produkten hoch. Um diesen Ansprüchen gerecht zu werden, müssen Zulieferer jederzeit Auskunft darüber erteilen können, welchen Werdegang eines ihrer Erzeugnisse genommen hat.‣ weiterlesen

Was im Datensilo abgelegt ist, wird meist selten bis gar nicht genutzt. Das bedeutetet jedoch nicht, dass diese Daten keinen Nutzen hätten, im Gegenteil. Um Informationen aus dem gesamten Datenbestand zu erhalten, müssen die einzelnen Silos verknüpft werden.‣ weiterlesen

Die Personaleinsatzplanung ist integraler Bestandteil eines Manufacturing Execution Systems. Sind die tatsächlich genutzten Arbeitszeitmodelle in der werksnahen Software detailliert hinterlegt, können sowohl Unternehmen als auch Mitarbeiter von höherer Flexibilität profitieren.‣ weiterlesen

Cloud-Infrastrukturen eignen sich sehr gut, um aus den Daten der Automatisierungssysteme nützliche Informationen zu gewinnen. Dafür müssen die Daten aber erst einmal in die Cloud gelangen. Das lässt sich unter anderem am Beispiel Siemens Mindsphere illustrieren.‣ weiterlesen

Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige