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Human Machine Interfaces für die Hallenplanung

Fabrikhallenplanung mit Hololens und Co.

Leere Fabrikhallen können durch virtuelle Modelle mit Leben gefüllt werden, noch bevor eine einzige Maschine installiert wurde. Bei der Inspektion solcher Layouts kann Augmented Reality seinen Nutzen ausspielen.

 (Bild: Viscopic GmbH)

(Bild: Viscopic GmbH)

Augmented Reality und Mixed Reality kann Planer bei der Gestaltung von Produktionsstätten unterstützen. Gerade Gegenstände können in Hinblick auf Ergonomie, Arbeitssicherheit, technische Gegebenheiten und Prozesseffizienz leicht positioniert werden. Doch wie lassen sich sehr große CAD-Modelle von allen möglichen Gegenständen als Hologramme in Echtgröße auf Endgeräten darstellen? 3D-Modelle von Maschinen sind oft komplexe, datenintensive Abbildungen, deren Verarbeitung hohe Rechenleistung erfordert. Für diese Aufgabe ist die Software Polygons von Viscopic entwickelt worden. Mit dem Programm können Produktions- oder Logistik-Layouts geplant werden. Dabei optimiert das Tool die 3D-CAD-Modelle für für die maßstabsgetreue Darstellung auf Datenbrillen oder mobilen Endgeräten als Hologramme. Durch automatische Optimierungsverfahren soll die optische Qualität des Modells erhalten bleiben, während das Datenaufkommen sinkt. Dafür entfern das Programm zum Beispiel für den Nutzer ohnehin unsichtbare Teile im Inneren des Modells, um die Anzahl dessen Polygone zu verringern.

Planungsfehler vermeiden

Die Viscopic-Lösung ermöglicht zudem die Erstellung von digitalen 3D-Messketten. Vor allem zur Prüfung der Einhaltung von ergonomischen Grenzwerten bei der Arbeitsplatzgestaltung, wie die Höhe von Regalen, Laufwege oder der Bewegungsraum am Arbeitsplatz, kann die Planung per AR Aufschlüsse geben, bevor die Hardware installiert wird. Wird Änderungsbedarf sichtbar, kann die Anforderung in das eingesetzte Planungstool zurückgespielt werden.

Verbesserte Technik

Die Planung mit 3D-Modellen und Augmented Reality hilft, Anschlüsse, Ausrichtungen richtig zu positionieren, Sicherheitsabstände nicht aus dem Blick zu verlieren und eine effiziente Grundlage für die geplanten Arbeitsabläufe zu legen. Die realen Maschinen und die Werkzeugausstattung muss dafür noch nicht einmal geliefert sein. Als Bediengerät bietet die HoloLens 2 von Microsoft, die seit kurzem zur Verfügung steht, erweiterte Funktionen zur Platzierung und Modifizierung von holografischen Inhalten. Mit der Handgestenerkennung der Datenbrille können 3D-Modelle als Hologramme im Gegensatz zum vorherigen Modell leichter angezeigt, platziert, verschoben und verändert werden.

(Bild: Viscopic GmbH)

(Bild: Viscopic GmbH)


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