Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Beitrag drucken

Configure. Price. Quote.

Brücke zwischen Kunde, Vertrieb und Produktion

Viele Mitarbeiter im Vertrieb können sich nur in weniger als einem Drittel ihrer Arbeitszeit auf den tatsächlichen Verkauf konzentieren. Datenübertragung, Angebotskalkulation und die Lektüre langer Excel-Tabellen verschlingen die produktive Zeit. Hier setzt eine Configure-Price-Quote-Software an, indem sie lange und lästige Angebotszyklen zu reduzieren hilft.

Configure. Price. Quote. - Brücke zwischen Kunde, Vertrieb und Produktion

Unternehmen mit sehr komplexen Produkten wie Einzelfertiger und Anlagenbauer können besonders von Anwendungen profitieren, die Informationen zu Angeboten bündeln und Prozesse automatisieren helfen.
Bild: © Bannafarsai/Bigstockphoto.com

Hunderte Faktoren wie Marktschwankungen, internationale Vernetzungen, steigende Transparenz und der technologische Fortschritt beeinflussen die Vertriebsarbeit von Produzenten. Erfolgreich gesteuertes Sales Performance Management ist zentral für den unternehmerischen Erfolg. Wirtschaftliche und lokale Faktoren, der Wettbewerb und Produktionskosten sind Variablen, die sich auf die Preisgestaltung von Unternehmen auswirken. Gerade für spezielle, individualisierte Produkte und Dienstleistungen ist es oft schwierig, ein passendes Preisangebot zu definieren. CPQ-Software kann Angebotsprozesse automatisieren und einem Unternehmen ohne großen Aufwand zu einem abgestimmten Pricing mit entsprechenden Gewinnmargen verhelfen. Die Abkürzung CPQ steht für Configure, Price und Quote. Mit der Software wird eine Kette von Vertriebsprozessen beschrieben, die Produktkonfiguration, Preiskalkulation und Angebotserstellung umfasst. Die Software soll einen Mehrwert für Unternehmen bieten und für einen fehlerfreien, effizienteren Prozessablauf sorgen. Dabei muss die CPQ-Lösung so ausgerichtet werden, dass sie den dynamischen Entwicklungen und Anforderungen im Fertigungsumfeld standhalten kann.

Trend zur Individualisierung

In den letzten Jahren rückt das Customer Relationship Management bei immer mehr Firmen zu den Grundwerten auf, denn aufgrund zahlreicher Anbieter auf den Märkten haben Kunden immer mehr Möglichkeiten, sich für einen Vertragspartner zu entscheiden. Trotz der immer komplizierter werdenden Anforderungen müssen Lösungen also schneller und individueller entwickelt werden. Um das bei einer CPQ-Lösung zu bewältigen, müssen die Herausforderungen an die Software definiert werden. Ob im B2B- oder im B2C-Bereich – personalisierte Produkte und Dienstleistungen sind in beiden Geschäftsfeldern gefragter denn je. Um bei individualisierten Produkten wechselnde Preise in Echtzeit abbilden zu können, müssen die Stammdaten in der CPQ-Anwendung zur Verfügung stehen. Außerdem sollten Schnittstellen zu Drittsystemen vorhanden sein. Des Weiteren ist es wichtig, unterschiedliche Kalkulations- und Produktionsprozesse zu berücksichtigen, damit die verschiedenen Erzeugnisse und Budgetvorgaben eingehalten werden können. Um wirtschaftliche Entscheidungen zu treffen, ist auch eine Product-Lifecycle-Betrachtung innerhalb der CPQ-Software von großer Bedeutung – gerade wenn die Rentabilität und der Cashflow berechnet werden sollen.

ANZEIGE

Transparenz schaffen

Auch Transparenz entscheidet über den Erfolg eines Unternehmens. Einen Überblickt erlangt man jedoch nicht, indem man mühsam alles dokumentiert, dutzende Meetings zum Team-Arbeitsablauf hält oder Archive nach Informationen absucht. Die Transparenz wird durch die einfache und automatisierte Datenübertragung verbessert, mit CPQ-Lösungen in der Informationskette. So soll ein jederzeit aktueller und fehlerfreier Überblick über die einzelnen Kostenarten und kalkulierten Planstunden je Fachabteilung möglich werden. Angebote, die mit einer CPQ-Software erstellt wurden, erlauben eine automatisierte Preisgestaltung, in der Rabatte, Anpassungen und optionale Merkmale integriert sind.

Komplexe Produktpaletten

Gerade ein Unternehmen mit einer komplexen Produktpalette kann von einer CPQ-Software profitieren, denn der Vertrieb wird in Echtzeit mit automatisierten, aktuellen Preis- und Produktinformationen versorgt. Chancen entstehen auch durch neue Up- und Cross-Selling-Möglichkeiten. Studien belegen, dass Unternehmen nach Einführung einer CPQ-Lösung eine deutlich höhere Angebotsrate und Auftragsgröße vorweisen können. Denn schnellere, effizientere und flexiblere Angebotserstellung bedeutet im Umkehrschluss mehr Zeit für die Mitarbeiter, die Kernaufgaben im Unternehmen anzugehen.


Lina Schaefer arbeitet im Marketing der Abilis GmbH.Lina Schaefer arbeitet im Marketing der Abilis GmbH.


Das könnte Sie auch interessieren:

Digitalgestützte Assistenzsysteme gewinnen in Fabriken an Bedeutung. Gerade komplexe Fertigungsaufgaben lassen sich so schnell, mit weniger Fehlern und von geringer qualifizierten Mitarbeitern ausüben. Für eine Studie haben 144 Produktionsverantwortliche darüber gesprochen, wie es in ihren Werken um die digitale Assistenz bestellt ist.‣ weiterlesen

Laut aktueller Zahlen des ZEW — Leibniz-Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung, blickt die Deutsche Wirtschaft zuversichtlicher in die Zukunft, als noch Ende des vergangenen Jahres. Im Vergleich zum Dezember stieg der Wert der Konjunkturerwartungen um 16 Punkte.‣ weiterlesen

Um Mobilität in Zeiten von Verstädterung, Ressourcenknappheit und Klimawandel zukunftsfest zu machen, bündeln die Universität Stuttgart und das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) ihre Forschungskompetenzen im Innovationscampus ‘Mobilität der Zukunft‘ (ICM).‣ weiterlesen

Viele Unternehmen haben das Thema Kundenbeziehungsmanagement auf ihrer digitalen Agenda. Und es geht voran, gerade im Maschinen- und Anlagenbau. Eine aktuelle Umfrage zeigt aber auch, woran es auf dem Weg zur 360°-Kundensicht noch hakt.‣ weiterlesen

Mixaco stellt Industriemischer für Chemikalien, Farben und Kunststoffe her. Jetzt hat die Firma ihr Angebot um eine IoT-Lösung erweitert, mit der Anlagenbetreiber die Leistung ihrer Maschinen online überwachen und sie vorausschauend warten können. In Verbindung mit anderen Bausteinen der IoT-Plattform sind aber noch viel mehr Anwendungen möglich.‣ weiterlesen

Im 23. Global CEO Survey von PWC rechnet mehr als die Hälfte der 1.581 befragten CEOs mit einem Rückgang des Weltwirtschaftswachstums. Auf lange Sicht zeigen sich die Befragten jedoch optimistischer.‣ weiterlesen

Weit mehr als 200 Aussteller auf werden auf der All About Automation im am 4. und 5. März am Bodensee erwartet. Bei der aktuellen Auflage sind die Themen Robotik und MRK zunehmend stark vertreten.‣ weiterlesen

Trendthemen wie künstliche Intelligenz oder Nachhaltigkeit haben Auswirkungen auf die gesamte Supply Chain. Auf der diesjährigen Logimat, die vom 10. bis zum 12. März in Stuttgart stattfindet, zeigen mehr als 1.650 Aussteller, wo die Reise in der Intralogistik in den nächsten Jahren hingehen könnte.‣ weiterlesen

Mit der Übernahme der Data One GmbH will Orbis das eigene SAP- und Microsoft- Beratungsangebot stärken.‣ weiterlesen

Ein neuer Trend in der Marketing-Kommunikation ist die KI-gestützte Stimmungsanalyse der Gesprächspartner: Sentimentanalysen in Verbindung mit Spracherkennung wie bei Amazons Alexa, IBM Watson, oder Google Speech API geben viele neue Aufschlüsse über Kundenverhalten. Im Beitrag geht es um die Nutzung dieser Techniken für das Verkaufsgespräch.‣ weiterlesen

In einer aktuellen Studie hat das Wirtschaftprüfungs- und Beratungsunternehmen Deloitte weltweit mehr als 2000 C-Level-Führungskräfte zum Thema Industrie 4.0 befragt, 125 davon aus Deutschland. Die Analyse zeigt, dass für die Unternehmen neben Wertschöpfung und Wachstum zunehmend auch Nachhaltigkeit und soziale Verantwortung an Bedeutung gewinnen.‣ weiterlesen

Anzeige
Anzeige
Anzeige