Anzeige
Anzeige
Beitrag drucken

Zebra-Studie

Zunehmende Vernetzung in den Unternehmen

Zebra Technologies Corporation hat die Ergebnisse seines zweiten jährlichen ‘Intelligent Enterprise Index‘ vorgestellt. Die Studie misst den Fortschritt von Organisationen hin zum vernetzten Unternehmen.

 (Bild: Zebra Technologies Europe Ltd.)

(Bild: Zebra Technologies Europe Ltd.)

Die Zahl der Unternehmen, die im Zebra-Index mehr als 75 Punkte erreicht haben und damit als vernetzte Unternehmen gelten, verdoppelte sich 2018 im Vergleich zum Vorjahr auf elf Prozent. Der Intelligent Enterprise Index misst, inwiefern Unternehmen die Kriterien erfüllen, die ein vernetztes Unternehmen definieren. Insgesamt zeigt der Index einen steigenden Einsatz von IoT-Technologien.

Ausgaben für IoT-Technologien steigen

Die durchschnittlichen jährlichen Ausgaben der befragten Unternehmen für IoT-Technologien sind im Jahresvergleich um vier Prozent gestiegen. 86 Prozent der Unternehmen glauben, dass sich diese Ausgaben in den nächsten ein bis zwei Jahren weiter erhöhen werden, wobei fast die Hälfte ein Investitionswachstum von 11-20 Prozent erwartet. Da die Mitarbeiter gegenüber neuen Technologien aufgeschlossener werden, ist die Zahl der Unternehmen, die von Widerstand gegen ihre IoT-Umsetzungspläne ausgehen, von 75 Prozent 2017 auf 64 Prozent 2018 gesunken. „Dank neuer Technologien, die das operative Geschäft immer weiter verändern, können Mitarbeiter im direkten Kundenkontakt auf Basis von Echtzeit-Informationen schneller Entscheidungen treffen und so Handlungen und Ergebnisse optimieren“, erklärt Tom Bianculli, Chief Technology Officer bei Zebra Technologies. „Unser Index zeigt, dass immer mehr Unternehmen den Wert von IoT-Strategien erkennen und Investitionen sowie den Einsatz von IoT-Lösungen in Zukunft weiter vorantreiben werden.“

Vorsprung durch Echtzeit-Informationen

Ein weiteres Ergebnis der Studie ist, dass Unternehmen einen Leistungsvorsprung durch Echtzeit-Informationen erzielen. 52 Prozent geben an, dass sie die Informationen aus den IoT-Lösungen in Echtzeit oder beinahe Echtzeit an ihre Mitarbeiter weitergegeben. Dies entspricht einem Anstieg von 37 Prozent gegenüber dem Vorjahresindex. Weiterhin haben zwei Drittel der Befragten einen Plan zur Organisation und Analyse ihrer Daten erstellt, ein Anstieg von zehn Prozent. Echtzeit-Analysen (66 Prozent) und Sicherheit (63 Prozent) werden als die wichtigsten Elemente des Datenmanagementplans eines Unternehmens genannt. 47 Prozent der Befragten in der EMEA-Region versorgen ihre Mitarbeiter in Echtzeit oder beinahe Echtzeit mit Informationen aus den IoT-Lösungen. Dies ist ein Anstieg um 19 Prozentpunkte gegenüber dem Vorjahr. Dabei stellen Unternehmen in der EMEA-Region insbesondere Mitarbeitern mit direktem Kundenkontakt konkret nutzbare Daten zur Verfügung. So geben 27 Prozent der Befragten an, dass sie ihren Mitarbeitern an vorderster Front datengestützte Erkenntnisse liefern. Dies zeigt den gestiegenen Bedarf an Innovationen, Technologien und Echtzeitdaten in diesem Unternehmensbereich.


Das könnte Sie auch interessieren:

Individuelle Kundenwünsche beeinflussen zunehmend die Produktion. Mit der Verbindung von Verkaufs- und Produktionskonfiguration lässt sich die Komplexität einer variantenreichen Fertigung in den Griff bekommen.‣ weiterlesen

52 Prozent der Unternehmen wollen ihre Ausgaben bezüglich der digitalen Transformation erhöhen. Dies hat der Business-Software-Anbieter IFS in einer Studie ermittelt für die weltweit mehr als 3.032 Führungskräfte befragt wurden.‣ weiterlesen

Die Bekuplast-Unternehmensgruppe produziert Mehrweg-Transportverpackungen aus Kunststoff. Seit 2019 dient ein Enterprise-Content-Management-System (ECM) von ELO als Grundlage, zentrale Geschäftsprozesse zu automatisieren und mit den IT-Systemen zu verzahnen.‣ weiterlesen

Bosch Rexroth gibt einige Veränderungen in der Geschäftsführung bekannt. Unter anderem tritt Filiz Albrecht die Nachfolge von Christoph Kübel an, der zum Jahresende in den Ruhestand geht.‣ weiterlesen

Der Solution Manager von SAP stand lange im Ruf, nicht das Organisationsgenie unter den Business-Anwendungen zu sein. Doch der Hersteller hat in Version 7.2 viel am Werkzeug verbessert. Der Produzent von Lebensmittelzutaten Döhler hat daher den SolMan von SAP mit dem BPM-Tool Aeneus verknüpft, um die Gestaltung von mehr als 2000 Geschäftsprozessen zentral und nachhaltig zu strukturieren.‣ weiterlesen

In einer weltweiten Studie haben TÜV Rheinland und das Marktforschungsinstitut Ponemon untersucht, wie es um die Cybersicherheit von Industrieanlagen bestellt ist. Demnach ist die Operational Technology besonders gefährdet.‣ weiterlesen

Mit dem stärksten jemals gemessenen Anstieg hat sich der Ifo-Geschäftsklimaindex im Juni im Vergleich zum Vormonat etwas erholt. Er liegt nun bei 86,2 Punkten.‣ weiterlesen

Unternehmenswachstum sorgte bei der Penn GmbH für ein Umdenken in der Unternehmensstrategie. Mit der Implementierung eines Manufacturing Execution Systems wollte man etwa Excel-Listen in der Produktionsplanung ablösen. Mit der MES-Lösung von Proxia gelang es sogar, die Anlagenverfügbarkeit auf fast 100 Prozent zu steigern.‣ weiterlesen

Im vergangenen Jahr haben 76 Prozent der Unternehmen Rechenleistung aus der Cloud in Anspruch genommen. Dies geht aus einer Studie von Bitkom Research im Auftrag von KPMG hervor.‣ weiterlesen

Schneider Electric möchte seine gruppeninternen Kompetenzzentren für Schlüsseltechnologien stärken. Mit einem weiteren Ausbau des Standortes Marktheidenfeld wird dieser Weg nun fortgesetzt.‣ weiterlesen

Die überwiegende Zahl der Maschinenbauer ist zuversichtlich, mittelfristig auf das nominale Umsatzniveau von 2019 zurückzukehren. So lautet die Kernbotschaft der sechsten VDMA-Blitzumfrage zur Corona-Pandemie, an der 658 Unternehmen teilnahmen.‣ weiterlesen

Anzeige
Anzeige
Anzeige