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Verarbeitende Industrie

Auftragseingang sinkt im März

Die Auftragseingänge im verarbeitenden Gewerbe sind im März, laut Angaben des statistischen Bundesamtes, um 0,9 Prozent gegenüber dem Vormonat gesunken.

 (Bild: Bundesministerium für Wirtschaft und Energie)

(Bild: Bundesministerium für Wirtschaft und Energie)

Für den Monat März verzeichneten die Auftragseingänge im verarbeitenden Gewerbe einen Rückgang um 0,9 Prozent gegenüber Februar. Hauptgrund dafür seien laut Bundeswirtschaftsministerium weniger Bestellungen von Investitionsgütern (-1,8 Prozent). Die Aufträge aus dem Ausland sanken um 2,6 Prozent, die Orders aus dem Inland stiegen um 1,5 Prozent. Ohne die Berücksichtigung von Großaufträgen war die Entwicklung insgesamt im März günstiger (-0,1 Prozent).

Auch in der Tendenz rückläufig

Auch in der Quartalsbetrachtung zeichnet sich ein Rückgang ab. Im ersten Quartal 2018 gingen die Auftragseingänge im Vergleich zum Vorquartal um 2,1 Prozent zurück. Dafür sei laut BMWi ein Bestellungsrückgang aus dem Euroraum verantwortlich.

Auftragsbücher gut gefüllt

Dennoch seien die Auftragsbücher gut gefüllt. Die Reichweite des Orderbestands liegt laut BMWi bei 5,6 Monaten und damit auf dem höchsten Wert, seit Beginn der Erhebung im Jahr 2015. Das Wirtschaftsministerium geht davon aus, dass die Industriekonjunktur trotz des leichten Dämpfers im ersten Quartal positiv entwickelt.


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