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Studie

ERP-Systeme im Praxistest

Enterprise Resource Planning-Lösungen dienen als Steuerungselement für die wichtigen Geschäftsprozesse eines Unternehmens. Die Trovarit AG untersucht seit 14 Jahren, wie sich unterschiedliche ERP-Systeme in der Praxis schlagen. Rund 2.200 Anwender nahmen an der Erhebung teil.

Bild: Trovarit AG

 

Die insgesamt neunte Auflage der Studie ‘ERP in der Praxis‘ zeigt erneut, dass ‘schlanke‘ ERP-Lösungen, ausgesprochene Branchenlösungen und/oder Lösungen kleinerer Anbieter mit verhältnismäßig kleinem Kundenstamm in Sachen Anwenderzufriedenheit insgesamt am besten abschneiden. Die besten Lösungen unter den größeren Installationen finden sich dagegen erst im Mittelfeld. Als Grund dafür nennen die Autoren das hohe Anforderungsniveau in Verbindung mit spürbar größerem Aufwand bei Einführung, Wartung und (End-) Anwenderbetreuung.

Gesamtnote Gut

Die Teilnehmer der Studie haben für die Software sowie für die Dienstleistungen ihres jeweiligen Anbieters die Gesamtnote ‘gut‘ vergeben. Bemängelt wird, wie bereits in den Vorjahren, die mobile Einsetzbarkeit der Systeme. Jedoch scheint sich eine Trendwende abzuzeichnen, denn die Schere zwischen der Erwartungshaltung bezüglich Mobile Computing und dem, was die ERP-Systeme heute bieten, klafft nicht mehr weiter auseinander. Insgesamt haben in diesem Jahr rund 130 Studienteilnehmer die Mobilität ihrer ERP-Lösung um eine Note besser eingestuft als im Jahr 2016. Dennoch zeigt das Ergebnis, dass sich die aktuell im Einsatz befindlichen Lösungen verhältnismäßig schwer tun, wenn es um den mobilen Einsatz geht.

Technologische Herausforderungen

Eine erforderliche Umstellung von ERP-Software auf eine App-artige Nutzungscharakteristik bringt zudem eine Vielzahl technologischer Herausforderungen mit sich — wie etwa eine kontext-sensitive Benutzeroberfläche oder Plattformunabhängigkeit. Zwar haben viele ERP-Anbieter zwischenzeitlich hier ihre Hausaufgaben gemacht oder sind weit fortgeschritten. Angesichts der Dauer, die mit der Modernisierung der ERP-Installationen im Zuge von Release-Wechseln einhergeht, werde es aber noch Jahre dauern, bis die Lücke zwischen Anspruch und Wirklichkeit geschlossen ist, so die Studienautoren.


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