Anzeige
Anzeige

Simplan übernimmt Jasima Solutions

Beitrag drucken

Die Bremer Firma Jasima Solutions gehört nun der Simplan AG.  Damit gehört die Feinplanungslösung Jasima, kurz für Java Simulator for Manufacturing and Logistics, zum Portfolio des Simulationsoftwareherstellers.

 

Bild: Simplan AG

Der Anbieter von Simulationssoftware Simplan hat die Bremer Firma Jasima Solutions gekauft. Damit baut die Simplan AG die Ressourcen für Forschung und Entwicklung auf dem Feld der Materialflusssimulation aus. Künftig gehört die Software Jasima zum Simplan-Portfolio. Mit dem Programm lässt sich die Feinplanung in Echtzeit simulieren. Die Zahl der deutschen Standorte des Käufers steigt damit auf neun.

Die Leitung des Bremer Standortes übernehmen Torsten Hildebrandt (rechts im Bild) und Dirk Steinhauer. Hildebrandt war geschäftsführender Gesellschafter der Jasima Solutions. Er leitete das gleichnamige Forschungsprojekt am Bremer Institut für Produktion und Logistik der Universität Bremen und initiierte die Unternehmensgründung von Jasima, was für Java Simulator for Manufacturing and Logistics steht. Dirk Steinhauer – der zuletzt als Leiter der Simulationsabteilung der Flensburger Schiffbau-Gesellschaft tätig war – hat unter anderem eine Simulationsbibliothek entwickelt, die heute als Standardwerkzeug im europäischen Schiffsbau und in großen Werften in Korea und Singapur eingesetzt wird.

Forschungsstandort im Norden

„Perspektivisch werden wir Bremen und damit Jasima Solutions als Forschungsstandort in unsere Unternehmensgruppe integrieren. Im Herzen Norddeutschlands bauen wir darüber hinaus unsere Expertise im Bereich Maritim-Industrie weiter aus. Damit gehen wir auf die Bedürfnisse unserer Kunden und auf zukunftsweisende Perspektiven der Simulationstechnik ein“, sagt Dr. Sven Spieckermann (links im Bild), Mitgründer und Vorstandssprecher der Simplan AG.


Das könnte Sie auch interessieren:

Meist ist mit dem digitalen Zwilling das 3D-Modell eines Produktes gemeint, das etwa um Mixed Reality-Lösungen für Instandhaltung und Service ergänzt wird. Was aber, wenn dieses Abbild die Sicht auf die verschiedenen Wertschöpfungsstufen und über Systemgrenzen hinweg beinhaltet?‣ weiterlesen

In der Phase der Konzeptentwicklung und -bestätigung werden für Prototypen und Prüfsysteme in der Regel elektronische Komponenten benötigt, die eigens für diesen einmaligen Einsatz entwickelt und hergestellt werden müssen. ARRK Engineering bietet ein System an, mit dem individuelle Lösungen nach dem Baukastenprinzip erstellt werden können.‣ weiterlesen

Robotic Process Automation und Chatbots könnten bei vielen Fertigungsbetrieben für die nächsten Effizienzschübe sorgen. Denn was den meisten eher von privaten Telefonaten und vielleicht noch dem Büro bekannt sein dürfte, könnte man auch auf dem Shop Floor nutzen.‣ weiterlesen

In der Industrie nutzen fahrerlose Transportfahrzeuge (FTF) heute Schlüsselreize in der Umgebung, um einer bestimmten Route zu folgen. Jonathan Wilkins, Marketingleiter von EU Automation, geht im folgenden der Frage nach, wie sich FTF von einfachen Lademaschinen zu intelligenten, fahrerlosen Robotern gemausert haben.‣ weiterlesen

Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige