Anzeige
Anzeige

SAP-Anwender und -Partner für Blockchain-Programm vorgestellt

Beitrag drucken

SAP hat kürzlich die ersten Unternehmen bekannt gegeben, die an seiner Initiative rund um Blockchain-Technologie teilnehmen. Auch kündigte SAP Pläne an, das Digital Ledger-System, also die revisionssichere ‚Buchführung‘ über Transaktionen, mit SAP Cloud Platform Blockchain Services in seine IoT-Lösungen zu integrieren.

Erste Teilnehmer am Blockchain-Programm von SAP stehen fest. So werden etwa Capgemini, Deloitte, Graincorp, HCL Technologies, Here Technologies, Moog Inc., Natura Cosméticos S.A, Netapp und Peernova mit dem Walldorfer Softwareunternehmen Anwendungen und Geschäftsmodelle für den Einsatz von Blockchain erproben. Im Mittelpunkt steht etwa die Frage, wie sich der Lebenszyklus von Produkten und Anlagen im SAP-Umfeld steuern lässt.

Möglichkeiten kennenlernen

Das SAP Leonardo Blockchain Co-Innovation Program soll SAP-Anwendern und -Partnern ermöglichen, Anwendungen kennenzulernen, mit denen verschiedene Ereignisse in einer Blockchain erfasst werden können – von der Konzeption und Entwicklung von Produkten bis zur Fertigung und Logistik für die Produktverfolgung. Das Programm befasst sich auch mit der Serialisierung von Teilen und Auftragsprüfung für das Bestandsmanagement und die Produktherkunft und -echtheit. SAP prüft auch Szenarien für die digitale Logistikkette, bei denen unterschiedliche Lieferanten Angebote direkt in einer Blockchain hinterlegen.

Fokus auf der Industrie

Im Programm Leonardo Blockchain Early Access stehen Branchen wie die Automobilindustrie, Luft- und Raumfahrtindustrie, Fertigungsindustrie und Versorgungswirtschaft im Vordergrund. Darüber hinaus können Unternehmen daran teilnehmen, die in der erweiterten Supply Chain oder in Geschäftsnetzwerken aktiv sind. Dazu zählen auch Anbieter von Logistiknetzwerken. Zur Integration und Bereitstellung von Blockchain-basiertem IoT sowie Lösungen für die digitale Lieferkette, die auf der Blockchain-Cloud von SAP laufen sollen, arbeitet der Konzern aus Walldorf mit Systemintegratoren zusammen.

Im Early Access-Programm erhalten Teilnehmer Zugang zu SAP-Standardprodukten, die um Blockchain-Funktionen erweitert wurden. So können Teilnehmer einen Eindruck davon gewinnen, wie Unternehmen und ihre Geschäftspartner via Blockchain auf dieselben Informationen zugreifen können, ohne dass eine zentrale Kontrolle oder Verwaltung erforderlich ist. Anwender und Partner haben die Möglichkeit, sich bis Anfang Q1 2018 für das Programm Early Access anzumelden. Weitere Informationen über das Programm und die Teilnahme sind auf der Blockchain-Website von SAP verfügbar.


Das könnte Sie auch interessieren:

Zerspaner müssen sich intensiv mit hoher Variantenvielfalt, kleinen Losgrößen und langen Rüstzeiten befassen, um wettbewerbsfähig zu fertigen. MES-Software mit Advanced Planning and Scheduling-Funktionalität hilft, die Herausforderungen der Branche anzugehen.‣ weiterlesen

Weltweit steckt der Einsatz von künstlicher Intelligenz (KI) noch in den Kinderschuhen. Die Mehrheit der Unternehmen, die KI einsetzen, experimentieren laut einer Accenture-Untersuchung in diesem Bereich noch. 12 Prozent nutzen die Technologie mit einem KI-Reifegrad, der einen starken Wettbewerbsvorteil bringt, so das Ergebnis der Studie.‣ weiterlesen

Thomas Herrguth verantwortet seit 1. Juli das Deutschlandgeschäft bei VMware. Sein Vorgänger Armin Müller konzentriert sich nun auf seine Rolle als Vice President CEMEA bei VMware.‣ weiterlesen

Bei Predictive-Quality-Anwendungen kann es sich auszahlen, nicht auf die Cloud, sondern auf Edge Computing zu setzen – vor allem dann, wenn es schnell gehen muss, erläutert Data-Science-Spezialist LeanBI.‣ weiterlesen

Der ERP-Auswahlberater Trovarit begleitete Buhmann Systeme bei seiner Software-Neuausrichtung von der Prozessanalyse bis zur Systemauswahl. Ein zentrales Element war der Anforderungskatalog mit 850 Punkten. Im Marktvergleich bot die Software AMS.ERP die höchste Abdeckung - und ihr Hersteller erhielt den Zuschlag.‣ weiterlesen

Gemeinsam wollen Siemens und Nvidia das industrielle Metaverse erschließen. Die Unternehmen wollen dafür ihre Partnerschaft ausbauen und durch die Verknüpfung von Nvidia Omniverse und Siemens Xcelerator realitätsgetreue digitale Zwillinge ermöglichen.‣ weiterlesen

Amazon Web Services hat auf dem AWS Summit in San Francisco drei Services angekündigt, die sich vor allem an produzierende Betriebe richten. Mit AWS IoT TwinMaker können Entwickler digitale Zwillinge etwa von Gebäuden, Fabriken, Industrieanlagen und Produktionslinien erstellen.‣ weiterlesen

Wachstum hatte die Personalarbeit bei Schuler Präzisionstechnik vor Herausforderungen gestellt. Die manuelle Bearbeitung von Vorgängen kostete Zeit und war umständlich. Daher wurde ein digitales Personalmanagement-System auf Basis einer Software für Enterprise Content Management (ECM) aus der Taufe gehoben.‣ weiterlesen

Die Berliner Fraunhofer Institute haben im Auftrag von German Edge Cloud und dem Innovationscluster 5G Berlin eine 5G-Infrastruktur in Betrieb genommen. Diese steht Kunden und Partnern aus Industrie und Forschung für Projekte zur Verfügung.‣ weiterlesen

PTC hat das neunte Major Release der CAD-Software Creo vorgestellt. Das Unternehmen mit Hauptsitz in Boston hat in die Weiterentwicklung der Modellierungsumgebung investiert, um die Benutzerfreundlichkeit und Produktivität zu erhöhen.‣ weiterlesen

Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige