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Ransomware-Umfrage

Zahlungsbereitschaft nach Angriffen gestiegen

Die Angriffe durch Ransomware sind im Vergleich zum Vorjahr gesunken, zugleich ist aber die Zahlungsbereitschaft der Unternehmen deutlich gestiegen. Das geht aus einer Umfrage hervor, für die das IT-Security-Unternehmen Barracuda Networks weltweit 630 Organisationen, davon 145 Unternehmen aus EMEA, befragt hat.
Rund ein Drittel (30 Prozent) der in im Rahmen der Ransomware-Umfrage von Barracuda Networks befragten Unternehmen gab an, bereits Opfer eines Ransomware-Angriffs geworden zu sein. Damit verzeichnete sich ein Rückgang im Vergleich zum Vorjahr (48 Prozent). Auch bei der Einschätzung der Bedrohungslage ging der Anteil derer, die Ransomware als Bedrohung für die Unternehmenssicherheit sehen, zurück: 84 Prozent der Befragten sind dieser Meinung (Vorjahr: 91 Prozent).

Bereitschaft, Lösegeld zu zahlen

Jedoch zeigte sich ein starker Anstieg in der Bereitschaft von Unternehmen, Lösegeld zu bezahlen: Während 2017 noch drei Prozent der betroffenen Organisationen ihre verschlüsselten Daten von Cyberkriminellen freikauften, stieg 2018 die Bereitschaft zur Lösegeldzahlung auf 19 Prozent an. Ein möglicher Grund dafür könne laut Barracuda eine sinkende Hemmschwelle bei Unternehmen sein, Daten freizukaufen, wenn sie dies bereits in der Vergangenheit getan haben — ebenso wie ein gestiegenes Bewusstsein für die negativen Folgen eines Datenverlusts.

Angriffe per E-Mail am häufigsten

Fast drei Viertel (74 Prozent) der Ransomware-Angriffe seien 2018 per E-Mail erfolgt, so die Studie. Gegenüber 2017 (70 Prozent) stieg diese Angriffsmethode als der Hauptbedrohungsvektor noch einmal leicht an.

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