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Siemens verdient operativ weniger, Auftragseingang legt zu

Quartalszahlen

Siemens verdient operativ weniger,
Auftragseingang legt zu

Weniger Gewinn, aber ein Plus im Auftragseingang: Der Start in das neue Geschäftsjahr verläuft für die Siemens AG durchwachsen.


Der Gewinn der Siemens AG ist im ersten Quartal des neuen Geschäftsjahres deutlich zurückgegangen. Mit 1,1Mrd.€ liegt dieser rund 50 Prozent unter dem Wert des Vorjahreszeitraums. Damals profitierte der Technologiekonzern von einer US-Steuerreform sowie vom Verkauf von Anteilen an der Osram Licht AG. Ohne diese Effekte entspreche der Gewinn nach Steuern dem Vorjahresniveau, wie der Konzern im Vorfeld seiner Hauptversammlung mitteilte. Das angepasste operative Ergebnis (EBITA) aus dem Industriegeschäft ging um 6 Prozent zurück und lag im 1. Geschäftsquartal bei 2,07Mrd.€. Dies sei vorwiegend auf starke Rückgänge bei Power and Gas sowie Energy Management zurückzuführen.

Auftragseingang steigt

Positiv stimmt hingegen der Auftragseingang, der nominal um 13 Prozent auf 25,2Mrd.€ zugelegt hat. Ein Auftragsplus sei in bei der Mehrzahl der industriellen Geschäfte zu verzeichnen, angeführt von einem starken Wachstum im Bereich Mobility. Auch die Umsatzerlöse wuchsen auf 20,1Mrd.€, was einer Steigerung von 2 Prozent entspricht.