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Proto Labs investiert in die europäischen Werke

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Mit vier Millionen Euro plant Proto Labs, seine Standorte in Europa auszubauen. Damit will das Unternehmen die wachsende Nachfrage nach industriellem 3D-Druck-Service in Deutschland bedienen. Seit 2015 stieg die Mitarbeiterzahl beim Dienstleister jährlich um rund 20 Prozent.

CNC-Fräsen bei Proto Labs. Bild: Proto Labs

Proto Labs hat seine größte Infrastrukturinvestition auf dem europäischen Markt seit seiner Erstniederlassung in Europa im Jahr 2005 gemeldet. Das Unternehmen wendet rund vier Millionen Euro für neue Technologie und Renovation von Produktionsstätten auf, hauptsächlich in Telford, Großbritannien, aber auch an seinen anderen europäischen Standorten. Die Investition ist die Antwort auf steigende Nachfrage in ganz Europa nach den Fertigungsservices von Proto Labs.

Neue Maschinen für Formen und Komponenten

Im Juni und Juli 2017 bestätigte Proto Labs, dessen digitale Servicepalette 3D-Druck, CNC-Bearbeitung und Spritzguss umfasst, die Anschaffung von CNC-Maschinen von Haas und Spritzgussmaschinen von Arburg. Die Haas-Maschinen werden für die Formenherstellung oder die Komponentenbearbeitung konfiguriert. Beide Services weisen Wachstum auf. Mit den neuen Maschinen verfügt Proto Labs in Großbritannien nun über einen Maschinenpark aus 130 CNC- und 57 Spritzgussmaschinen. „Wir verzeichnen eine jährliche Steigerung der Nachfrage nach Spritzgussteilen von Stamm- und Neukunden aus unterschiedlichen Branchen und mit unterschiedlichen Produkten. Um mit dem prognostizierten Wachstum Schritt halten zu können, sind derartige Investitionen in neue Technologie unerlässlich“, sagt Lee Ball, General Manager von Proto Labs in Großbritannien.

Seit 2015 jedes Jahr 20 Prozent mehr Mitarbeiter

Die Mitarbeiterzahl beim Dienstleister steigt. Das jüngste Kapazitätswachstum geht mit dem Ausbau der Geschäfte an den europäischen Standorten insgesamt einher. Seit 2015 verzeichnet das Unternehmen ein jährliches Wachstum der Mitarbeiterstellen in Fertigung und Konstruktion, Vertrieb und Verwaltung von über 20 Prozent. Die Nachfrage nach industriellen 3D-Druck-Services, den Proto Labs in zwei Betrieben in Deutschland bedient, wächst ebenfalls.

„Eine weitere räumliche Ausdehnung wird in den nächsten 18 bis 24 Monaten erforderlich sein, um dem vorhergesagten Wachstum gerecht zu werden, sowohl im Hinblick auf unsere Büroräume als auch die Fertigungskapazität“, sagt Ball. Ein ähnlicher Zuwachs ist einer Pressemitteilung zufolge auch in Entwicklung, um das erwartete Wachstum der deutschen Werke des Unternehmens in Eschenlohe und Feldkirchen zu unterstützen.


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