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News

Branchenereignisse, Trends und Wirtschaftsnews aus der Welt der industriellen IT.

Der Kongress Automation 2010 präsentierte unter anderem Fachvorträge über die Automation in der Medizin und stellte die Fabrik der Zukunft vor. Weitere Themenblöcke behandelten Betrieb und Optimierung, Diagnose und Wartung sowie Kommunikation und Infrastruktur. Etwa 300 Besucher aus Wirtschaft und Wissenschaft nahmen an der Veranstaltung teil. Im Rahmen des Kongresses stellte der VDI auch die Studie ‚Potenziale der Automatisierung nach der Wirtschaftskrise‘ vor. Die Untersuchung zeigt, dass trotz guter Wirtschaftszahlen bisher nicht jedes Unternehmen die Vorteile der Automatisierungstechnik erschöpfend ausnutzt. Im Auftrag des VDI befragte das Fraunhofer Institut für System- und Innovationsforschung (ISI) dazu 1.484 Betriebe des verarbeitenden Gewerbes. „Nur etwa zehn bis fünfzehn Prozent der Industriebetriebe nutzen Automatisierungstechnologien intensiv“, erläutert Dr. Steffen Kinkel, Studienleiter und Leiter des Competence Center ‚Industrie- und Serviceinnovationen‘ am Fraunhofer ISI die Ergebnisse. Zudem sei eine Kopplung zwischen Prozessinnovationen und Produktinnovationen selten zu finden. Nach Angaben der Studie setzen lediglich zwei von drei Unternehmen Industrieroboter ein, um Kosten zu sparen. Flexibilitätssteigerungen und Produktinnovationen hätten zudem bei vielen der befragten Unternehmen niedrige Priorität. „Die Automation ist ein wesentlicher Eckpfeiler der deutschen Wirtschaft, der Treiber für Wachstum“, sagt Dr. Kurt Bettenhausen, Vorsitzender der VDI/VDE-Gesellschaft Mess- und Automatisierungstechnik und Tagungsleiter, anlässlich des Kongresses. So stellten die Hersteller von Automatisierungstechnik mit 230.000 Arbeitsplätzen mittlerweile jeden vierten Arbeitsplatz in der Elektroindustrie. Etwa 36 Milliarden Euro Umsatz verzeichneten die Unternehmen im Jahr 2009. Der nächste Automatisierungskongress findet vom 28. bis 29. Juni 2011 statt.

Der 13. EAEC Kongress findet vom 14. bis 17. Juni 2011 im spanischen Valencia statt. Unter dem Motto ‚The Automobile in the Second Decade: Sharing all Energy Solutions‘ erwartet die Teilnehmer neben dem Vortragsprogramm auch eine begleitende Fachausstellung. Ein Schwerpunkt der Veranstaltung liegt auf dem Thema ‚Manufacturing and Process Innovation‘. Dabei stehen unter anderem flexible Produktionsprozesse, Supply Chain und Logistik sowie neue Quality Inspection Technologies auf der Agenda. Für Präsentationen zu den Themenbereichen nimmt die Spanische Gesellschaft der Automobil-Ingenieure (STA) noch bis Oktober 2010 Kurzfassungen in englischer Sprache an. Die Fachausstellung bietet insgesamt 30 Unternehmen die Möglichkeit, ihre Produkte vorzustellen. Organisator ist die STA, den Verband unterstützt der europäische Automobilverband European Automobile Engineers Cooperation (EAEC) bei der Ausrichtung der Veranstaltung. Valencia gilt als wichtiger Automobilstandort in der Mittelmeerregion. Unter anderem betreibt dort Ford ein Werk, und auch Zulieferfirmen des Automobilherstellers haben sich dort angesiedelt. Im Jahr 2013 trägt die VDI-Gesellschaft Fahrzeug- und Verkehrstechnik den alle zwei Jahre stattfindenden Kongress aus, Veranstaltungsort ist voraussichtlich München.

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Das ist das Ergebnis der Studie ‚Standortvorteil Deutschland‘, die in Kooperation mit dem Verein Deutscher Ingenieure (VDI), dem Institut für Fabrikbetriebslehre und Unternehmensforschung der TU Braunschweig, dem Beratungsunternehmen Miebach Consulting und der Germany Trade & Invest GmbH entstanden ist. Die Untersuchung zeigt, dass der Standort Deutschland trotz teilweise nicht ausgeschöpfter Potenziale gut aufgestellt ist. Ein Großteil der etwa 300 befragten Unternehmen sieht in Bezug auf klassische Standortfaktoren wie dem hohen Grad der Mitarbeiterqualifikation, den infrastrukturellen Verhältnissen und den hohen Qualitätsstandards in Deutschland Vorteile gegenüber anderen Ländern. Für die Studie wurden Vorstände, Geschäftsführer und leitende Angestellte in mittelständischen deutschen Unternehmen und Konzernen befragt. Dabei kommt rund die Hälfte der Teilnehmer aus Automobilindustrie und Anlagen- und Maschinenbau.

Das vierte Expertenforum ‚Agenten in der Automatisierungstechnik‘ findet am 4. und 5. Oktober 2010 im Institut für Automatisierungs- und Softwaretechnik der Universität Stuttgart statt. Das Expertenforum soll die Potenziale von Agentensystemen für die Automatisierungstechnik und ihre Anwendungen aufzeigen. Dazu präsentieren Vertreter von Unternehmen und Universitäten ihre Erfahrungen aus Forschungsarbeiten und Praxisanwendungen. Im Fokus der Veranstaltung steht der nächste Entwicklungsschritt in der Automatisierungstechnik. Dabei erwartet die Unternehmen eine Abkehr von statischen Systemen hin zu Netzwerken, die auf flexiblen, dezentralen, autonomen und kooperierenden Elementen aufbauen. Daneben widmet sich das Forum den wachsenden Anforderungen an das zeitliche Verhalten der Software. Auch Zuverlässigkeit, Sicherheit und Kommunikationsinfrastrukturen und das Zusammenspiel mit bestehenden Automatisierungsstrukturen stehen als Themen auf dem Veranstaltungskalender. Das Stuttgarter Forum steht unter der fachlichen Trägerschaft des Fachausschusses 5.15 Agentensysteme der VDI/VDE-Gesellschaft Mess- und Automatisierungstechnik.

Die neue Richtlinie VDI/VDE 2180 Blatt 5 ‚Sicherung von Anlagen der Verfahrenstechnik mit Mitteln der Prozessleittechnik (PLT); Empfehlungen zur Umsetzung in die Praxis‘ beschreibt den sicheren Umgang mit Anlagen der Prozessindustrie (z.B. chemische und petrochemische Industrie), insbesondere wenn sie der Störfallverordnung unterliegen. Praxisgerechte Hilfestellung wird für Planung, Errichtung und Betrieb von PLT-Schutzeinrichtungen gegeben, wobei insbesondere auf die jeweiligen Anforderungen der Bereiche Sensorik, Aktorik und Logiksystem eingegangen wird. Grundlegende Betrachtungen zur Geräteauswahl für PLT-Schutzeinrichtungen, Maßnahmen gegen systematische und zufällige Fehler und zur Fehlertoleranz sowie der Betrieb von PLT-Schutzeinrichtungen als auch die betriebliche Umsetzung und Dokumentation werden vorgenommen. Beispiele und Checklisten geben dem Anwender Hinweise zur Umsetzung im Betrieb und dienen als Gedächtnisstützen und der Nachweisführung.

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Die Funkkommunikation hat Einzug in die industrielle Automation gehalten. Mittlerweile liegen erste Standards sowie standardkonforme Geräte unterschiedlicher Hersteller vor. Bislang nicht berücksichtigt ist jedoch die Art und Weise der Energieversorgung. So sind heute unterschiedliche Konzepte für die batteriegestützte Energieversorgung umgesetzt. Ziel der Arbeitsgruppe ist es deshalb, die Voraussetzungen für eine Standardisierung dessen zu schaffen. Dafür soll eine enge Zusammenarbeit mit anderen Gremien und Initiativen gesucht werden. Dazu zählen die NAMUR als Gremium der Anwender, der ZVEI als Gremium der Hersteller, sowie die DKE, die HCF und die ISA als Normungsgremien. Die Arbeitsgruppe soll die Anforderungen mit Blick auf den speziellen Anwendungsbereich bezüglich Energiebedarf, Robustheit der Batteriegehäuse, Anschlusstechnik, Betrieb, Transport und Tausch im Ex-Bereich sowie Batterietausch unter Bedingungen der Prozessautomation spezifizieren. Zudem sollen vorhandene Batterielösungen für den Einsatzbereich zusammengetragen, analysiert und bewertet werden und erörtert werden, inwieweit die Betrachtungen auf Energy-Harvesting-Lösungen anzuwenden sind. Es ist geplant, die Ergebnisse als gemeinsames Dokument von VDI und NAMUR zu veröffentlichen und gegebenenfalls als Normvorschlag der DKE vorzulegen. Wegen der speziellen Anforderungen des Funkeinsatzes in der Prozessautomation insbesondere auch an die batteriegestützte Energieversorgung der Funkkommunikationsgeräte ist es angezeigt, das Thema in enger Zusammenarbeit zwischen Anwender und Hersteller zu behandeln.

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In der industriellen Automatisierung werden in zunehmendem Maße offene Kommunikationstechnologien genutzt. Die Industrie muss sich daher eilig und stärker mit dem Thema IT Security auseinandersetzen, denn auch international wird an diesem Thema gearbeitet; Normungsaktivitäten, bei denen die deutsche Industrie nur wenig Einfluss nimmt, sind bereits angestoßen. Der Fachausschuss 5.22 Security innerhalb der Gesellschaft Mess- und Automatisierungstechnik im VDI (VDI/VDE-GMA) erarbeitete zu diesem Thema die Richtlinie VDI/VDE 2182. Richtlinienblatt 1 zeigt die praxisgerechte Vorgehensweise zur Erreichung einer ausreichenden Security in der industriellen Automatisierungstechnik. Sie repräsentiert bis dato eine abgestimmte deutsche Meinung zum Thema IT Security in der industriellen Automation und definiert ein prozessorientiertes Vorgehensmodell, das Aspekte von Herstellern, Integratoren und Betreibern industrieller Automatisierungsanlagen berücksichtigt. Das Expertenforum findet am 21.09.2010 in Frankfurt/Main in Zusammenarbeit mit NAMUR, PNO, VDMA und ZVEI statt und wird sich mit den Themen Security-Anforderungen der Automatisierungstechnik (AT), Analyse von Gefährdungen, Betrieb sicherer Automatisierungssysteme und -anlagen, Entwicklung sicherer AT-Geräte/Systeme sowie der Richtlinie VDI/VDE 2182 beschäftigen. Das Expertenforum wendet sich insbesondere an Hersteller von Geräten und Systemen der Automatisierungstechnik, Planer von Anlagen, Maschinenbauer, Systemintegratoren und Betreiber.

Der VDI lobt zum dritten Mal den Conrad-Matschoß-Preis für Technikgeschichte aus. Er ist mit 3.000EUR dotiert und soll auf der Technikgeschichtlichen Tagung in Bochum im März 2011 verliehen werden. Mit dem Preis will der VDI das Interesse für Technikgeschichte stärken, Beiträge zur besseren Verständlichkeit der Technikgeschichte fördern und die technikhistorische Forschung unterstützen. Er soll im Sinne des Namensgebers die historische Analyse und Darstellung der Technik und der Ingenieure im Rahmen von Gesellschaft, Wissenschaft und Umwelt fördern. Prämiert werden deutschsprachige Beiträge in Print- und elektronischen Medien, die seit 2008 entstanden sind. Vorschläge und Eigenbewerbungen sind bis zum 31. Juli 2010 erbeten. Weitere Informationen zur Bewerbung erteilt der Verein Deutscher Ingenieure e.V., Bereich Technikgeschichte, unter der E-Mailadresse tub@vdi.de.

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Richtlinie VDI 2801 Blatt 1 beschreibt das Berufsbild des Wertanalytikers bzw. Value-Managers. Sie macht die Anforderungen an den Wertanalytiker bewusst und beschreibt die notwendigen Kompetenzen und Aufgaben. Zudem werden die Rechte und Pflichten aller an einem Wertanalyse- bzw. Value-Management-Projekt Beteiligten beschrieben. Die Richtlinie bietet Hilfe und Orientierung für in der Praxis tätige Ingenieure, die sich als Value Manager bzw. Wertanalytiker qualifizieren möchten, Personalentwickler, die Weiterbildungskonzepte und Schulungsmaßnahmen für ihre Fach- und Führungskräfte erstellen und realisieren, Führungskräfte, die eigene Mitarbeiter für Wertanalyse-/Value Management-Aufgaben entwickeln und trainieren, sowie für Anbieter von Weiterbildungsmaßnahmen in diesem Sektor. Das Berufsbild eines Zuverlässigkeitsingenieurs wird in Richtlinie VDI 4002 Blatt 1 beschrieben. Sie definiert die grundlegenden Tätigkeiten, die primären Aufgaben im Projektablauf und ordnet diese den Produktlebensphasen zu. Zudem stellt sie die spezifischen Merkmale und Anforderungen an einen Zuverlässigkeitsingenieur dar. Die erhöhte Komplexität und Funktionalität technischer Produkte, verringerte Entwicklungskosten, kürzere Entwicklungszeiten und die gestiegenen Kundenanforderungen bezüglich Funktionsfähigkeit und Systemzuverlässigkeit erfordern zunehmend die Anwendung spezieller analytischer Zuverlässigkeitsmethoden. Dies ist zwangsläufig mit einer entsprechenden Fachkompetenz und Qualifikation verbunden. Die Richtlinie wurde vor dem Hintergrund fehlender definierter Anforderungen für die Qualifizierung zum Zuverlässigkeitsingenieur entwickelt. Auch der Kritik über die sehr unterschiedlichen Kenntnisstände auf den Gebieten der Sicherheits- und Zuverlässigkeitstechnik soll hiermit entgegengewirkt werden. Der Richtlinienentwurf 4002 Blatt 1 sowie die Richtlinie 2801 Blatt 1 und 2 sind beim Beuth Verlag in Berlin erhältlich.

Gemeinsam mit der Effizienz-Agentur NRW, der Hessen-Agentur und dem Effizienznetz Rheinland-Pfalz arbeitet das ZRE mit seinen Partnern im Pius-Netzwerk an der allgemeinverständlichen Darstellung von Beispielen, in denen die Umsetzung ressourceneffizienter Maßnahmen besonders gelungen ist. Diese Best Practices können Anregungen geben, auch im eigenen Umfeld nach neuen Ansätzen zu suchen. Eine Filmreihe stellt Erfahrungen mit dem Einsatz ressourceneffizienter Produktionsverfahren eines Herstellers von Werkteilen für den Flugzeugbau, eines Produzenten von Weingelee und eines Veredelungsbetriebs für Leichtmetallbauteile vor. Die Unternehmer erreichen mit ihren Effizienzmaßnahmen Einsparungen von bis zu 90% beim Wasser-, bis zu 75% beim Material- und bis zu 50% beim Energieeinsatz im Prozess. Die Filmsequenzen machen deutlich: Ressourceneffizienz lohnt sich selbst im kleinsten Betrieb. Der erzielte wirtschaftliche Vorteil macht den Aufwand und die notwendigen Investitionen mehr als wett.

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Mit Spannung wird auch der Vortrag zu modernen Techniken für die Instandhaltung erwartet. Gastgeber ist in diesem Jahr die Firma InfraServ Knapsack in Hürth. Eine Besichtigung des Ersatzbrennstoff-Kraftwerks im Chemiepark Knapsack rundet die Veranstaltung ab. Die Veranstaltung richtet sich an alle Instandhalter ? in der Produktion, in der Fertigung, in der Anlagentechnik und -wirtschaft, im Maschinen- und Anlagenbau und in der Montage sowie an Dienstleister und Anbieter von Instandhaltungsleistungen.Unter dem Motto ,Aus der Praxis, für die Praxis? geben Experten zur 31. Jahrestagung am 23. und 24. Juni 2010 Einblicke in aktuelle Entwicklungen und spezifische Problemstellungen in der Instandhaltung. Auf dem Programm des Kongresses stehen unter anderem die Themen ,Effizienter Ressourceneinsatz? und ,Instandhaltung Prozessmanagement?. Weitere Beiträge beschäftigen sich mit der Anlagendiagnose, den neuen Instandhaltungsstrategien sowie Arbeitsschutz und Sicherheitsmanagement.

Mit Methoden des Knowledge Based Engineering (KBE) kann wirkungsvoll auf Herausforderungen wie den aktuellen Kostendruck reagiert werden. Einerseits lassen sich intelligente Konstruktionsvorlagen erstellen, die die Konstruktion von Systemen, insbesondere bei gleicher oder ähnlicher Funktion, dramatisch beschleunigen und so die Produktivität signifikant steigern können. Andererseits erfordert der KBE-Einsatz einschlägiges Fachwissen und technische Kreativität, die beide in Deutschland vorhanden sind.‣ weiterlesen

Auch ein Hauch Magie gehört in der Technikwelt des Werkstoffexperten dazu. Ingenieure zeigen, wie ein Graphitplättchen dank seiner speziellen Eigenschaften über einem Magnetblock schwebt. Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) begeistert den Besucher des VDI-Stands mit weiteren technischen Exponaten: Unter anderem veranschaulicht ein „Mobile Pack“ das Prinzip der mobilen Brennstoffzellenversorgung. Zudem präsentiert das Forschungszentrum einen 3D-Modellierer aus dem Bereich Optische Technologien.

Zahlreiche virtuelle Vorführungen bringen Jung und Alt die Welt der Technik nahe. Eine Duschanwendung elektronisch steuern ? wie geht das? Dornbracht, Hersteller von Designarmaturen und -accessoires für Bad und Küche und Partner der VDI-Initiative „Sachen Machen“, demonstriert dies in Aktion. Ressourceneffizienz ist auch ein wichtiges Thema bei der diesjährigen Hannover Messe. Schließlich hat sowohl die Politik als auch ein Großteil der deutschen Industrie erkannt, wie essenziell der nachhaltige Umgang mit unseren Rohstoffen ist. Der VDI stellt auf seinem Stand das in Kooperation mit dem BMBF neu gegründete „Zentrum Ressourcen Effizienz und Klimaschutz“ (ZRE) vor.

„Zwar ging die Zahl der offenen Stellen im Krisenjahr 2009 um 14% zurück, aber dennoch haben wir einen Mangel an Informatikern“, sagte Dieter Westerkamp, stellvertretender Leiter Technik und Wissenschaft im VDI. „Der Arbeitsmarkt für IT-Fachkräfte zeigt sich robust und ist ohne größere Blessuren davon gekommen.“ Die Beschäftigung stieg 2009 sogar weiter an. Insgesamt gab es 181.000 sozialversicherungspflichtig beschäftigte Informatiker.

„Ein Rekord, der zeigt: Qualifizierte Fachkräfte werden gebraucht“, ergänzte Westerkamp. Kleiner Wermutstropfen: Die Zahl der arbeitslosen Informatiker stieg 2009 leicht an, liegt aber mit einer Quote von 4,6% auf einem niedrigen Niveau. „Trotz der Umsatzeinbrüche haben die meisten Unternehmen besonnen reagiert und kein Personal entlassen. Das ist ein wichtiges Signal, denn auch 2010 wird für die IT-Branche nicht leicht“, so Westerkamp.

Wie die jährliche CeBIT-Umfrage unter 400 VDI-Mitgliedern verdeutlicht, hat die Krise Spuren hinterlassen. Für 2010 sind nach Mehrheit der Befragten zwar keine Personalentlassungen geplant, mit Neueinstellungen ist aber kaum zu rechnen. Auch was die internationale Wettbewerbsfähigkeit des IT-Standortes Deutschland betrifft, glauben nur noch 16%, dass sie sich bis 2015 verbessern wird. „Die Stimmung unter unseren Mitgliedern hat sich verschlechtert“, sagte der VDI-Experte. „Wir dürfen jetzt aber nicht den Kopf in den Sand stecken, sondern müssen in die Zukunft investieren, das heißt in qualifizierte Fachkräfte und technische Innovationen.“

Wachstumspotenzial sehen die Befragten vor allem in den Bereichen „Virtuelle Produkt-Prozessentwicklung“ und „Mobiles Internet“. „IT-Systeme für die Medizin“ oder das Thema „Energieeffizienz in und durch IT“ sind weitere Wachstumsbereiche. Besondere Hoffnungen liegen derzeit auch auf den sogenannten „Embedded Systems“. „Mit Innovationen in diesen Bereichen bringen wir den IT-Standort Deutschland wieder in Schwung“, sagte Westerkamp.

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