Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige

News

Branchenereignisse, Trends und Wirtschaftsnews aus der Welt der industriellen IT.

Das VDI Zentrum Ressourcen Effizienz und Klimaschutz (ZRE) mit Sitz in Berlin ist eine Tochter der VDI GmbH und wurde im Juni 2009 gegründet. Kernaufgabe des ZRE ist es, den integrierten Einsatz von Umwelt-, Ressourcen- und Klimaschutztechnologien allgemein verständlich und umfassend darzustellen und zu befördern.

Das PIUS-Internet-Portal ist ein länderübergreifendes Kooperationsprojekt. Mit derzeit mehr als 1.000 Dokumenten und monatlich rund 20.000 Nutzer ist es eines der meistgenutzten Fachportale zum Themenfeld Ressourceneffizienz. Produktionsintegrierter Umweltschutz (PIUS) stellt seit April 2001 betriebliche Erfahrungen mit Verfahren, Technologien und praxiserprobten Maßnahmen online vor. Diese fundierten Informationen und Erfahrungen stammen aus Ergebnissen von Beratungen und Projekten in Deutschland im Themenfeld Ressourceneffizienz, Produktintegrierter Umweltschutz, nachhaltiges Wirtschaften. Diese wurde in Kooperation mit Unternehmen, Dienstleistern, Verbänden, Kammern und öffentlichen Stellen durchgeführt.

Die Erwartungen der mehr als 60 Teilnehmer des vom Fachausschuss „Funkgestützte Kommunikation“ der VDI/VDE-Gesellschaft Mess- und Automatisierungstechnik durchgeführten Forums sollten nicht enttäuscht werden. Akteure der Diskussionsveranstaltung waren Ralf Gagstatter (Werma Signaltechnik GmbH), Jochen Koch (Siemens AG), Dr. Guntrum Scheible (ABB Stotz-Kontakt GmbH), Thomas Schildknecht (Schildknecht AG) und Sven Sieber (Agilon GmbH). Moderiert wurde die Veranstaltung von Dr. Lutz Rauchhaupt (ifak Magdeburg e.V.).

Die Schwerpunkte lagen auf der Anwendung, Standardisierung, Übertragungssicherheit sowie Security und Safety im industriellen Umfeld. Die Teilnehmer gingen mit provokanten Aussagen ins Rennen. Ein Knackpunkt bei der Auswahl der geeigneten Wireless-Technik sei z.B. das Erkennen der eigenen Bedürfnisse. Eine Funklösung ist, so lautete ein weiteres Statement, nicht nur als 1-zu-1-Ersatz für eine kabelgebundene Lösung zu sehen. Eine These, die ebenso heiß diskutiert wurde: Die Wireless-Technik beginne jetzt mit echten Automatisierungsstandards. Zuguterletzt hieß es: Die beste elektrische Verbindung sei nicht zuletzt ein Kabel.

Schließlich wurden modulare Konzepte zur Integration verschiedener Systeme thematisiert, denn sie sind für viele Anwendungen vorteilhaft. Die Zuhörer konnten aus der Diskussion mitnehmen, welches die relevanten Entscheidungskriterien sind, welche Probleme bei der Einführung auftreten können und wo Funklösungen bereits ihre Zuverlässigkeit – in der in dustriellen Praxis nachweisen. Wer sich für das Thema „Wireless“ interessiert und weitergehende Information erhalten möchte, sei auch auf die 9. VDI-Jahrestagung „Wireless Automation 2010“ am 10. und 11. März 2010 in Magdeburg hingewiesen.

Anzeige

Zwar zeigen Branchen wie Fahrzeugbau (24 Punkte) und Information & Kommunikation (23 Punkte) etwas mehr Zurückhaltung. Die Werte haben sich aber im Vergleich zum vorangegangenen Index mehr als verdoppelt. Branchenübergreifend zeigt sich, dass mit Blick auf Forschung & Entwicklung kaum gespart wird: „Als Innovationstreiber in den Bereichen Messtechnik, Rundfunk und sichere Kommunikation setzen wir ganz klar darauf, uns durch Investitionen in Forschung & Entwicklung gut für die Zeit nach der Krise zu positionieren“, kommentiert Michael Vohrer, Vorsitzender der Geschäftsführung beim Münchner Elektronikkonzern Rohde & Schwarz, die Ergebnisse. „Deshalb liegen unsere Ausgaben hier im Schnitt bei 15% des Umsatzes.“ Rohde & Schwarz ist Partner der VDI-Initiative Sachen machen.

Dieses Mal liefert die Befragung zusätzlich Erkenntnisse darüber, was Ingenieure von der künftigen Regierung erwarten, damit mehr technische Innovationen in Deutschland umgesetzt werden und Wirtschaftswachstum geschaffen wird. Über 60 Prozent der Befragten sind der Meinung, dass die Ausgaben für Forschung und Entwicklung auf drei Prozent erhöht werden müssen. Rund 70% halten eine Vereinfachung des Zugangs zu Krediten für kleine und mittelständische Unternehmen für wichtig und 58% der Ingenieure denken, dass verbindlicher Technikunterricht in allen Schulformen notwendig ist. Der VDI-Innovationsklima-Index fragt das Wissen der VDI-Mitglieder in ihren unterschiedlichen Berufen und Branchen als Frühindikator und Stimmungsindex zur Entwicklung des Technologiestandorts Deutschland ab. Die Stimmungswerte bewegen sich zwischen -100 und +100. An der 20. Umfrage haben wieder 1.000 Ingenieure teilgenommen.

Dabei sollen Daten aus Planungswerkzeugen zur Inbetriebnahme und für den Betrieb genutzt werden, sodass neue oder geänderte Produktionsanlagen schneller und sicherer anlaufen und den Serienbetrieb aufnehmen können. Am Übergang aus der Planung in die Inbetriebnahme und die Serienproduktion wirken virtuelle und reale Maschinen und deren dynamisches Verhalten mit virtuellen oder realen Anlagensteuerungen als Abbild der Logik der Anlagen zusammen. Mit der Verbindung zu überlagerten Fertigungsmanagementsystemen erlaubt der Digitale Fabrikbetrieb Aussagen über das Gesamtverhalten von Maschinen und Anlagen vor deren realem Anlauf.

Herausgeber der Richtlinie ist der Fachbereich Fabrikplanung und -betrieb der VDI-Gesellschaft Produktion und Logistik (VDI-GPL). Sie ist im Entwurf ab Dezember 2009 Beuth Verlag zu beziehen.

Anzeige

Genau hier ist auch der BMBF-Förderschwerpunkt „Integration von Produktion und Dienstleistungen“ angesiedelt: Mit diesem Schwerpunkt wird der Tatsache Rechnung getragen, dass sich die Grenzen zwischen Sach- und Dienstleistungen immer mehr verwischen. Ziel ist die Unterstützung kooperativer und vorwettbewerblicher Forschungsvorhaben zur Stärkung von Dienstleistung und Produktion in Deutschland.

Der aktuell erschienene Monitoring-Bericht, erarbeitet im Auftrag des BMBF von der VDI Technologiezentrum GmbH, beschreibt die internationale Forschungslandschaft. Dabei werden sowohl Aktivitäten auf EU-Ebene als auch in ausgewählten Ländern untersucht. Ziel ist, den aktuellen Förderschwerpunkt in die internationalen Entwicklungen einzuordnen und erste Analysen und Schlussfolgerungen für die deutsche Dienstleistungsforschung zu erarbeiten.

Ein Ergebnis des Monitorings: Deutschland ist in der Forschung zu hybrider Wertschöpfung im Vergleich zu den untersuchten Ländern wie erwartet sehr gut aufgestellt. Dazu wurden relevante Forschungs- und Innovationsaktivitäten mit Bezug zu Dienstleistungen im Allgemeinen und hybrider Wertschöpfung im Besonderen aus neun Ländern ? und zwar Finnland, Schweden, UK, Frankreich, Dänemark, USA, Japan, Südkorea und Taiwan ? dargestellt.

Anzeige

Nettoeinsparungen in Höhe von 83 Mio. Euro. „Diese beachtliche Bilanz zeigt, wie viel Potenzial im Ideenmanagement liegt und wie wichtig es ist, die Kreativität und Innovationskraft der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu fördern. Das gilt gerade, aber nicht nur in wirtschaftlich schwierigen Zeiten“, sagt Continental-Personalvorstand Heinz-Gerhard Wente.

Im Rahmen des Continental Ideenmanagements (CIM) werden jährlich Preise vergeben – deutschlandweit und weltweit. „CIM motiviert unsere Kolleginnen und Kollegen, Eigenverantwortung zu übernehmen, Lösungen für Herausforderungen zu finden und Verbesserungen einzubringen. Auch kleinere Verbesserungen haben in ihrer Summe eine große Wirkung“, erläutert Gerhard Schadt, Teamsprecher CIM Koordination.

In Deutschland wurden im Jahr 2008 die berechenbaren Einsparungen gegenüber dem Vorjahr um 2 Mio. Euro übertroffen. Bei einer Beteiligung von 100%, 15 umgesetzten Ideen pro Mitarbeiter und 596 Euro errechenbaren Nettoeinsparungen pro Mitarbeiter liegt der Standort Karben an der Spitze. In der Kategorie Standorte weltweit belegt Icheon (Korea) den ersten Rang. Die rund 600 Mitarbeiter dort hatten 22.710 Ideen umgesetzt. Das entspricht einem Ergebnis von 39 umgesetzten Ideen pro Mitarbeiter bei einer 100%igen Beteiligung und somit 11.917 Euro errechenbare Nettoeinsparungen pro Mitarbeiter.

Die Obleute erhielten Einblick in die neue Struktur des VDI-Bereichs Technik und Wissenschaft und informierten sich über die Arbeitsfelder rund um das Thema Produkt- und Prozessgestaltung in der Hauptgeschäftsstelle. Zur neuen Fachgesellschaft Produkt- und Prozessgestaltung gehören seit Mitte des Jahres die Fachbereiche Informationstechnik, Technischer Vertrieb und Produktmanagement, Projekt- und Prozessmanagement, Wertanalyse/Value Management, Zuverlässigkeit, Schwingungstechnik, Getriebe und Maschinenelemente sowie Produktentwicklung und Mechatronik.

Nicht nur Richtlinienprojekte oder Veranstaltungen des VDI-Wissensforums wurden vorgestellt, sondern auch internationale Aktivitäten oder Projekte zur Nachwuchsförderung. Vor allem aber stellten die Arbeitskreisleiter im Rahmen des Treffens ihre eigenen Aktivitäten vor und diskutierten neben fachlichen Aspekten, Gemeinsamkeiten aber auch Unterschiede ihrer ehrenamtlichen Tätigkeit in den Bezirksvereinen vor Ort. Nachmittags begann für die Teilnehmer eine technische Führung am Flughafen Düsseldorf.

In einem normalerweise nicht öffentlich zugänglichen Teil des Flughafens wurde für die Obleute die Technik hinter der automatischen Gepäcksortierung erlebbar. Hier werden die Koffer von fast 50.000 Fluggästen täglich wie von Geisterhand an die richtige Stelle befördert. Bei jährlich fast 230.000 Flugzeugbewegungen fallen auch viele Wartungsarbeiten an. Diese werden unter anderem in der neu gebauten Flugzeughalle durchgeführt, die die Arbeitskreisleiter ebenfalls besichtigt haben.

Einmal im Cockpit einer großen Maschine sitzen das ist sicher nicht nur der Traum kleiner, technikbegeisterter Jungs. Für die GPP-Arbeitskreisleiter wurde er zum Abschluss des Tages Wirklichkeit.

Noch immer treffen Frauen bereits bei der Entscheidung für einen technischen Beruf auf Vorurteile und Widerstände. „Diese müssen überwunden werden. Denn nach unseren Erfahrungen stellen Ingenieurinnen ihre hohe Kompetenz und ihr Engagement jeden Tag unter Beweis“, sagt Michael Dick, Mitglied des VDI-Präsidiums und Technikvorstand bei Audi, am Rande des europäischen Ingenieurinnen-Kongresses in Düsseldorf.

„Die Ingenieurinnenquote liegt in Deutschland bei nur elf Prozent ? in anderen europäischen Ländern wie Schweden oder Bulgarien bei über 25%. Hier haben wir in Deutschland noch viel Potenzial, das wir ausschöpfen müssen, um auch in der Zukunft wettbewerbsfähig zu bleiben“, betont Dick. Nachholbedarf gibt es bspw. bei der Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Das zeigen die Ergebnisse der Umfrage, die der VDI im Vorfeld der „1st European Conference on Gender an Diversity in Engineering and Science“ durchführte. Über die Hälfte der befragten Ingenieurinnen wünscht sich Kinderbetreuungsangebote von ihrem Arbeitgeber. Doch lediglich ein Viertel bietet diese an. ?Künftig mehr Frauen für technische Berufe zu begeistern, bedeutet einen Kulturwandel, den Gesellschaft und Unternehmen nur gemeinsam meistern können?, so Dick.

Hiermit wird die Zweckmäßigkeit des Einsatzes der verschiedenen Visualisierungsverfahren für die Simulation transparent gemacht. Die Richtlinie fokussiert sich auf die Einsatzfelder der Simulation in den Bereichen Fördertechnik, Materialfluss, Logistik und Produktion und betrachtet die informationslogistischen Fragestellungen in Unternehmen und Unternehmensverbünden. Im Vordergrund steht dabei das System mit seinen logistischen Prozessen. Die Richtlinie bietet Planern der oben genannten Bereiche eine Hilfestellung zur Nutzung der Verfahren, auch mit Hinblick auf die eigene spezifische Anwendung. Die Ausführungen werden trotz der Schnelllebigkeit der Entwicklungen in der Simulationstechnik und Computer-Grafik längerfristige Gültigkeit haben, was durch die Abgrenzung zu spezifischen Simulationsentwicklungen gegeben ist.

Neben den etablierten Themen in den Fachausschüssen wird der Fachbereich Informationstechnik im VDI auch zukunftsträchtige neue Fragestellungen bearbeiten. Ziel des Fachbeiratstreffens im September war es daher, einmal den Ist-Status zu dokumentieren und absehbare Entwicklungen der IT näher zu beschreiben. Der Fachausschuss Wissensmanagement will, so der allgemeine Tenor, den Erfahrungsaustausch auf jeden Fall fortsetzen. Voraussichtlich wird am 13. November 2009 in Düsseldorf eine konstituierende Sitzung stattfinden. Die nachfolgenden Sitzungen finden auf vertraulicher Basis statt, so dass auch problematische Aspekte des Wissensmanagements diskutiert werden können.

Dabei sollen z.B. umgesetzte oder in Umsetzung befindliche Konzepte zum Wissensmanagement im Engineering vorgestellt werden, um Anregungen und Vorgehensbeispiele für aktuelle Projekte zu finden. Auch wollen die Experten Einzel-Aspekte der Wissensmanagementkonzepte diskutieren, bspw. die Umsetzung des Know-How-Schutzes, Schnittstellen zwischen Wissensmanagement und angrenzenden Unternehmensprozessen oder auch Umgang mit rechtlichen Rahmenbedingungen. Darüber hinaus will man Lessons Learned zu Wissensmanagementkonzepten und zu entsprechenden Einführungsprojekten zusammentragen. Gemeinsam wollen die Teilnahmer am Erfahrungsaustausch die konkreten Herausforderungen, speziellen Anforderungen und gewählten Lösungen in einzelnen Projekten kennenlernen. Zum Erfahrungsaustausch gehören ebenso verfügbare und zukünftige Technologien, z.B. Kollaborationswerkzeuge und semantische Suchmaschinen. Der Fachausschuss „MES“ wird voraussichtlich am 15. Oktober 2009 in Frankfurt zusammentreffen um sich über die Zwischenergebnisse der beiden Arbeitsgruppen des Ausschusses zu informieren und die weitere Zielrichtung festzulegen. Inhalte sind insbesondere die Richtlinie VDI 5600 „Fertigungsmanagementsysteme“ und deren Ergänzungsblätter.

Das könnte Sie auch interessieren:

Auf jeder Konferenz im Industrieumfeld wird jetzt über die digitale Transformation der Industrie gesprochen. Aber die sehr spezielle Rolle, die die Digitalisierung der Industrie für den gesamtgesellschaftlichen Umbruch spielt, kommt dabei in der Regel nicht zur Sprache.‣ weiterlesen

Viele Entscheidungen basieren auf indirektem Wissen und Empfinden. Objektivierung ist teuer und aufwendig. Eine regelmäßige Erhebung des Kundennutzens findet meist nicht statt. Software kann produzierenden Unternehmen dabei helfen, an aussagekräftige Informationen über die Nutzung ihrer Produkte im Feld zu gelangen.‣ weiterlesen

Auch im Maschinen- und Anlagenbau legt der Schnittstellenstandard OPC UA zunehmend die Regeln für die Zusammenarbeit fest. Er befähigt die Hersteller, ihre Fertigungen digital zu vernetzen - und lässt die Umsetzung der Vision Plug&Work immer näher rücken.‣ weiterlesen

Die Umsatzerwartungen der deutschen Maschinenbauer sind für 2019 deutlich zurückgegangen. Das geht aus dem aktuellen Maschinenbaubarometer derWirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PWC hervor. Das größte Wachstumshindernis der Branche bleibt dabei der Fachkräftemangel.
‣ weiterlesen

Mit der Lösung Craftengine von Viking Heat Engines können sich selbst entlegene Winkel auf der Erde quasi autark mit Energie versorgen. Ein Ausfall dieser Abwärmeverstromung kann sehr teuer oder sogar gefährlich werden. Mit dem Fernwartungssystem eWon von Wachendorff werden die Anlagen deshalb über Funk überwacht.‣ weiterlesen