Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Beitrag drucken

Neues aus dem VDI

Alarmmanagement in modularen Automatisierungssystemen

Modulare Anlagen werden in der Fertigungs- und Verfahrenstechnik vermehrt eingesetzt. Die Planungszeit neuer Anlagen und Umbauarbeiten sollen so beschleunigt werden, um Stillstände beziehungsweise die Time-to-Market zu verkürzen.

Bild: ©Moreno Soppelsa/Adobe Stock

Bild: ©Moreno Soppelsa/Adobe Stock

Die Domänen Fertigungstechnik und Verfahrenstechnik stellen hierbei sehr unterschiedliche Anforderungen an die Modularität. Mit Fokus auf die Verfahrenstechnik ist dazu im Januar 2021 die Richtlinie VDI/VDE/NAMUR 2658 Blatt 6 ‚Automatisierungstechnisches Engineering modularer Anlagen in der Prozessindustrie – Konzept modulares Alarmmanagement‘ als Entwurf erschienen. Dieses Richtlinienblatt definiert das Konzept für modulares Alarmmanagement sowie die auszutauschenden Daten bezüglich der Alarme und Meldungen einer modularen Prozesseinheit. Zielgruppen sind Modulhersteller, Werkzeughersteller und Modulintegrator. Die Anwendungsfälle und Definitionen entsprechen VDI/VDE/NAMUR 2658 Blatt 1. Die Einspruchsfrist endet am 31. März 2021. Einsprüche nimmt der VDI vorzugsweise über das VDI-Richtlinien-Einspruchsportal entgegen. In der Richtlinienreihe insgesamt wird sowohl das Modulengineering als auch das Anlagenengineering der Automatisierungstechnik betrachtet. Zur Beschreibung der Modultypen wird das Module Type Package (MTP) verwendet, das die Schnittstellen und Funktionen der Automatisierungstechnik von Modulen definiert sowie beschreibt und letztlich die Integration von modularen Prozesseinheiten (PEA) in einen Process Orchestration Layer (POL) ermöglicht.


Das könnte Sie auch interessieren:

Durch flexible Produktionssysteme Unsicherheit und Volatilität entgegnen. Dazu müssen starre Verbünde gelöst und auch die Produktions- und Fertigungsplanung flexibilisiert werden. Digitale Zwillinge können helfen, die Produktion in Losgröße 1 zu ermöglichen und dabei Abweichungen im Materialfluss zu kompensieren.‣ weiterlesen

Im Anlagenbau ist das Zusammenspiel von Engineering und Fertigung alles andere als trivial. Es gilt, fertigungsrelevante Daten projektbezogen in die jeweiligen Prozesse an Maschinen zu übermitteln, oft mit erheblichem Aufwand und manchen Schnittstellenhürden. Helfen kann das RiPanel Processing Center von Rittal, ein neues Jobmanagement-Tool zur zentralen Arbeitsvorbereitung.‣ weiterlesen

Das französische Luftfahrt-Startup Blue Spirit Aero entwickelt ihr Leichtflugzeug Dragonfly mit den Werkzeugen der 3DExperience-Plattform von Dassault Systèmes. Neben der Leistungsfähigkeit der Anwendungen hat das den Effekt, dass sich Meilensteine des Startups etwa Investoren gegenüber glaubwürdig darstellen lassen.‣ weiterlesen

Im Forschungsprojekt ’Fluently’ wollen die Beteiligten das Teamwork von Mensch und Maschine optimieren. So sollen zwischen beiden echte soziale Interaktionen ermöglicht werden.‣ weiterlesen

Selbst gut ausgeprägte ERP-Systemlandschaften weisen meist Lücken auf, in denen Prozesse ohne digitales Abbild ablaufen. Individuell erstellte mobile Anwendungen können solche Lücken schließen - und so manch andere Schwachstelle in der ERP-Landschaft ausbügeln.‣ weiterlesen

Waren Cloudkosten verschwendet oder sinnvoll? Wer Ausgaben keinen Verursachern zuordnet, kann dies kaum hinlänglich beantworten. Erst die interne Verrechnung legt die Ursachen für die Ausgaben offen - und somit das Potenzial für Optimierungen.‣ weiterlesen

Zum Jahresende verzeichnet der Maschinen- und Anlagenbau einen rückläufigen Auftragseingang. Preisbereinigt vermeldet der VDMA ein Minus von 4 Prozent im Vergleich zum Jahr 2021. Im vierten Quartal gingen die Aufträge um 16 Prozent zurück.‣ weiterlesen

Zehn Unternehmen beteiligen sich am Joint Venture Cofinity-X. Die Partner wollen damit die Umsetzung von Datenökosystems Catena-X weiter vorantreiben.‣ weiterlesen