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Maschinenbauexporte

Zweistelliges Wachstum im März

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Im März haben die deutschen Maschinen- und Anlagenbauer ihre Maschinenexporte im Vergleich zum Vorjahr um rund 13 Prozent gesteigert, was jedoch auch der niedrigen Vergleichsbasis aus dem Vorjahr geschuldet ist.

(Bild: ©enanuchit/stock.adobe.c om)

Die globale Konjunkturerholung in der Industrie führt zu einer verbesserten Auftragslage und höherem Exportvolumen im deutschen Maschinen- und Anlagenbau. Im März stiegen die Maschinenexporte um 13,1 Prozent zum Vorjahresvergleich, wie das Statistische Bundesamt anhand noch vorläufiger Zahlen mitteilte. Das Exportvolumen im gesamten ersten Quartal ging damit nur um 0,8 Prozent auf 42,4Mrd.€ zurück. „Der starke Zuwachs im März ist zwar teilweise auf eine niedrigere Vergleichsbasis zurückzuführen. Insbesondere der Export in die wichtigen EU-Partnerländer Italien und Frankreich war schon stark rückläufig. Doch der beschleunigte Auftragseingang speziell aus dem Ausland macht sich deutlich in unseren Exportzahlen bemerkbar. Wir gehen davon aus, dass wir auch in den kommenden Monaten zweistellige Wachstumsraten beim Export verzeichnen werden“, sagt VDMA-Chefvolkswirt Dr. Ralph Wiechers.

China wieder wichtigster Absatzmarkt

Die Ausfuhren nach China legten im ersten Quartal um 20,3 Prozent auf 4,9Mrd.€ zu. In die Vereinigten Staaten lieferten die Unternehmen Maschinen im Wert von 4,7Mrd.€. Das sind 6,8 Prozent weniger als vor einem Jahr. Damit rückte China nach über 6 Jahren wieder auf Platz eins der wichtigsten Absatzmärkte für deutsche Maschinen- und Anlagenbauer.

Die Ausfuhren in die EU-27 betrugen im ersten Quartal wertmäßig 18,5Mrd.€ und lagen damit 2,4 Prozent unter dem Vorjahresniveau. Nach Frankreich, der Nummer Drei im Exportranking, lieferten die Unternehmen Maschinen im Wert von 3Mrd.€ (plus 4,7 Prozent). Im Exportgeschäft mit Italien verbuchten die Exporteure ein Plus von 9,7 Prozent auf 1,9Mrd.€. Damit verzeichnete Italien den zweithöchsten Zuwachs hinter China. Die Maschinenexporte in die Niederlande (plus 0,8 Prozent auf 1,9Mrd.€) und nach Österreich (minus 0,2 Prozent auf 1,7Mrd.€) waren im Vorjahresvergleich nahezu unverändert. Nach Polen wurden Maschinen im Wert von 1,8Mrd.€ (minus 11,3 Prozent) exportiert.

Exporte in die Türkei legen weiter zu

Die Maschinenexporte in die Türkei hatten bereits im vergangenen Jahr zugelegt. Mit einem Wachstum von 17,7 Prozent auf knapp unter 1Mrd.€ im ersten Quartal knüpften die Maschinenexporte aus Deutschland an die positive Entwicklung aus dem Vorjahr an. Das Minus beim Maschinenexport in das Vereinigte Königreich (1,8Mrd.€) und Russland (1,3Mrd.€) betrug im ersten Quartal dagegen jeweils 2,7 Prozent.


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