Anzeige
Anzeige
Anzeige
Beitrag drucken

Manufacturing Performance Days

Digitalisierung lässt sich nicht aussitzen

Die Digitalisierung der Produktion lässt sich nicht aussitzen. Auf den Manufacturing Performance Days (MPD) in Tampere, Finnland, konnte man vielmehr den Eindruck gewinnen, dass die eigene Wettbewerbsposition deutlich darunter leiden könnte, wenn man keine Digitalisierungstrategie verfolgt.

Die Veranstaltungen im Plenum der MPD standen unter dem Motto ?Through Digital Transformation Towards Outcome Economy?. Tomas Hedenborg, Vorsitzender des Organisationskomitees, moderierte die Vortr?ge und Diskussionen im Plenum. (Bild: Manufacturing Performance Days)

Die Veranstaltungen im Plenum der MPD standen unter dem Motto ‚Through Digital Transformation Towards Outcome Economy‘. Tomas Hedenborg, Vorsitzender des Organisationskomitees, moderierte die Vorträge und Diskussionen im Plenum. (Bild: Manufacturing Performance Days)

Auf der MPD kommen seit 2007 alle zwei Jahre Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Dienstleistung, produzierenden Unternehmen und Wissenschaft zu einem zweitägigen Austausch zusammen. Zu den Teilnehmern zählen auch immer mehr deutsche Firmen, darunter B&R, Beckhoff, Bosch, Daimler, SAP und Siemens. Als Vorsitzender des Organisationskomitees der MPD zeigte sich Tomas Hedenborg mit den Ergebnissen der diesjährigen Veranstaltung zufrieden: „Die MPD sind seit ihren Anfängen vor zehn Jahren kontinuierlich gewachsen. Gegenüber der letzten Veranstaltung im Jahr 2015 konnten wir einen Zuwachs von mehr als 30 Prozent verzeichnen und daher mehr als 800 Teilnehmer begrüßen. Ein Erfolg, den wir auch unseren Partnern verdanken, die die Veranstaltung finanzieren und es somit ermöglichen, dass das Event für alle Teilnehmer kostenfrei ist.“ Das Motto der diesjährigen MPD hieß ‚Towards Outcome Economy‘. „Die Outcome Economy bildet die dritte Stufe von Industrie 4.0, dem IoT und der Digitalisierung und ist auf Services fokussiert. Kunden werden in diesem Zusammenhang zukünftig nicht mehr nur Produkte nachfragen, sondern vielmehr Ergebnisse“, schildert Hedenborg. Nach seiner Auffassung werde das viele Geschäftsmodelle verändern, wie die Luftfahrtindustrie schon heute zeige, denn Fluggesellschaften kaufen nicht mehr nur spezifische Verkehrsmaschinen, sondern Flugleistungen nach Flugmeilen. Und auch in der Reifenproduktion vermarkten bereits Anbieter anstatt das Produkt Lkw-Reifen eine Fahrleistung in Abhängigkeit von gewissen Parametern wie den Kraftstoffverbrauch. Obwohl es bereits Praxisbeispiele für diesen Wandel der Produktwelt gibt, beansprucht die MPD für sich, hierzu eher Visionen zu liefern, statt fertige Technologien. Führungskräfte von Firmen bekamen die Gelegenheit, ihren Entwicklungstand auf diese Visionen zu projizieren. Das ist eine gute Basis, um Ideen und Anregungen für das eigene Unternehmen zu entwickeln.

 


Das könnte Sie auch interessieren:

Falsch geplante Anlagen können unnötige Kosten in großer Höhe verursachen. Sorgfältiges Engineering zeichnet sich dadurch aus, gängige Fallstricke zu vermeiden und verfügbare technische Hilfsmittel wie CAD-Tools und Virtual Reality passend einzusetzen.‣ weiterlesen

Wie bereits im April blieb der Auftragseingang der deutschen Maschinenbauer auch im Mai weit unter dem Niveau des Vorjahres. Die Bestellungen blieben 28 Prozent unter dem Vorjahreswert.‣ weiterlesen

Selbst in hoch automatisierten Fertigungsumgebungen gibt es Maschinenbediener, Instandhalter oder Logistikmitarbeiter, die eine Produktion beobachten und eingreifen. Und solange Menschen Verantwortung tragen, müssen Informationen im Werk vermittelt werden. Mit einer Andon-Anwendung lässt sich das motivierend und effizienzsteigernd strukturieren, gerade wenn weitere Prozessoptimierungsmethoden umgesetzt werden.‣ weiterlesen

Augenstein Maschinenbau plant, entwickelt und fertigt individuelle Automatisierungslösungen für Produktionsprozesse. Eine Visualisierungssoftware liefert dabei früh ein erstes Bild der Anlage. Das schafft Klarheit und hilft dem Vertrieb quasi nebenbei, den Auftrag überhaupt an Land zu ziehen.‣ weiterlesen

Im Projekt ‘Kitos – Künstliche Intelligenz für TSN zur Optimierung und Störungserkennung‘ arbeiten Wissenschaftler und Ingenieure gemeinsam an Lösungen für ein dynamisches Netzwerkmanagement in der Industrie.‣ weiterlesen

Laut statistischem Bundesamt hat sich die Industrie im Mai von den Einbrüchen verursacht durch die Corona-Pandemie etwas erholt. Die Produktion legte zu, verfehlt das Mai-Ergebnis des Vorjahres jedoch um 19,3 Prozent.‣ weiterlesen

Zwei Drittel (66 Prozent) der Unternehmensleiter weltweit sind optimistisch, dass sich der europäische Markt relativ schnell vom wirtschaftlichen Abschwung durch die COVID-19-Pandemie erholen wird. Das geht aus einem Report des Beratungsunternehmens Accenture hervor, der auf einer Umfrage unter fast 500 C-Level-Führungskräften in Europa, Nordamerika und im asiatisch-pazifischen Raum in 15 Branchen basiert.‣ weiterlesen

Wie die Kommunikation in der Arbeitswelt zukünftig aussehen kann, erforschen derzeit die Fraunhofer-Institute für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO und für Produktionstechnik und Automatisierung IPA. Dabei steht der digitale Zwilling im Mittelpunkt.‣ weiterlesen

Der ERP-Anbieter Proalpha hat einen neuen Chief Sales Officer. Zum 1. Juli hat Michael T. Sander die Position übernommen. Er folgt auf Andree Stachowski.‣ weiterlesen

Ein Produkt online konfigurieren und sofort bestellen: Was für Verbraucher alltäglich ist, gewinnt auch im B2B-Bereich an Bedeutung. Mit dem Configure-Price-Quote-Ansatz und entsprechender Software kann diese Variantenvielfalt angeboten werden, ohne den Vertrieb zu überlasten oder die Customer Journey aus dem Blick zu verlieren.‣ weiterlesen

Kürzere Durchlaufzeiten, Abläufe und Sequenzen simulieren und frühe Aussagen zu Konzepten und deren Verifikationen treffen zu können - das waren die Wünsche der österreichischen SEMA Maschinenbau. Die Software IndustrialPhysics von Machineering leistet genau das.‣ weiterlesen

Anzeige
Anzeige
Anzeige