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Studie

Zentrale Hürden der Digitalisierung

Rund 66 Prozent der im Rahmen einer Studie der Unternehmensberatung Capgemini befragten CIOs gehen davon aus, dass sich die Geschäftsmodelle ihrer Branche stark oder sehr stark verändern werden – darunter sind vor allem Banken und Finanzdienstleister, die Automobilbranche sowie Versicherungen.

 (Bild: Capgemini Deutschland Holding GmbH)

(Bild: Capgemini Deutschland Holding GmbH)

In der Industrie ist der Wandel weniger umfassend zu spüren, die Herausforderungen sind dennoch groß. Der Mitarbeitermangel ist dabei das größte Problem, gefolgt von starren Organisationsstrukturen und mangelnder übergreifende Planung. Im Vergleich zum Durchschnitt hat die Industrie aber weniger Probleme mit unflexiblen Geschäftsprozessen.

Erfolg wird unterschiedlich eingeschätzt

Den Erfolg der Digitalisierung in ihrem Unternehmen schätzen CIOs sehr unterschiedlich ein. Knapp 14 Prozent sind unzufrieden mit dem Ergebnis, knapp 46 Prozent empfinden den Erfolg als mäßig. Mehr als ein Drittel der Befragten sind der Meinung, dass sie viel erreicht haben und 5,2 Prozent bezeichnen die Digitalisierung in ihrem Unternehmen sogar als sehr erfolgreich. Für den Erfolg der Digitalisierung scheinen in der Industrie Menschen wichtiger zu sein als Technologie, denn CIOs halten die Etablierung von interdisziplinären Teams aus IT- und Fachspezialisten für die wichtigste Maßnahme, damit die Digitalisierung gelingt.

Positives Klima schaffen

Der zweitwichtigste Erfolgsfaktor sind die eigenen Daten. Ihre Vernetzung und Analyse halten Industrie-CIOs für sehr wichtig für das Gelingen der Digitalisierung. Die Analyse der bei der Digitalisierung erfolgreichsten Unternehmen zeigt, dass sie zum Teil andere Wege als die breite Masse gegangen sind. Sie bewerten die folgenden Maßnahmen als am wichtigsten für den Erfolg: Ausbau der Datenanalyse, Erhöhung der eigenen Kapazitäten in der Software-Entwicklung, Etablierung von interdisziplinären Teams (IT- und Fachseite), stärkere Vernetzung der eigenen Daten und vermehrter Einsatz digital affiner Führungskräfte. Außerdem zeigen die Ergebnisse, dass Unternehmen, die den Erfolg ihrer Digitalisierungsmaßnahmen als gering einschätzen, häufig die oben aufgeführten Probleme haben. Diese Unternehmen sollten laut Capgemini also zuerst daran arbeiten, ein positives Klima für die Transformation zu schaffen und sich flexibler und mit klaren Verantwortlichkeiten aufzustellen, um dann Prozesse zu flexibilisieren und die Maßnahmen erfolgreicher Unternehmen umzusetzen. Der Mangel an den entsprechenden Mitarbeitern ist natürlich durch den Fachkräftemangel bedingt, liegt aber vielleicht auch an eingefahrenen Strukturen.


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