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Mit Indigo Maschinendaten in Echtzeit synchronisieren

Startup Emocean aus München

Mit Indigo Maschinendaten in Echtzeit synchronisieren

Mit ihrer Plattform Indigo will sich das Münchener Startup Emocean auf dem Markt für Analytics-Projekte positionieren. Das Besondere: Die Lösung soll Maschinendaten in Echtzeit synchronisieren und so etwa den unmittelbaren Eingriff in Fertigungsprozesse ermöglichen.

Das Gründerduo Philipp Kirschenhofer (links) und Michael Schwarz (Bild: Emocean GmbH) [1]

Das Gründerduo Philipp Kirschenhofer (links) und Michael Schwarz (Bild: Emocean GmbH)

Das deutsche Startup Emocean hat die Operating Platform Indigo auf den Markt gebracht. Das System ermöglicht die Kommunikation von Maschinen und Anwendungen miteinander in Echtzeit. Damit zielt das Unternehmen auf den Markt rund um Automation Control und Analytics für Industrie 4.0-Anwendungen. „Messaging-Plattformen für den systemübergreifenden Datenaustausch zwischen Maschinen, Komponenten und Anwendungen in der Smart Factory gibt es zuhauf“, sagt Philipp Kirschenhofer, Mitgründer des Münchner Startups. „Doch ein Problem teilen sie alle: Der Datenzugriff erfolgt nicht in Echtzeit.“

Schneller Eingriff in Prozesse

Dabei können schon kurze Zeitverzögerungen zu Problemen führen, wenn zum Beispiel Sensordaten nicht aktuell ausgelesen werden können. Echtzeitfähigkeit ermöglicht es zudem, Anweisungen und Korrekturen aus angebundenen KI-Anwendungen direkt steuernd in den laufenden Produktionsprozess einzugeben. Gemeinsam mit den beiden Mitgründern Michael Schwarz und Jesse Luo sowie einem Team aus Software-Spezialisten entwickelt das Unternehmen die Plattform Indigo. Sie hilft, Daten in Echtzeit in einer Semantik zu vereinheitlichen und damit einen synchronisierten und verteilten Zugriff sicherzustellen. Die Lösung soll herstellerunabhängig laufen und sich auch auf kleine Ebenen im Fertigungsprozess skalieren lassen.