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Sozialpartner wollen neue Standards setzen

Industrie 4.0-Kompetenzen in der Weiterbildung

Sozialpartner aus der Metall- und Elektroindustrie setzen neue Standards für die Weiterbildung der Mitarbeiter. Diese betreffen insgesamt sieben Handlungsfelder.

Bild: ©NDABCREATIVITY/stock.adobe.com

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Die IG Metall, der Arbeitgeberverband Gesamtmetall, der VDMA und der ZVEI wollen neue Qualifikationsanforderungen der digitalen Arbeitswelt in die berufliche Weiterbildung aufnehmen und neue Standards setzen. Damit wollen sie auf die Herausforderungen des Strukturwandels in der Metall- und Elektroindustrie reagieren.

Bereits 2018 wurden im Rahmen der Modernisierung der Ausbildung in den industriellen Metall- und Elektroberufen für sieben Handlungsfelder der Digitalisierung und der Industrie 4.0-Technologien Kompetenzen in Form sogenannter Zusatzqualifikationen beschrieben. Diese wurden dann als bundeseinheitliche Qualifizierungsstandards in die Ausbildungsordnungen des Bundes aufgenommen. Relevante Bereiche waren dabei vor allem die Systemintegration, digitale Vernetzung, additive Fertigung, Prozessintegration, Programmierung oder IT-Sicherheit.

Diese Standards sollen nun verstärkt für die betriebliche Weiterbildung der Beschäftigten genutzt werden. Damit entsteht eine Möglichkeit, die berufliche Handlungsfähigkeit der Fachkräfte zu fördern und weiterzuentwickeln und dabei das berufliche Lernen mit den aktuellen Arbeitsanforderungen im Betrieb zu verbinden, hieß es von Seiten der Sozialpartner.

Die neuen Weiterbildungsstandards betreffen:

  • Digitale Vernetzung
  • Programmierung
  • IT-Sicherheit
  • Additive Fertigung
  • Prozessintegration
  • Systemintegration
  • IT-gestützte Anlagenänderung

IG Metall, Gesamtmetall, VDMA und ZVEI stellen dazu Informationen und Beispiele zur Verfügung.


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