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Reisekostenmanagement ohne Cloud

SAP kündigt Travel Management-Alternative auf S/4Hana an

Reisekostenmanagement mit SAP-Software ist weiterhin On-Premise möglich. Nach dem Druck der SAP-Anwendervereinigung DSAG hat SAP angekündigt, die Lösung Travel Management auf die Hana-Plattform zu migrieren. Damit können Firmen den Wechsel zum SaaS-System Concur noch einige Jahre hinauszögern. Funktionale Erweiterungen für Travel Management soll jedoch nicht geben.

(Bild: ©János Gehring/Fotolia.com)

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Ab voraussichtlich 2022 sollen SAP-Anwender die On-Premise-Lösung Travel Management auch integriert in S/4Hana betreiben können. Davon profitieren gerade die Anwender der Reisekosten-Management-Lösung, die wenigstens mittelfristig nicht zu Concur in die Cloud wechseln. Die Deutschsprachige SAP-Anwendergruppe e. V. (DSAG) hatte sich zuletzt für die Fortführung der On-Premise-Lösung Travel Management im Kontext von S/4Hana stark gemacht. Hintergrund des Engagements war, dass die Software-as-a-Service-Lösung Concur aus Sicht der DSAG derzeit nicht für alle Anwender als echte Alternative für die On-Premise-Lösung gesehen werden kann.

Auf Sicht Investitionssicherheit

Für das Reisemanagement und die Abrechnung geschäftlicher Reisen bietet SAP einerseits die Reiseplanungs- und Reisekostenabrechnungslösung SAP Concur. Neben dem Wechsel zu Concur können Kunden andererseits noch bis Ende 2025 die On-Premise-Lösung Travel Management im Rahmen des Compatibility-Packages im Kontext von S/4Hana nutzen. Ansonsten kann die Lösung innerhalb der Business Suite (SAP ECC) bis 2027 beziehungsweise 2030 eingesetzt werden. Für Firmen, die nicht in die Cloud gewechselt sind, hat SAP jetzt ein neues Angebot geschaffen. So wird das On-Premise-Travel-Management voraussichtlich ab 2022 als Teil der Anwendungssuite S/4Hana Enterprise Management zur Verfügung gestellt.

Keine neuen Funktionen

Das von SAP angekündigte Produkt soll allerdings keine funktionalen Innovationen erhalten und lediglich die technischen Effekte der Hana-Plattform ausnutzen. SAP plant jedoch Migrations-Tools und -Services zur Verfügung zu stellen, um eine Migration zu ermöglichen. „Kommerzielle Details stehen noch aus, doch SAP hat versichert, dass die Investitionen der Kunden geschützt werden“, erläutert Hermann-Josef Haag.


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