Anzeige
Anzeige
Anzeige
Beitrag drucken

Ifo-Konjunkturumfrage

Produktionserwartungen steigen den dritten Monat in Folge

In der aktuellen Ifo-Konjunkturumfrage gehen die Teilnehmer insgesamt von steigender Produktion aus. Laut Ifo-Experte Klaus Wohlrabe seien die Erwartungen in den einzelnen Branchen jedoch unterschiedlich.

Bild: ifo Institut

Bild: ifo Institut

Die Produktionserwartungen der deutschen Industrie haben sich in der Ifo-Konjunkturumfrage den dritten Monat in Folge aufgehellt und sind im Februar auf 20,7 Punkte gestiegen, nach 9,4 im Januar. „Die Erwartungen der Branchen sind dabei sehr unterschiedlich“, sagt Ifo-Experte Klaus Wohlrabe. „Die Autoindustrie will ihre Produktion besonders stark ausweiten, die Bekleidungsindustrie plant ihre Produktion einzuschränken.“

In der Autoindustrie und bei ihren Zulieferern haben sich die Erwartungen in der aktuellen Umfrage deutlich verbessert. Der Indikator stieg auf 35 Punkte, nach minus 1 im Januar. Auch bei den Herstellern von Computern ist der Indikator angestiegen, von 29 Punkten auf 34 im Februar. In der Chemie stieg er auf 21 Punkte, nach 15 im Januar, im Maschinenbau nahm er zu auf 19 Punkte, nach 12 im Januar.

Schlusslicht Bekleidungsindustrie

Die Bekleidungsindustrie bleibt das Schlusslicht, auch wenn die Umfrageteilnehmer die Situation etwas weniger pessimistisch beurteilten als im Vormonat. Der Indikator stieg auf minus 60 Punkte, nach minus 84 Punkten im Januar. Bei den Möbelherstellern haben sich die Aussichten eingetrübt. Der Indikator fiel auf minus 33 Punkte, nach minus 15 im Januar.

Die Gesamtproduktion im produzierenden Gewerbe fiel im Januar geringer aus als noch im Vormonat. Laut Statistischem Bundesamt lag das Minus bei 2,5 Prozent, wobei die Industrie ihren Ausstoß nur leicht um 0,5 Prozent gesenkt hat.


Das könnte Sie auch interessieren:

Mit Dimitrios Koutrouvis hat Lütze Transportation ab Oktober einen neuen Geschäftsführer. Er tritt die Nachfolge von André Kengerter an.‣ weiterlesen

Der Bitkom schätzt die Schäden durch Cyberangriffe auf jährlich 220Mrd.€. Unternehmen sind also gefragt, sich bestmöglich gegen solche Vorfälle zu schützen. Wie? Darüber können sich Interessierte vom 25. bis zum 27. Oktober auf der Security-Messe It-sa informieren.‣ weiterlesen

Low Code-Entwicklungsplattformen helfen Unternehmen, ihre IT an stetig wechselnde Strukturen und Prozesse anzupassen. Es gilt: Wo programmiert wird, kann meist Low Code-Technologie eingesetzt werden – erst recht im IIoT-Projekt.‣ weiterlesen

Planung und Überwachung sind entscheidende Faktoren für die Effzienz einer Produktion. Die Basis dafür bilden Daten. Daher setzt die Firma GGK in ihrer Fertigung auf die IIoT-Plattform Toii. Mit ihr erfasst der Hersteller von Kabelmanagement-Systemen alle relevanten Daten, um die Transparenz zu verbessern und etwa Störungen schneller zu beseitigen.‣ weiterlesen

Korrekte Stammdaten sind beim Wechsel auf SAP S/4Hana enorm wichtig. Drei Tools für das Product Structure Management helfen, die Engineering-Stückliste mit der Manufacturing-Stückliste automatisiert abzugleichen.‣ weiterlesen

Eine industrielle IoT-Plattform unterstützt dabei, auf digitaler Basis Transparenz zu erzielen, Prozesse zu optimieren und Fehler zu vermeiden. Dafür werden Menschen, Produktions-IT-Systeme und Maschinen miteinander verknüpft. Doch wie funktioniert das?‣ weiterlesen

Mit einem Plus von 0,7 Prozent im Vergleich zum Juni liegt der Auftragsbestand im verarbeitenden Gewerbe im Juli auf einem neuen Höchstwert. Die Reichweite der Aufträge bleibt unverändert bei 8 Monaten.‣ weiterlesen

Digitalisierung und Klimaschutz lassen den Bedarf an Beschäftigten in Ingenieur- und Informatikerberufen steigen. Der neue VDI-/IW-Ingenieurmonitor zeigt weiter eine angespannte Lage – doch es gibt auch positive Trends.‣ weiterlesen

Die Pandemie hat dazu geführt, dass mehr Menschen von zu Hause aus gearbeitet haben. Und viele der Beschäftigten wollen diese Möglichkeit auch weiterhin nutzen, wie eine Ifo-Studie zeigt.‣ weiterlesen

Unternehmen wollen und müssen etwas zum Klimaschutz beitragen, im eigenen Unternehmen oder mit innovativen Produkten oder Dienstleistungen. Beides kann erhebliche Investitionen erfordern - die sich durch zahlreiche Förderprogramme abfedern lassen. Energieberater Jörg Lieske vom BFE Institut für Energie und Umwelt hat sich auf diese Fördermittel spezialisiert und nennt die wichtigsten.‣ weiterlesen