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7,8 Prozent zum Vormonat

Produktion legt wieder zu

Laut statistischem Bundesamt hat sich die Industrie im Mai von den Einbrüchen verursacht durch die Corona-Pandemie etwas erholt. Die Produktion legte zu, verfehlt das Mai-Ergebnis des Vorjahres jedoch um 19,3 Prozent.

Bild: Statistisches Bundesamt

Bild: Statistisches Bundesamt


Die Produktion im produzierenden Gewerbe hat sich nach vorläufigen Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) im Mai 2020 um 7,8 Prozent im Vergleich zum April erhöht. Im Vorjahresvergleich lag der Mai jedoch kalenderbereinigt um 19,3 Prozent unter dem Mai des vergangenen Jahres.

Industrieproduktion plus 10,3 Prozent

Seit dem Beginn der Corona-Krise ist der Produktionsindex somit mehrere Monate in Folge gefallen. Im Vergleich zu Februar 2020, dem Monat vor dem Beginn der Einschränkungen, ist die Produktion im Mai 2020 saison- und kalenderbereinigt um 19,0 Prozent zurückgegangen.

Im Vergleich zum Vormonat ist die Industrieproduktion (Produzierendes Gewerbe ohne Energie und Baugewerbe) im Mai 2020 um 10,3 Prozent gestiegen, liegt jedoch noch 22,5 Prozent unter dem Niveau vom Februar 2020. Innerhalb der Industrie nahm die Produktion von Vorleistungsgütern um 0,1 Prozent ab. Bei den Konsumgütern stieg die Produktion um 1,4 Prozent und bei den Investitionsgütern um 27,6 Prozent. Außerhalb der Industrie lag die Energieerzeugung 1,7 Prozent höher als im Vormonat. Die Bauproduktion stieg um 0,5 Prozent.

Wie das statistische Bundesamt weiter mitteilt, ist die Produktion der Automobilindustrie – nach einem sehr niedrigen Produktionswert im April 2020 – im Mai deutlich angestiegen, liegt jedoch noch knapp 50 Prozent niedriger als im Februar.


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